Schottland 2023 – Tag 2: Der lange Weg in den Norden

Am Montagmorgen sind wir im Hafen von Newcastle eingelaufen. Der nördlichste Hafen an der Ostküste Großbritanniens, den man vom europäischen Festland aus mit einer Autofähre erreicht. Newcastle liegt zwar in England, ist aber nicht weit von der schottischen Grenze entfernt. 

Wir haben erstaunlich gut in unserem Hasenstall geschlafen – zumindest nachdem ich es geschafft hatte, in das obere Bett zu krabbeln 🙄😎. Wie man auf den Bildern sieht, hat uns das Wetter mit Wind und Regen sehr angemessen begrüßt.

Ziel des Urlaubs war es die wunderschöne, berühmte, famose, sagenumwobene, usw. North Coast 500 (NC500) zu fahren 😄. Naja, zugegeben haben wir auch erst bei der Recherche erfahren, dass man die NC500 (quasi Schottlands Route #66) einmal im Leben fahren muss 😎 – obwohl wir einen kleinen Teil davon schon 2015 gefahren sind.

Es gibt sogar Merchandising-Artikel (https://www.northcoast500.com/online-shop/) 😳. Wer’s braucht … 😎

Die NC500 hat ihren Start- und Endpunkt in Inverness und führt einmal um den nördlichen Teil Schottland entlang der Küste. 

Bis Inverness sind es von Newcastle aus über Edinburgh ungefähr 460 Kilometer. Unsere erste Unterkunft war in Dornoch – knapp 70 Kilometer nördlich von Inverness. In Inverness ist der nördlichste Tesla Supercharger und damit der letzte, bei dem wir nochmal fast „voll“ geladen haben – wer weiß schon, was da so kommt 😎. 

Die Ostküste ist längst nicht so zerklüftet wie die Westküste Schottlands – und gerade der erste Teil der Fahrt ging über Autobahnen und breit ausgebaute Straßen. Je weiter wir nach Norden gekommen sind, desto mehr änderte sich die Landschaft in die typischen „Highland-Landschaften“ – wenn auch noch in der Ferne …. 

Fürs Abendessen hatte Julika vorausschauend einen Tisch im „The Eagle Hotel“ -unserer Unterkunft- gebucht, da wir nicht abschätzen konnten, wie lang die Fahrt dauert und dann ist das am unkompliziertesten 😊.

Nachdem wir den ganzen Tag im Auto gesessen hatten, haben wir in Dornoch nach dem Abendessen noch einen kleinen Rundgang durch den Ort und an den Strand gemacht.

Schottland 2023 – Tag 1: Autofähre in Amsterdam

Nach langer, sehr langer Pause versuche ich mal wieder etwas in unseren Blog zu schreiben – der Anlass ist unserer diesjähriger Urlaub in Schottland! Der war wirklich -wieder- superschön und daran werden wir uns wie bei den ersten beiden Schottlandurlauben sicher oft erinnern 🥰. 

Ich werde das nach Tagen aufteilen, sonst ist das einfach viel zu viel. Wir haben insgsamt über 2.800 Bilder gemacht und dazu noch eine ganze Reihe von Videos 🙄.

Julika hatte ja schon für den 2020er Sommer eine Route geplant – aber Corona hat uns gezwungen, das erstmal auf Eis zu legen 😞. Für dieses Jahr ist Julika schon seit Monaten dran, die Reise vorzubereiten. Diesmal sollte es in den hohen Norden Schottlands gehen – jenseits einer gedachten Linie von Inverness im Osten rüber zur Isle of Skye, die wir schon zweimal besucht haben. 

Der dunkel-blau eingefärbte Bereich stellt übrigens das Council „Highlands“ dar – viel Gegend, viele Kühe und noch mehr Schafe, wenig Menschen und unendlich viele Midges 😂.

Der Norden Schottlands ist sehr dünn besiedelt – daher mussten wir auch komplett neue Unterkünfte suchen. Es gibt nur wenige Hotels im Norden, daher haben wir meistens in B&B übernachtet.

Anreise

In den bisherigen Schottlandurlauben sind wir ja geflogen und haben uns dann vor Ort einen Mietwagen für die Rundreise genommen. Das hat auch prima funktioniert. Dieses Jahr waren aber sowohl Mietwagen, als auch Flüge ganz schön teuer. Und gute Freunde, die uns vor Jahren mit dem Schottland-Virus angesteckt haben, fahren immer mit dem eigenen Auto und nehmen dann oft die Autofähre von Amsterdam nach Newcastle im Norden Englands – kurz vor der schottischen Grenze.

Die Fähre legt am späten Nachmittag ab und kommt dann morgens an der englischen Ostküste an. Sprich man nimmt sich dann auf der Fähre eine Kabine, in der man dann übernachtet. Wenn Ihr Euch die Bilder anschaut, ist völlig klar, warum sich bei uns der Begriff „Hasenstall“ eingebürgert hat 😄.Ich muss aber zugeben, dass wir auch die „Holzklasse“ gebucht haben. Das geht schon noch ein wenig größer und schicker 🙄.  Wir haben auf dem Schiff auch das Abendessen und ein Frühstück gebucht. Ist jetzt nicht gerade günstig, aber die Qualität war überraschend gut 😊.

Also haben wir das dieses Jahr dann auch ausprobiert 😊. Da unser Porsche Cabrio aus verschiedenen Gründen leider nicht für die Reise in Frage kam, blieb uns ja nur eines der beiden Elektroautos 😎. 

Zu dem Thema werde ich auf jeden Fall auch noch mal einen extra Eintrag schreiben – alleine, weil ich mich dazu im deutschen Tesla-Forum (TFF-Forum) kundig gemacht habe. Da finde ich es selbstverständlich, unsere Erfahrungen auch dort wieder zu teilen 😉.

Aber um nicht den total Cliffhanger zu produzieren 😎 – nach der uns eigenen Vorbereitung hat das wirklich super gut funktioniert.Hier Bilder von der Anreise – noch einmal laden vor England und von der Fähre und der Überfahrt ….