Am zweiten Tag haben wir erstmal gut gefrühstückt und uns für den Tag gestärkt.
Für den ersten Tag stand auf dem Programm, sich einen Überblick über die Stadt, die Stadtteile und Sehenswürdigkeiten zu verschaffen. Dazu haben wir ein Tagesticket für einen der Hop-On/Hop-Off Busunternehmen gebucht. Im Sommer gibt es insgesamt drei verschiedene Touren, aber außerhalb der Hauptsaison werden nur die beiden größeren (und wichtigeren) Touren gefahren. Die eine führte durch den Norden und das Hinterland mit den beiden Anhöhen. Die andere geht durch die südliche Stadt rund um den Hafen und die Stadtviertel an der Küste. Beide Touren dauern (ohne Aussteigen) circa 2 Stunden.
Besonders vormittags hat es immer wieder mal geregnet. Zusammen mit der Kälte war es ziemlich ungemütlich – vor allem, da wir uns ja kaum bewegt und nur nur im Bus gesessen haben.
Ein etwas gequälter Blick 🙂
Dafür haben wir die besten Plätze im Bus gehabt, weil beim ersten Schauer die anderen Mitfahrer vom oberen Deck nach unten geflüchtet sind. Die Plane über dem Deck hat vor allem in den Kurven nur mäßig Schutz gegeben – wir haben aber tapfer ausgehalten (wir hatten allerdings auch unsere Regenjacken an). Aber nach einigen Minuten wurde es wieder trocken.
Mittags haben wir uns dann in einem Café aufgewärmt und was Süßes gegessen, bevor es dann zur zweiten Tour ging. Immerhin ist es dann trocken geblieben.
Wir haben zwar fast alle der Sehenswürdigkeiten, die wir aus dem Bus heraus gesehen haben, in den nächsten Tagen nochmal zu Fuß erkundet, aber trotzdem habe ich schon mal ein paar Bilder unten angehängt.
Abends sind wir dann zum Essen in ein „Flexitarier“ Restaurant gegangen. Das Flax & Kale – genauer das Restaurant der Kette in der Passage, eines von dreien. Scheint ein angesagter Laden zu sein.
Nicht nur vegetarische bzw. vegane Speisen, aber alles auf „gesund“ getrimmt, daher alternativ Fisch und Meeresfrüchte. Auf jeden Fall einen Besuch wert – eine tolle Karte. Hier sieht man, was man alles jenseits von „lassen Sie doch die Hähnchenbrust vom Salat weg“ tolles an vegetarischen Gerichten machen kann ….
Ich hatte ja erzählt, dass wir versuchen, Gizmo wieder zu finden:
Unsere Vermutung ist eher, dass er sich vielleicht in das kleine Waldstück verkrochen hat. Dort gibt es Pferdeställe, Holzstapel – reichlich Unterschlupfmöglichkeiten. Letztlich haben wir aber einfach keine Ahnung, wo er steckt. Aber auch dafür haben wir uns etwas überlegt. Dazu aber mehr in einem separaten Blogpost. Drückt uns die Daumen …
Wir haben damals bei unserem Umzug ins Haus Gweny in Montabaur mit einer Lebenfalle einfangen müssen, weil sie total verstört war und niemanden mehr an sich ran ließ. Das ging sicher auch mit Gizmo – wenn man dann wüßte, wo er sich rumtreibt.
Nach Rücksprache mit einem befreundetem Jäger haben wir uns eine „Wildkamera“ angeschafft (Amazon-Link) – eine Kamera mit Outdoor-Gehäuse, die man mit Akkus betreiben kann. Sie macht Bilder-(Serien) und/oder Videos auf eine SD-Karte, wenn sie eine Bewegung registriert. Über das Mobilfunknetz (dazu muß man eine aktivierte SIM-Karte einlegen) kann die Kamera „Vorschaubilder“ an beliebige Email-Adressen verschicken.
