Unsere vier-beinigen Mitbewohner

Wegen Quarantäne könnt Ihr Euch ja nicht wehren – also mal wieder ein etwas längerer Post 😜

Ich schulde Euch ja noch ein Update, wie sich unser letzter Neu-Zugang, die kleine schwarze Katzen-Dame Hira, bei uns eingelebt hat. Sie ist Anfang Februar eingezogen und natürlich fragt Ihr Euch seitdem täglich, wie es weiter gegangen ist 😂

Ich nutze aber die Gelegenheit und erzähle zu allen unseren Mitbewohner etwas. Da ich aber aus der Vergangenheit durchaus gelernt habe, räume ich Euch beim Lesen eine längere und zwei kurze Pausen ein 😂 Vielleicht scrollt Ihr aber auch einfach nur durch und schaut die Bilder an … 🙄

Alle Vier lieben das Kratzbrett aus Pappe, das im Wohnzimmer vor den Fenster steht. Man erkennt das auch sehr schön an den vielen Bildern – von jedem der Fellnasen gibt es mindestens ein schönes Bild auf dem Pappding.
Auch das alte „Türmchen“ von IKEA mögen sie gerne – wahrscheinlich vor allem, weil sie von da Vögel gut beobachten können …🙄

Thorin – der „Papa-Kater“

Wir müssen uns immer wieder zurück an die ersten Tag nach Thorins Einzug erinnern. Er hat tagelang getrauert und sich oben auf die Balken geflüchtet und nichts oder kaum etwas gefressen …

Jetzt ist er der „Fels in der Brandung“ für die Rasselbande. Thorin ist ein ganz ruhiger. Vom Charakter eher der sprichwörtliche „gemütliche Bär“ 😊 Er ist ein richtig stattlicher Kater – breiter Kopf, kräftige Statur. Die Erscheinung wird noch von seinem super flauschigen Fell verstärkt, was sich immer ein wenig „aufplustert“. Dadurch wirkt er auch manchmal „stämmiger“, als er dann wirklich ist. Ihr wisst, was ich meine … 🙄😊

Er darf (nach wie vor als Einziger) raus – was er mehrmals täglich auch macht. Wenn er raus will, kommt er zu uns und mauzt – dann wissen wir, er möchte gerne spazieren gehen.
Er dreht seine Runde ums Haus, legt sich gerne in die Sonne, beobachtet die Vögel. Dabei haben wir den Eindruck, dass er kaum das Grundstück verlässt.

Ab und zu läuft er rüber zu den Nachbarn – er sucht seinen „Kumpel“ Fritz, den roten Kater von nebenan. Der ist aber traurigerweise vor ein paar Wochen plötzlich gestorben … 😢

Ab und zu bringt er den anderen eine Maus mit ins Haus 😬- inzwischen zumeist wenigstens schon tot. Der Papa sorgt halt für sein Rudel 🙄.

Sansa – Zicke bleibt Zicke, aber man muss sie einfach lieben

Sansa ist ja zusammen mit Thorin vor über einem Jahr eingezogen. Unser echter Wildling: nur gucke, nix anfassen 🙄 Ich habe hier ja recht viel zu Sansa geschrieben, wie wir sie ganz langsam Schritt für Schritt an uns gewöhnt haben. Mit wirklich tollem Erfolg.

Als Neo bei uns eingezogen ist, haben die beiden sich ja sehr schnell angefreundet und jeden Tag miteinander gespielt 👍.


Nachdem dann vor einigen Wochen auch endlich Neos Schwester zu uns kommen durfte, hat sie sich wieder ein wenig mehr zurückgezogen – zumindest was Neo betrifft. Die beiden halbstarken Geschwister haben sich tatsächlich wieder erkannt und sind echt außer Rand und Band, wenn sie mal loslegen 😬. Ich glaube, das ist Sansa einfach ein bisschen zu wild. Rein aus Sansas Sicht war die 3er-Gruppe mit Thorin und Neo wohl optimal 🙄.

