Ich hatte ja schon in dem letzten Post über Sansa am Ende angedeutet, dass wir nach einem Spielgefährten oder Spielgefährtin für Sansa schauen. Vor allem geht es uns darum, dass Sansa etwas mehr Beschäftigung hat und Thorin ein wenig mehr Ruhe 😊. Und wenn die Verstärkung dann vielleicht auch noch gerne den Kontakt zu uns suchen würde, wäre das als Vorbild perfekt 😊!
Rückblick: Erste Sondierungen in der Katzenhilfe
Wir waren schon im Oktober in der Katzenhilfe Westerwald um nach einer Verstärkung zu schauen. Ich wiederhole jetzt nicht ausführlich, dass man irgendwie am liebsten alle „retten“ würde (nicht falsch verstehen, die Tiere werden dort mit Herzblut versorgt und gepflegt, aber es ist halt nicht dasselbe wie ein richtig „eigenes“ Zuhause).
Ich habe mich da schon in ein kleines, schwarzes Katzenmädchen verguckt 🙄 – Hira! Allerdings sollte Hira nur zusammen mit ihrem Bruder Hemy abgegeben werden – hm, eigentlich wollten wir nicht noch zwei neue Vierbeiner aufnehmen, zumal wir immer noch hoffen, dass Gizmo irgendwann zurückkommt 😟.
Da die beiden sowieso erst noch kastriert werden sollten (sie sind im Frühsommer 2019 geboren), war sowieso klar, dass wir keine der beiden mitnehmen konnten. Daher sind wir dann ziemlich unentschlossen nach Hause gefahren.
In den nächsten Wochen haben wir fast täglich überlegt, was wir machen. Keiner von uns hatte eine wirklich starke Meinung. Die Hauptbedenken waren vor allem, dass wir vier Fellmonstern einfach nicht gerecht werden können und dann vor allem Sansa (als die sensibelste, was den Umgang mit Menschen betrifft) dann zu kurz kommt 😟.
Entscheidung – und Enttäuschung
Nachdem ich aber wohl immer etwas traurig wirkte, wenn das Thema auf Hira kam, hat Julika dann irgendwann entschieden, dass wir die beiden zu uns holen würden 👏! Leider haben wir dann aber erfahren, dass einige der Katzen in dem Zimmer, in dem Hira und Hemy wohnen, krank sind. Die beiden waren auch betroffen und mussten in Quarantäne 😢. Bei so vielen Katzen ist es halt schwierig, die Ursache zu ermitteln und dann die betroffenen Stubentiger zu identifizieren. Also müssen sie zeitweise in einer Gitterbox isoliert von anderen leben. Schon ein „Hundeleben“ (sagt man doch so, oder? 🙄), aber sie werden gut versorgt und natürlich behandelt.
Da wir über Weihnachten für eine Woche zum Snowboarden fahren wollten und andererseits ein Neuzugang eine gewisse Zeit für die Eingewöhnung benötigt, haben wir dann -schon ein wenig schweren Herzens- beschlossen, dass wir die beiden Kleinen erst nach dem Urlaub und der Silvesterparty zu uns holen 😏.
Anfang Januar war die Situation leider immer noch nicht wirklich besser, bzw. es gab einen Rückfall 😢. Die beiden saßen immer noch in Quarantäne. Irgendwie schien es nicht klappen zu sollen mit uns und den beiden Stubentigern 😢. Wir haben mit der Katzenhilfe überlegt, was wir machen sollen bzw. können. Wir wollten aber nicht „aufgeben“, aber eigentlich sollten die beiden ja nur zusammen ausziehen.
Letztlich durften wir dann aber Hemy schon alleine zu uns holen! Der kleine Kater war gesund, aber für Hira musste ein weiteres Testergebnis abgewartet werden. Da die beiden dann sowieso nicht zusammen sein konnten, konnte dann zumindest Hemy schon einmal in sein neues zu Hause einziehen 😊.
Donnerstag, den 2. Januar abends war es dann soweit 👍. Damit hatten wir dann noch ein komplettes Wochenende, um Hemy an uns, das Haus und natürlich vor allem an Thorin und Sansa zu gewöhnen 😉. Dazu dann mehr in einem anderem Blogpost ….

[…] hatte von der Vorgeschichte unseres Neuzugangs Hemy berichtet. Das ist inzwischen schon über drei Wochen her – längst überfällig zu erzählen, wie er […]
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