Vorweg – leider haben wir Gizmo bisher nicht gesichtet. Wir haben die Kamera in das kleine Wäldchen hinterm Haus gehängt, so dass sie von den Waldwegen aus nicht zu sehen ist:
Dafür haben wir aber jede Menge andere Wald- und Wiesenbewohner vor die Linse bekommen. Das ist wirklich schön anzusehen. Da bekommt man richtig Lust, sich mal (mit einem Förster/Jäger) in der Dämmerung auf die Lauer zu legen und die Tierwelt zu beobachten …
Die Bilder sind ziemlich gut, auch die Infrarot-Aufnahmen. Ich habe auch mal die Highlights hier zusammen gefaßt – Rehe, Vögel, andere Hauskatzen, Wildschweine, Füchse …
Wie üblich, ein verspäteter Bericht 🙄. Unser Flug ging mittwochs abends ab Frankfurt. Da Julika eine noch größere Abneigung gegen die Deutsche Bahn hat als ich (man sollte meinen, dass das nicht möglich ist 😎), sind wir mit dem Auto angereist. Ich habe noch bis mittags gearbeitet, so dass Julika alles alleine regeln musste – nicht so richtig fair. Immerhin hatten wir die beiden Koffer schon gepackt.
Anreise
Bis wir dann im Auto saßen war es etwas stressig, aber ab da ging alles glatt. Wir hatten im Vorfeld einen Parkplatz bei einen der zahlreichen Anbieter gebucht. „Wir“ heißt Julika 😊. Sie hat eine blaue Mappe, in der chronologisch sortiert alle Voucher und Gutscheine abgelegt sind 😳. Nur für den Fall, dass wir auf die digitalen Versionen ala QR-Codes etc. nicht zugreifen können. Der gesamte Aufenthalt ist generalstabsmäßig durchgeplant 👍.
Das Shuttle hat uns dann zum Terminal 1 gefahren. Da wir aber von Terminal 2 geflogen sind, mussten wir mit dem Flughafen eigenen Shuttle dann noch zum T2 fahren. Letztlich hat die Prozedur vom Parken bis Ankunft am Schalter fast genauso lange gedauert, wie die 70 Kilometer von Montabaur zum Flughafen 🙄. Und im Flughafen selber hat man dann auch noch gleich sein tägliches Walking-Programm. Deswegen mag ich kleine Flughäfen viel lieber …
Ansonsten war alles ereignislos – wir waren sehr früh da, dementsprechend entspannt war die ganze Sache. Der Flug war etwas verspätet, aber die Verspätung haben wir wieder rausgeholt.
Beim Anflug auf Barcelona gab dann ein paar sehr schöne Eindrücke der Stadt von oben.
Ankunft in Barcelona
Wir sind mit dem Aerobus in die Stadt gefahren. Da der alle 10 Minuten fährt, war das auch problemlos – natürlich war das Ticket schon vorgebucht 😉. Endstation war im Herzen der Stadt: Placa de Catalunya. Da unser Hotel nur 500 Meter entfernt in der Altstadt lag, konnten wir von dort aus zu Fuß ins Hotel.
Residiert haben wir im H10 Urquinaona Plaza – ein modern und schick eingerichtetes Hotel mit sehr nettem Personal und gutem Frühstück. Wirklich zu empfehlen 👍. Das Zimmer war nicht besonders groß, aber für eine Großstadt doch sehr geräumig und sehr sauber. Mit begehbarer Dusche und was man sich sonst so wünscht. Und eine gemütliche Dachterrasse gibts auch …
Abendessen und erste Eindrücke am Abend
Bis wir dann eingecheckt hatten, hatten wir nicht mehr sooo viel Zeit, bis wir einen Tisch in einem vegetarischem Restaurant hatten. Ihr erratet es sicher – auch der Tisch war natürlich schon aus Deutschland vorgebucht 😃. Das war zwar ein recht einfaches Restaurant, aber gemütlich und authentisch. Wir haben uns mit Google Translate durch die Karte gewühlt – unsere Wahl war aber echt gut. Auch Julika fand Ihr Essen wirklich lecker.