Aber auch wenn sie nur ab und zu mit den beiden Kleinen spielt, haben wir aber andererseits den Eindruck, dass sie verstärkt unsere Aufmerksamkeit einfordert. Sie hält sich sehr oft in unserer Nähe auf, läuft uns teilweise sogar nach – und vor allem hat sie sich angewöhnt, uns direkt anzusehen und „anzusprechen“ – sprich zu mauzen 👍.
Die letzten beiden Wochen fordert sie uns mehrmals am Tag (wir sind ja zu Hause gewesen) auf, ihr aufs Sofa zu folgen und sie dort mit Leckerlis und Streicheleinheiten zu belohnen.

Alternativ auch auf einen Stuhl (einen bestimmten natürlich) am Esstisch. Und wenn sie gute Laune hat, kann sogar ich ihr mal über den Rücken streichen, wenn sie in der Nähe sitzt oder um uns herum streicht 😊.

Sie hat wieder angefangen zu mauzen. Aber ganz anders, als in der Zeit, als wir sie wieder eingesperrt haben, nachdem sie schon raus durfte – das war damals ja wirklich schlimm 😞. Für alle Beteiligten. Aber jetzt ist das zwar auch so eine Art Jammern, aber es jetzt einfach mehr, dass sie etwas von uns will.

Sansa ist nach wie vor gerne mal zickig. Eine kleine Diva 😊. Aber was soll man sagen – man muss sie einfach lieben 😃. Und wenn ich ehrlich bin, hätte ich nach den ersten Wochen nie gedacht, dass wir mit ihr heute da stehen, wo wir sind 😊. Wir werden demnächst einen neuen Versuch starten, sie wieder raus zu lassen. Aber davon ein anderes Mal 😃.

Neo – der Sonnenschein

Neo ist inzwischen ganz schön gewachsen. Ein richtiger Kater. Anfangs hat er ja alles gefressen, was er irgendwie finden konnte – was zu einem kleinen „Wohlstandsbäuchlein“ geführt hat 😳 Das hat sich aber total gegeben: er hat relativ schnell verstanden, dass auf magische Weise mehrmals täglich die Näpfe wieder gefüllt werden. Und so ist er fast so groß wie Thorin – nur sehr viel schlanker 😉.

Was sich nicht geändert hat, ist sein Gemüt. Ich habs ja schon mal erzählt – der gar nicht mehr so kleine- Sonnenschein zeigt in jeder Situation, wie zufrieden er ist, wie gut es ihm geht 😇. Sei es, wenn er auf seinem Lieblingsplatz dem Kratzbrett schläft, sich auf der Couch streicheln lässt oder mit Hira aka Maze (siehe unten) und manchmal auch Sansa durchs Haus tobt und es nach und nach in die Einzelteile zerlegt … 🙄

Was sich (bisher) auch nicht geändert hat, ist Neos „Lautsprache“: nach wie vor fiepst er 😃. Besonders gerne, wenn er seine Schwester ruft – und ganz allgemein wenn er spielen will. Leider schaffe ich es nicht, das mal in einem Video einzufangen 🙄

Hira – der kleine Wirbelwind ist eine echte „Mazikeen“

Dann bleibt jetzt noch unser letzter Neuzugang – Neos kleine Schwester Hira. Ihr hatte ich ja bereits einen eigenen Blog-Eintrag gewidmet. Dort hatte ich ja schon angedeutet, dass wir den Namen Hira schön finden, aber die Kleine je nach Charakter lieber Mazikeen (Rufname Maze) nennen. Hintergrund zu dem Namen bitte hier (<Link>) ganz unten nachlesen.

Die ersten Tage im neuen Zuhause

Aber zuerst mal zu den ersten Tagen ich dem Einzug: Maze hat etwas länger gebraucht, sich an alles zu gewöhnen, als ihr Bruder Neo (Hemy). Sie ist mit dem relativ großen Haus doch ein wenig überfordert gewesen 😊. Aber anders als Neo hat sie sich nicht immer wieder in die „Sauna“ zurück gezogen, sondern hat sich einfach irgendwo verkrochen: unter dem Dielenschrank, in einem der Keller, unter dem Sofa, hinter dem Schreibtisch 🙄 … einmal ist sie so schnell in einen Schrank gehuscht, dass ich sie da unbemerkt eingesperrt habe 😳.