Danach sind wir noch durch durch die Straßen, besser Sträßchen und Gäßchen geschlendert. Wir waren da hauptsächlich in den Stadtvierteln El Born und Barri Gotic (gotisches Viertel) unterwegs. Beides sehr, sehr sehenswerte Viertel!
Abends war es schon relativ frisch (tagsüber waren es so 12-15 C°), aber viele Einheimische (und wohl auch die Touris) saßen auch abends noch draußen vor den kleinen Bars und Restaurants.
Auf dem Rückweg sind wir am Palau de la Musica vorbeigekommen. Sowas wie das Stadttheater. Das sollte an einem anderen Tag dann noch eine größere Rolle spielen 😉. Ein Gebäude im Jugendstil – verspielt und quietschig😳😬
Wir haben uns vor allem auch das gotische Viertel in den nächsten Tagen nochmal intensiv angesehen. Hier aber schon mal ein paar optische Eindrücke vom ersten Abend. Für die, die uns – OK, mich – kennen, nicht weiter verwunderlich: Es gab natürlich auch ein Eis 😎. Dafür haben wir auch das Kontrastprogramm zu dem vegetarischem Restaurant gesehen.
Kurzmeldung – man könnte Neu-Deutsch auch Breaking News sagen 😃
Morgen Abend fliegen wir ein paar Tage nach Barcelona 👍
Donnerstag sieht’s ja nicht soooo dolle aus, aber es soll nur Morgens mal einen Schauer geben und ab Mittags wirds immer besser. Ziemlich gutes Wetter für eine Städtetour 👍
Vermutlich werde ich es nicht schaffen, direkt zu berichten – aber vielleicht, wenn wir wieder zu Hause sind … 😊
OK, vielleicht etwas zu reißerische Überschrift. Mir fiel aber nix besseres ein – letztlich sind es einfach ein paar Infos, die ich hier festhalten möchte. Und um die Spannung nicht ins Unermessliche zu steigern: Mehr Licht als Schatten!
Im Einzelnen geht es um:
Immer noch „Service Hell 2.0“ – 9 Monate kostenlose Nutzung der Supercharger
„Service Heaven X.Y“ – Software Update erhöht erneut Performance und Reichweite von ausgelieferten Fahrzeugen
Aber die Batterie – hält die denn auch?! 100.000 Meilen mit dem M3
Immer noch „Service Hell 2.0“ – 9 Monate kostenlose Nutzung der Supercharger
Das Unerfreulichste zuerst. Die Organisation Tesla ist wohl leider immer noch nicht so richtig aufgestellt, um die „vielen“ (im Vergleich zu den Zeiten, wo es nur Model S und X gab) Kunden angemessen zu bedienen und Anfragen zu beantworten. Ihr erinnert Euch? Production Hell – Delivery Hell – Service Hell. Elon Musk‘s eigene Worte 🙄.
Da wir vor unserer Bestellung im letzten Dezember nicht einmal eine Probefahrt gemacht hatten, sollten wir zusätzliche 3 Monate kostenlose Nutzung der Tesla eigenen Ladeinfrastruktur erhalten – zusätzlich zu den 6 Monaten, die wir als Reservierer und Besteller der ersten Stunde bekommen haben. Der ganze Bestellvorgang war „damals“ ja sehr chaotisch. Immerhin wurde die kostenlose Nutzung im Account hinterlegt. Allerdings wurde dort kein Zeitraum, kein Enddatum angezeigt. Auf Nachfrage hieß es immer, das würde dann irgendwann angezeigt und falls nötig die zusätzlichen 3 Monate eingetragen.
Kurz vor Ablauf der 6 Monate wurde dann in meinem Account ein Datum angezeigt – es waren aber weder die 6 Monate, noch die insgesamt 9. Irgendwas wie 6,5 Monate oder so. )
Es war ein wahrer Marathon mit diversen Anrufen, eine ganze Reihe von Emails an verschiedenste Email-Adressen, die ich größtenteils aus dem TFF-Forum hatte, bis das dann tatsächlich geklappt hat! Nachdem ich es irgendwie geschafft habe, ein Mitarbeiterin zu „finden“, die sich für zuständig hielt, war das Ganze dann wieder einfach und schnell gelöst. Erst kam eine Email, dass der Vorgang in Bearbeitung sei. Dann rief die Mitarbeiterin mich (über ein Handy) an und teilte mir mit, dass die 9 Monate eingetragen seien und es nur noch etwas dauern könne, bis das auch angezeigt wird. Bei Problemen soll ich mich in der Zukunft gerne direkt an sie wenden. 3 Stunden später war alles gut!
Wie ich ja schon vor ein paar Tagen geschrieben habe: Die Mitarbeiter scheinen echt alle motiviert und sehr bemüht zu sein. Man muss nur erstmal an den/die richtige Ansprechpartnerin rankommen ….
„Service Heaven X.Y“ – Software Update erhöht erneut Performance und Reichweite
Eines der „Selling Points“ (Verkaufsargument?) für einen Tesla ist sicher das Feature, das neue Software komfortabel „over the air“ eingespielt wird (OTA updates). Hatten wir doch vor ein paar Tagen erst für das Software Release V10.
Da ging es vor allem um neue Features. Jetzt hat Tesla aber angekündigt, die Performance und teilweise auch die Reichweite der PKW zu erhöhen – um bis zu 5%. Für bereits verkaufte Wagen wohlgemerkt! Das wäre dann das zweite Mal, dass die Performance unseres Model 3 nachträglich verbessert wird. Ich finde, das ist es wert, extra hervorgehoben zu werden.
Wenn ich mal auf meinen anderen Lieblingsauto-Hersteller schiele – bei Porsche bezahlt man für ein paar PS mehr richtig viel Kohle. Das geht natürlich eh nur mit anderer Hardware (lassen wir das Chip-Tuning mal außen vor – ist ja zumindest umstritten, ob das was bringt). „Kostenlos“ dürfte für die etablieren Hersteller wohl eher ein Albtraum sein .
Außerdem zeigt es ein weiteres Mal einen Punkt, der vielen wohl nach wie vor nicht so klar ist: Ein (von Grund auf) gut entwickeltes Elektroauto besteht zu einem wesentlichen Teil aus: SOFTWARE.
Einen Punkt muss ich hier aber jetzt noch loswerden – bei all dem Lob. Was überhaupt nicht funktioniert ist die Automatik des Scheibenwischers! Das ist echt eine Frechheit. Einerseits kann man sagen, naja, ist ne Kleinigkeit. Aber das ist ja wohl seit Jahren ein gelöstes Problem. Und was nützt mir ein komfortabler „Autopilot“ (sagen wir besser Fahrassistent), wenn ich wegen des Scheibenwischers doch andauernd irgendeinen „Knopf“ drücken muss ….
Aber die Batterie – hält die denn auch?! 100.000 Meilen mit dem M3
Eins der Standard-Themen der „Elektro-Gegner“ – die Batterie gibt schnell den Geist auf und das BEV (Battery Electric Vehicle) ist schrottreif. Taugt nix die ganze Technik.
Wir hatten das Thema auch in unserem Blog mal – meine ich … so 2-19 Mal . Mal abgesehen von der Garantie auf die Batterie über 8 Jahre bzw. 160.000 km – wichtig sind letztlich reale Erfahrungen. Genau die hat jetzt in den Staaten ein Model 3 Käufer dem sehr bekanntem Blog Electrek in einem Interview Erfahrungen mitgeteilt: Er hat die 100.000 Meilen Grenze mit seinem Wagen überschritten. So ganz viele nützliche Details scheinen in dem Interview leider nicht rüber gekommen zu sein – aber das Fazit fällt sehr positiv aus. In seinem Fall hat die Batterie nach eigener Aussage nur ca 2,5% Kapazitätsverlust. Ich verlinke hier mal die deutsche Meldung auf TeslaMag, als auch das original Post auf Electrek.