In der ersten Woche habe ich dann echt an meinem Verstand gezweifelt (keine blöden Kommentare bitte), weil ich sie einfach nicht finden konnte -wir haben das ganze Haus 2x auf den Kopf gestellt 😳. Und wenn ich sage, das GANZE Haus, dann meine ich das GANZE. Wir haben sogar das große weiße Ledersofa im Wohnzimmer auseinander gebaut und umgedreht, weil Maze und Neo sich gerne mal darin verkriechen. 
Letztlich ist sie abends dann aber wieder wie ein Unschuldslamm aufgetaucht 😊.

Maze und ihr Bruder Neo scheinen sich tatsächlich wiedererkannt zu haben – echt erstaunlich 😳. Die beiden rufen sich immer wieder gegenseitig – und die/die jeweils andere kommt dann auch angerannt. Echt süß 🥰! Die beiden spielen seit dem ersten Tag miteinander – naja, sie raufen und jagen sich durchs Haus … 

Thorin hat Maze auch ziemlich schnell akzeptiert, die beiden begrüßen sich, z.B. wenn Thorin rein kommt. Nur Sansa hat anfangs noch eine Weile gefaucht oder geknurrt, wenn Maze ihr zu nahe gekommen ist. Lustigerweise faucht sie dann auch alle drei an – sie ist da nicht so wählerisch in der Zielauswahl 😜. Aber das hat sich inzwischen fast ganz gegeben. Nur wenn die beiden Kleinen ihrer Meinung nach zu wild spielen und sie dann mit einbeziehen wollen, dann knurrt Sansa manchmal noch (man Bilder sich ein „etwas genervt“ ein).

Maze macht ihrem Namen alle Ehre

Maze ist einfach super neugierig und hat nur Flausen im Kopf. Die Älteren unter uns erinnern sich a Astrid Lidgrens „Michel aus Lönneberga„? Genau: DER in vierbeinig und schwarzem Fell statt blond – das ist Mazekeen 😎.
Ich habe einige ihrer Vergehen auch fotografisch dokumentiert.

Wie heißt es bei Kinder so schön: Aber wenn sie dich einmal anlächeln … 😜

Für Maze ist einfach alles ein extra für sie gemachtes Spielzeug 🙄. Besonders gerne beißt sie auf harten, länglichen Gegenständen herum – Kabelbinder, Weiden- und Bambusstöckchen, die Julika als Dekoration aufstellt oder auch einfach Stifte – da liegt ja auch schon mal der eine oder andere auf meinen Schreibtisch rum:

Besonders gerne spielt sie- wie Sansa und Neo auch- mit Schnürsenkeln oder sonstige Fäden. An einen etwas längeren Weidenstock gebunden, kann man die drei damit so lange hin und her und nach Belieben über Möbel jagen, bis die Atemfrequenz und die vorausnehmende Zunge einen bevorstehenden Herzinfarkt befürchten lassen 😜. Naja – ein klein wenig übertrieben, aber sie hecheln schon ganz schön … 

Das anfängliche Verhalten, sich überall wo es irgendwie geht (oder auch dort, wo es eigentlich nicht geht) hineinzukriechen und sich dort zu verstecken, hat sich -natürlich- überhaupt nicht gegeben 😬. Man hat den Eindruck, sie hat eine eigenen Fähigkeit dafür, die nur dafür da ist zu bemerken, wenn irgendwo im Haus eine Tür geöffnet wird, die üblicherweise geschlossen ist und sie direkt auf die Türschwelle zu teleportieren … 🙄 Aber auch Schränke, oder auch der Mülleimer unter der Spüle in der Küche sind nicht vor ihr sicher:

Es dürfte niemanden verwundern, dass Maze keineswegs wasserscheu ist, was man Katzen ja allgemein nachsagt. Ganz im Gegenteil, sie hat herausgefunden, dass sie doch prima aus dem laufendem Wasserhahn trinken kann und patscht auch so gerne mal durchs nasse Waschbecken 😎. Wir baden ja nur sehr selten, aber das könnte sehr interessant werden, wie sie darauf reagiert würde .