Normalerweise schreiben wir hier ja über die für uns wichtigen Thema wie Katzen, Autos, Garten und Urlaube 😊. Für uns wichtig, aber trotzdem zumeist mit einem gewissen Maß an Humor und/oder Sarkasmus 😉.
In dem Post hier geht es um etwas ganz anderes. Viele von Euch kaufen ja mal mehr, mal weniger „in diesem Internet“ ein. Wir selber gehören wohl zu der „mal mehr“ – genauer „ziemlich viel“-Fraktion 😊.
Kennt Ihr vielleicht schon die Plattform Gooding? Wir kannten die bis vor kurzem nicht. Vielleicht kennt Ihr Amazon Smile (wo wir ziemlich viel bestellen 🙄) .
Ich muss ein wenig ausholen (ich sehe wie einige die Augen rollen 😃). Wir sind seit einigen Monaten Mitglieder im Verein „Katzenhilfe Westerwald„. Darüber haben wir Gooding kennengelernt – eine Plattform, über die bei Online-Käufen der Verkäufer einen kleinen Teil (üblicherweise irgendwas zwischen 1% und 5%) an eine entsprechend registrierte -gemeinnützige- Organisation spendet. Sprich der Preis für ein Produkt ändert sich für den Endverbraucher nicht!
Vielleicht kennen das ja schon viele. Aber für die, die wie wir das Konzept noch nicht kennen, lohnt sich auf jeden Fall ein Blick darauf. Auch wenn die Website von Gooding (natürlich) ein wenig pathetisch daherkommt – letztlich muss man nur wenig tun, um eine Organisation nach Wahl zu unterstützen. Un vielleicht findet sich ja noch jemand aus der Nachbarschaft, der auch die Katzenhilfe Westerwald unterstützt 😊.
Man findet natürlich alle notwendigen Infos darüber, wie das ganze funktioniert, auf der Website der Plattform. Aber hier mal eine kurze Liste der aus meiner Sicht wichtigsten Infos:
Wichtig zu wissen: Die Plattform muss betrieben werden, da entstehen Kosten. Dafür möchte die Plattform einen Teil der jeweiligen Spende einbehalten. Gooding ist eine GmbH – also wohl ein wirtschaftlich agierendes Unternehmen. Für mich ist entscheidend, dass ich als Benutzer bei jedem Einkauf selber festlegen kann, wie groß dieser Anteil ist. Gooding selber „wirbt“ für 30%. Das scheint mir persönlich doch sehr viel. Ich habe für mich entscheiden, üblicherweise 15% einzustellen. man kann aber auch 0% definieren.
Man muss sich auf der Plattform registrieren, also einen Account anlegen.
Es sind fast 1.800 Shops registriert, die die besagte Spende an die Plattform abführen. Aus den verschiedensten Bereichen – darunter sind auch sehr bekannte Namen (siehe unten).
Aktuell sind über 12.500 Vereine (und Projekte) registriert, die man unterstützen kann.
Ohne das im Detail beurteilen zu können: Das System scheint sehr transparent zu sein. Man kann genau sehen, welcher Einkauf welche „Prämie für welche Organisation erwirtschaftet“ hat.
Hier mal ein paar Beispiele der Online-Shops, die teilnehmen – ich hab mal in der „Technik-Ecke“ gestöbert. Das dürfte ja auch für einige von Euch durchaus relevant sein 😄:
Wir würden uns echt freuen, wenn der eine oder die andere sich „durchringen“ würde 👍.
Heute Abend gebe ich mich dann endlich dran, diesen Blogpost zu schreiben. Ist schon seit Monaten überfällig, aber irgendwie hab ich’s nicht gekonnt, gewollt, ge-irgendwas … 😞
Im Frühling habe ich ja <hier> erzählt, wie Sansa, Thorin und Gizmo (die Katzenhilfe hatte sie India, Leander und Nulu genannt) bei uns eingezogen sind 😊. Auch, dass die Drei nach 3 Monaten das Haus verlassen durften, haben wir erzählt (zu lesen <hier> und <hier> ). Erst Thorin – und nachdem das ganz gut klappte, dann auch die anderen beiden. Damals habe ich folgendes geschrieben:
Insgesamt klappt das auch mit den beiden [A.d.R. Sansa & Gizmo] ziemlich gut. Die ersten beiden Tage waren die beiden bzw alle drei zwar echt viel draußen – auch nachts. Da haben wir uns schon ein wenig Sorgen gemacht. Aber das lag wohl vor allem daran, dass es echt gutes Wetter (sprich warm) war und sie natürlich die Gegend erstmal ausgiebig erkundigen mussten. Wir haben sie aber auch immer wieder zusammen gesehen, was unserer Meinung nach ein gutes Zeichen war. Danach hat sich das ganz gut eingependelt. Sie sind zwar immer wieder raus, aber alle drei sind für ihre längeren Schlafphasen ins Haus gekommen und haben sich da auf ihre „angestammten“ Plätze gelegt … 👍
Und dann ist Gizmo irgendwann nicht mehr nach Hause gekommen 🥺😢. Die Drei waren 2 Wochen lang rein und raus gegangen. Wir haben an dem Tag abends bei gutem Wetter mit Freunden gegrillt – da haben wir die Drei noch gemeinsam auf der kleinen Wiese spielen sehen. Bis dahin waren sie oft zusammen unterwegs. Thorin und Sansa sind spät abends auch wie üblich zum Schlafen ins Haus gekommen – aber Gizmo haben wir seitdem nicht mehr gesehen 😪.
Wir sind in den nächsten Tagen im Wohngebiet herum gelaufen und haben überall gefragt, ob jemand Gizmo gesehen hat – gerade bei den vielen Spaziergängern (junge Mütter mit Kinderwagen, Hundebesitzer) sollte die Chance gut sein, dass jemand etwas gesehen hat. Die meisten waren auch wirklich hilfsbereit – aber letztlich hat niemand etwas gesehen 😞. Zusätzlich haben wir natürlich auch Plakate aufgehängt und den Verlust bei TASSO, unserem Tierarzt und der Katzenhilfe Westerwald gemeldet. Leider alles ohne Erfolg.
Wir haben die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, ihn doch noch wiederzusehen 🙄. Wir glauben nicht, dass Gizmo etwas passiert ist – dass er überfahren wurde. Einerseits ist er einfach sehr erfahren, sich alleine durchzuschlagen. Er kennt das Leben draußen und die Gefahren. Und außerdem wäre er dann sehr wahrscheinlich gefunden worden 🙁.
Unsere Vermutung ist eher, dass er sich vielleicht in das kleine Waldstück verkrochen hat. Dort gibt es Pferdeställe, Holzstapel – reichlich Unterschlupfmöglichkeiten. Letztlich haben wir aber einfach keine Ahnung, wo er steckt. Aber auch dafür haben wir uns etwas überlegt. Dazu aber mehr in einem separaten Blogpost. Drückt uns die Daumen … 🥺
Bretagne-Urlaub, zweiter Tag. Wenn ich in diesem Tempo weitermache, bin ich vielleicht Weihnachten fertig 🙄 …. – 2025 😬. Ich habe mir überlegt, dass ich nicht für jeden Tag einzeln ein Post schreibe, sondern das eher thematisch angehe. Die Hoffnung ist, dass es dann etwas „kürzer“ wird. mal schauen, ob das klappt 🙄.