Inzwischen läuft sie uns oft nach, sucht unsere Nähe, legt sich auf dem Sofa zwischen uns, oder zumindest ans Fußende. 

Gizmo – nicht vergessen

Und auch wenn, oder vielleicht auch gerade weil, er nicht mehr bei uns ist: auch unser kleiner Gizmo darf hier nicht unerwähnt bleiben. Wir denken -natürlich- oft an ihn und dann ist die Trauer auch wieder da, dass er so früh von uns gegangen ist …

Bildergalerie

Sansa – unsere kleine, süße Zicke (Teil 2)

Heute der zweite Teil zu Sansa. In Teil 1 gings ja darum, dass wir Sansa vorerst nicht mehr rauslassen, wie unglücklich sie damit (vor allem anfangs) war und wie wir versucht haben, sie mit Leckeres zu bestechen 😊.

Ich weiß nicht, wie die verlinkten Videos bei anderen aussehen, wenn man eine Email von WordPress bekommt, aber bei mir ist das nicht so richtig deutlich 😬, dass es Videos sind, die man anklicken kann/muss. Zu erkennen sind sie anscheinend nur an den schwarzen Balken oben und unten.

Annäherungsversuche

Wie transportiert man eine Katze, die sich nicht anfassen und fangen lässt, zum Tierarzt?

Da Sansa in ein paar Wochen auch geimpft werden musste, war die Frage, wie wir sie in eine Katzenbox für den Transport bekommen 😬. Erste Versuche scheiterten kläglich – sie ist einfach zu schnell und man bekommt sie nicht zu fassen 😟. Sobald sie merkt was wir vorhaben, flüchtet sie auf einen der hohen Balken 🙄. Dort wollen wir sie auch nicht runterwerfen – die Verletzungsgefahr (auch für uns, aber hier ist Sansa gemeint) ist einfach zu groß 😟.

Der Plan – in die Diele einsperren und ganz vorsichtig und mit viel Geduld an uns gewöhnen

Nächster Plan: Wir locken sie in die Diele. Den Durchgang zum Wohnzimmer haben wir mit einer großen Spanplatte geschlossen. Sobald sie in der Diele ist, machen wir die Küchentür zu – und die kleine Zicke kann sich nirgendwo mehr verkriechen 😊.
Dachten wir – hatten aber übersehen, dass sie sich in ihrer aufkommenden Angst unter den Dielenschrank zwängt 😬. Super das. Also haben wir beim nächsten Versuch die Lücken „abgedichtet“. Letztlich hat sie sich in eine Ecke gequetscht und ganz klein gemacht. Wir haben uns dann gaaaanz langsam in Zeitlupe an sie herangeschoben. Immer wieder Pause. Leckerlis wollte sie nicht. Als wir sie dann super vorsichtig und immer noch in Zeitlupe berührt haben (mit dicken Handschuhen – Katzenkrallen und Zähne sind echt scharf!)), ist sie beim ersten Mal panisch aufgesprungen und weg 😳. Aber nicht gebissen oder gekratzt. Trotzdem hätten wir da fast aufgegeben. Aber wir mussten sie ja irgendwie in den Korb bekommen 🙄. Also haben wir es später nochmals probiert. Und oh Wunder – es ging schon besser! Sie hatte sichtlich Angst und zitterte ein bisschen, aber blieb liegen, versucht sich nur weiter in die Ecke zu drücken.

In den nächsten Tagen und Wochen haben wir die Prozedur immer wieder wiederholt und es wurde von Tag zu Tag wirklich immer besser. Anfangs hat sie noch oft versucht, durch die Katzenklappe zu entfliehen. Vor allem wenn Thorin dabei war, hat sie die Prozedur aber geduldig über sich ergehen lassen 😊. Wenn sie irgendwann gar nicht mehr wollte, hat sie sich an uns vorbei gedrückt, ist dann aber recht ruhig im Raum sitzen geblieben.

Auch die Aktion Sansa zum Tierarzt zu schleppen hat sehr viel besser geklappt, als ich es mir hätte träumen lassen 👍. Auch als sie wieder zu Hause war, hat sie sich relativ normal benommen. Keine Flucht auf Balken, in den Keller oder unter irgendwelche Möbel – und Leckerlis wollte sie sich auch nicht entgehen lassen 😉.

Nach 2 Monaten konnte Julika sie schon wirklich richtig streicheln – am Kopf und Seite. Bauch mag sie nicht. Das Problem ist aber, dass sie sich schon nach ein paar Tagen immer weniger gut in die Diele locken ließ 🙄. Bis das dann praktisch gar nicht mehr geklappt hat. Sie hat Thorin zwar in der Diele „abgeholt“, wenn er rein kam, aber sobald wir uns auch nur ansatzweise in Richtung Tür bewegt haben, ist sie wie ein geölter Blitz aus der Diele geflüchtet 😬.
Schlimmer noch hat sie angefangen grundsätzlich „Angst“ vor Türen – geschlossenen Türen- zu bekommen 😟.

Deswegen haben wir den Langzeitversuch dann abgebrochen 🙄. Aber insgesamt hat sie uns als Menschen akzeptiert – sie „redet“ mit uns. Hat sie vorher irgendwo gesessen und gemauzt, setzt sie sich jetzt auch gerne direkt vor uns und jammert uns an 😃. Auch das richtig laute Schreien hat ganz aufgehört. Und nachdem sie gemerkt hat, dass wir sie nicht mehr einsperren und dann streicheln, ist sie richtig gelassen im Umgang mit uns 👍. Auch wenn nach wie vor „nur gucke, nix anfasse“ gilt 😉, stört sie sich nur noch selten an uns oder geht uns aus dem Weg. Ein echt großer Fortschritt 👍.
Sie liegt jetzt sehr oft irgendwo in unserer Nähe – vor allem, wenn wir uns unten im Erdgeschoss aufhalten. Dann liegt sie am liebsten auf einem der Stühle – ein wenig Schutz von oben durch den Tisch, aber ganz entspannt. Dort schläft sie stundenlang oder beobachtet uns 😊.

Annäherungsversuche – Teil 2

Julika kann sie vorsichtig berühren, wenn sie auf ihren Lieblingsplätzen liegt

Seit 2 oder 3 Wochen geht Julika manchmal zu ihr, wenn sie auf dem Stuhl liegt und berührt sie wieder gaaaanz vorsichtig (natürlich nur wenn sie wach ist). Und siehe da – das funktioniert meistens 😊👍. Streicheln kann man das (noch) nicht nennen, aber ein paar mal lässt sie sich berühren -wenns ihr zuviel ist, springt sie runter oder „krabbelt“ auf den nächsten Stuhl. Inzwischen hat Julika aber gutes Gespür, wann sie aufhören muss. Und das nimmt Sansa uns in keiner Weise krumm. Läuft 😃! Wir haben echt Hoffnung, dass wir sie irgendwann (in ein paar Monaten) soweit haben, dass sie sich ohne ungute Gefühle richtig anfassen lässt 😉.

Spielgefährte für Sansa?

Was aber bei aller Euphorie bleibt, ist, dass Sansa oft unterfordert ist und sich langweilt 🙁. Sie ist ein echtes Cleverle und sie liebt es zu jagen – sei es Bälle, Schnürsenkel an Stöckchen oder auch Mäuse, die Thorin ihr leider ab und zu mit nach Hause bringt 😬. Wenn die dann wenigstens schon tot sind – was aber leider nicht die Regel ist 🙄. Manche können wir retten 😊.