Der letzte Beitrag vom Urlaub ist ja schon eine kleine Ewigkeit her – ich hab den Text zwar auch schon seit Wochen fertig, aber die Bilder musste ich noch aussuchen.
Nach Rouen stand die Weiterfahrt nach Honfleur auf dem Plan. Laut einhelliger Meinung diverser Reiseführer ein Must-See – ein sehr altes, kleines Hafenstädtchen.
Ankunft in Honfleur
Bei der Einfahrt hat mich dann der Schlag getroffen😳! Nochmal zur Erinnerung. Mein Plan war zu wandern. Ruhe, Einsamkeit. Und ab und zu mal „was anschauen“. Alte Steine oder so … 🙄 Und dann haben wir gefühlt zwei Ewigkeiten gebraucht, um überhaupt in den Ort zu kommen, weil sich endlose PKW und Camper Schlangen stauten. Dazwischen liefen Horden von Touristen auch gerne mal mitten zwischen den Fahrzeugen herum. Ein riesiger Camper meinte in der Mitte des Ortes mittig auf der Straße bzw. einem kleinen Platz parken zu wollen, weil – keine Ahnung. Aus Gründen 🤬 Auf jeden Fall sperrte der eine Spur komplett und die andere Richtung musste sich um da Fahrzeug herum schlängeln. Da sowieso in beiden Richtungen lange Schlangen waren, ging dann natürlich in unsere Richtung gar nichts mehr weiter …. 😬 Die „Hauptstrasse“ in den Ort, auf dem wir unterwegs waren, führte durch den Hafen und entlang der Hafenmauer. Ein heilloses Gewimmel. Ich fühle mich eher an den Ballermann etc. gebeamed. 😳
Unsere Unterkunft
Unsere Unterkunft lag zwar mitten in Ortskern, aber nicht direkt an der „Touri-Meile“ am Hafen. Wir haben zwei Runden (jeweils wieder mit dem ganzen Chaos) gebraucht, bis wir trotz Navi das richtige Haus gefunden haben 🙄. Die Adresse liegt in einer sehr engen Einbahnstraße mit sehr alten Häusern. Wir haben auf einem kleinen Parkplatz, auf dem man anscheinend parken kann, wie es halt gerade so geht, stehen darf. Oder zumindest ist das bei den Franzosen so üblich. Man muss ein paar Meter zu Fuß und durch einen Torbogen in den Innenhof.
Und dann sind wir erstmal stehen geblieben, und haben den Anblick in uns aufgenommen 😳. In Rouen hatten wir ein ganz normales „kontinentales“ Hotel. Hier in Honfleur standen wir einem wirklich einfach nur schönen Innenhof eines süßen, kleinen B&Bs – so stellt man sich irgendwie Frankreich vor 👍 ! Die Bilder können das leider -wie meistens- nicht so recht wieder geben, aber vielleicht kann man sich halbwegs ein Bild machen.
Ein paar Sitzgelegenheiten im Innenhof – wie sich rausstellt, kann man bei gutem Wetter auch dort frühstücken. Was wir am 2. und 3. Tag auch getan haben 😉. Das Frühstück enthielt zwar nicht super viel Auswahl, aber es war alles sehr frisch und qualitativ wirklich hochwertig und super lecker!
Es gibt eine -vermutlich sehr alte- graue Katze, die gerne auf den verschiedenen Sitzgelegenheiten liegt und schläft – und sich auch mal sehr gerne von den Gästen streicheln läßt. Das lies sich einrichten.
Der Inhaber sprach nur Französisch (zumindest weder Englisch noch Deutsch), aber mit Julikas Basic-Französisch Kenntnissen – unterstützt von Händen und Füßen- war das kein Problem. Wie war dann gemerkt haben, sprachen die beiden Söhne, die ebenfalls mit in dem B&B arbeiten, ziemlich gut Englisch, so dass wir uns später auch länger und nett unterhalten haben.