Deswegen überlegen wir, ob wir für Sansa noch einen Spielkameraden oder Kameradin aufnehmen. Nicht ganz einfach. Schön wäre es, wenn der Neuzugang vielleicht auch schon an Menschen gewöhnt ist und sich gerne Streicheleinheiten abholt. Unsere Hoffnung ist, dass sich Sansa vielleicht dann auch noch das „gestreichelt werden“ abguckt 🙄.
So ganz unbegründet ist die Hoffnung übrigens nicht – man kann das bei Thorin und Sansa jetzt schon sehr gut beobachten. Thorin hat sich von Sansa das Spielen und das Mauzen abgeschaut. Umgekehrt hat sie sich angewöhnt, sich vor uns zu setzen, oder an den Ort, an dem sie etwas von uns will – seit etwas zu fressen, mit uns spielen 😃. Nennt man Erziehung – ist halt echt schwer, gutes Personal zu finden 😂.

Wir haben da auch schon eine Idee – aber dazu ein andres Mal mehr. Ich höre Julika schon hinter mir knurren – „schreib nicht soooo viel“ …

Nachtrag – steter Tropfen … große Erfolge!

Ich muss jetzt doch noch einen letzten Absatz schreiben 😊 – seit ein paar Tagen läßt Sansa sich immer öfter und länger anfassen und vorsichtig streicheln. Hier auf dem Sofa – sowas war bis jetzt undenkbar:

Und manchmal wenn Julika sie streichelt, legt sich sich auf die Seite und fängt leise an zu schnurren!

Sansa – unsere kleine, süße Zicke (Teil 1)

Sansa

Heute langweile ich Euch mit ein paar Geschichten von Sansa – unserem süßen Zickenmädchen. Ist mehr für uns selber – für die meisten reicht wohl das Lesen der „Überschriften“ und die Bilder aus😃. Vermutlich merkt man, dass ich teilweise über mehrere Wochen an so einem Post schreibe … 😊

Alle mögen Sansa – sie hat irgendwas von so einer „herben Schönheit“

Sansa ist echt eine Hübsche. Und sie zieht so gut wie jeden in Ihren Bann. Julika hat sich im Februar beim ersten Besuch in der Katzenhilfe direkt in sie „verliebt“ 😊. Jeder findet sie einfach süß, obwohl sie Menschen gegenüber sehr scheu ist. Dabei ist sie ein echter Wirbelwind.

Wildling

Draußen geboren und aufgewachsen ist sie Menschen gegenüber extrem scheu: Anfassen is‘ nicht!

Wie Gizmo ist Sansa ein echter Wildling. Sie ist ca. 2,5 Jahre alt und hat auch schon geworfen, bevor sie von der Katzenhilfe aufgegriffen wurde. Da sie gewohnt ist, sich draußen durchzuschlagen und den Menschen (zumindest anfangs) mehr so als notwendiges Übel akzeptiert 🙄, hat sie im Frühsommer sehr schnell den Umgang mit der Katzenklappe gelernt und jede Gelegenheit genutzt, die Welt da draußen zu erkunden.

Nachdem Gizmo verschwunden war 😢, ist sie immer länger weg geblieben – und immer weiter ins Feld und in Richtung Wald gelaufen 😟. Ich habe unsere Webcam auf dem Balkon montiert um herauszufinden, wo sie steckt und wohin sie läuft.
Sie hat zwar schon nach kurzer Zeit Leckerlis aus der Hand gefressen (Kochschinken findet sie super – ist aber nicht gerade gesund 😬), aber richtig gut klappte das nur, wenn Thorin dabei war. Dann fühlte sie sich offensichtlich sicher genug 😊. Aber an anfassen oder gar streicheln war nicht zu denken 🙄.

Streunerin

Sansa zieht es immer raus in Feld und Wald – wir mussten sie wieder ins Haus sperren

Als sie dann im Frühsommer zwei Tage am Stück nicht mehr nach Hause gekommen ist 😳, haben ich die Reißleine gezogen und beschlossen, dass wir sie bis auf Weiteres nicht mehr raus lassen. Zumindest solange, bis sie sich wirklich an uns gewöhnt hat, sprich sich auch anfassen lässt. Ich habe die Katzenklappe auf „Rein, aber nicht Raus“ gestellt 👍. Thorin lassen wir seitdem „manuell“ raus. Das klappt mit ihm ganz gut 😉. Er ist da auch sehr geduldig und jammert so gut wie nie. In den nächsten Wochen ist uns Sansa aber zweimal entwischt 😬 – und beides mal waren wir uns sicher, dass sie uns nicht durch eine Tür entkommen ist. Ich habe dann rausgefunden, dass sie es irgendwie schafft, die Katzenklappe über den Wiederstand nach außen aufzudrücken! Schlaues Biest! 🤨

OK – also habe ich mit Heißkleber die Klappe so „getuned“, dass sie drücken kann wie sie will. Was sie in den nächsten Tagen und Wochen auch ausgiebig und immer wieder versucht hat 🙄.

Unglücklich

Anfangs ist sie wirklich unglücklich eingesperrt zu sein – vor allem da Thorin raus darf

Die nächsten Wochen und Monate waren teilweise schon schlimm 😟. Sansa hat immer wieder wirklich laut gejammert, richtig geschrien. Das ging oft 10, 15, 20 Minuten. Einerseits ist das für das eigene Nervenkostüm nicht ganz einfach – aber vor allem tut einem die Kleine einfach auch unheimlich leid 😢. Besonders schlimm war es für sie, wenn sie gesehen hat, das Thorin raus durfte oder sie ihn draußen gesehen hat … Und entsprechend groß ist ihr Aufstand, wenn Thorin durch die Katzenklappe wieder rein kommt. Sie kennt das Geräusch ganz genau und kommt dann sofort mauzend angestürmt und begrüßt ihn stürmisch 😃. Das ist auch immer noch so 👍.

Langweile

Sie ist langweilt sich öfters, wenn sie alleine ist – dafür rauft sie gerne mit Thorin

Sansa langweilt sich im Haus oft. Zumal sie dann ja auch noch öfter alleine ist. Immerhin kommt Thorin in der Regel relativ schnell wieder rein. Vor allem jetzt, wo es kalt und ungemütlich ist 🙄. Die Kleine fängt oft an mit Thorin zu kabbeln, was echt witzig ist, wenn die halbe Portion auf den schweren -sagen wir- stämmigen 😊 Kater losgeht 😂. Da Thorin aber eher der gemütliche ist, hat er dann auch schnell die Schnauze voll und will seine Ruhe haben 🙄.

Bestechungsversuche

Wir versuchen sie mit verschiedenen Spielzeugen zu beschäftigen und mit Leckerlis zu locken

Deswegen haben wir Sansa verschiedene Spielzeuge hingestellt und ausprobiert – am besten kommt aber ein einfacher Weidenstock mit einem daran gebunden Schnürsenkeln an 😃. Das findet sie großartig.

Aber auch so ein Spielbrett, in das man Leckerlis legt, damit die Katze sie „rausfischen“ muss, steht hoch im Kurs:

Und nicht zu vergessen ein Kratz- & Spielbrett aus Pappe 👍 – in dem Karton sind Löcher, in die man Kugeln mit Glöckchen stecken kann – auch danach angelt der Vierbeiner dann wie nach einer Maus. Wie man sieht, nutzen die Vierbeiner das Kratzbrett ziemlich intensiv 😂:

Die große Frage war dann, wie wir sie besser an uns gewöhnen können. Mittelfristig soll sie ja schon wieder raus dürfen – aber sie muss halt uns bzw. das Haus als ihr Zuhause sehen und sich hier sicher fühlen 🙄.

Was von Anfang an sehr gut klappte war, sich z.B. auf die Treppe zu setzen und die Stubentiger mit Kochschinken zu locken 🙄. Den mögen sie alle sehr gerne. „Normale“ Leckerlis klappen auch super, aber ab und zu gibts halt mal was Besonderes 😊. Und zu den Gelegenheiten traut sich Sansa auch ganz nahe an uns ran – frisst aus der Hand 👍. Aber sobald wir nur die Leckerlis auf die geöffnete Hand legen, kommt sie zwar schnuppern, aber traut sich dann nicht mehr …

To be continued … hier in Teil 2 😜