Die Zimmer befinden sich größtenteils im Obergeschoss rund um den Innenhof. Die Familie hat aber irgendwann das alte Schulgebäude des Ortes gekauft (vermutlich gekauft), und dort die ehemaligen Klassenräume jeweils ein großes Appartement umgebaut. Wir hatten für insgesamt 3 Nächte so ein Zimmer gebucht. Auch hier: die Zimmer sind einfach sehr liebevoll eingerichtet. Dabei ist zwar der ursprüngliche Charakter des Gebäudes und der Räume erhalten geblieben, aber gleichzeitig haben sie z.B. ein Top modernes Bad eingebaut. Echt cool! Das Doppelbeet steht mitten im Raum, eine riesige Schrankwand (die alten Schränke aus dem Klassenzimmer einfach abgebeizt!) als Stauraum.
Das Gebäude liegt ca. 5 Minuten Gehweg von dem „Haupthaus“ entfernt. Als wir angekommen sind, ist einer der beiden Söhne mit einem elektrisch angetriebenen Buggy vorgefahren. Die Familie hat wohl auch einen Faible für Elektromobilität – in dem großen Innenhof unserer Unterkunft gab es insgesamt drei „Wellblech-Garagen“ – davon sind zwei mit Tesla Wallboxen (TWC) ausgestattet, so wie wir auch einen zu Hause haben – Tesla Destination Charger. Man hat uns sofort angeboten, dass wir dort – kostenlos- laden können. Da wir in Rouen aber schon über die Nacht auf die üblichen 90% geladen hatten und die gefahrene Strecke jetzt nicht soooo groß war, haben wir dann abgemacht, dass wir am zweiten und dritten Tag dort einen Platz „reserviert“ bekommen (in dem Innenhof standen abends schon bis zu 10 Fahrzeuge und die Garagen waren natürlich begehrt).
Der Ort
Abends haben wir dann einen kleinen Rundgang durch den Ort gemacht. Auf der einen Seite des Hafens war ein kleiner „Flohmarkt“ – da musste Julika natürlich drüber gehen 😄.
Wir haben an der überfüllten Promenade natürlich auch ein Eis gegessen – in Frankreich kostet die Kugel ab 2,50 € aufwärts 😳! Julika fand das Gedrängel gut – oh Wunder, ich jetzt nicht so wirklich 😬.
Aber wir sind dann auch ganz gezielt in die Ortsteile jenseits der Tour-Meile gegangen. Und schon 2 Querstraßen weiter war es fast menschenleer und der Ort zeigte, warum er als eins der Highlights der Normandie gilt. Wobei ich sagen muss, dass mir – und ich glaube auch Julika- Rouen fast noch besser gefallen hat.
In den folgenden Abend haben wir weitere ausgedehnte Spaziergänge unternommen uns an zwei Abenden (der drei) in bzw. vor ein kleines Café gesetzt, auf dessen Vorplatz anscheinend täglich in den Abendstunden ein Musiker mit Hut (zum Sammeln, nicht als Kopfbedeckung 😉) Live Musik auf seiner Klarinette macht. Der war echt gut – ich mag Live Musik ja eh, und das war eine tolle Atmosphäre.
Was darf nicht fehlen – Essen
Als Vegetarier (und dann auch noch Anti-Alkoholiker) hat man es in Frankreich gar nicht so leicht, auf angenehme und befriedigende Weise satt zu werden 🙄 – nicht, wenn man auch mal was anderes als Crepe essen will. Zumindest in der Normandie und Bretagne.
In der Normandie sind Galette eine typisch einheimische Speise: Eine Art dünner Pfannkuchen aus Buchweizen, die dann in verschiedenen Füllungen angeboten werden: Süß, sauer, herzhaft. Kann man schon machen., wenns die nicht jeden Tag gibt.
Am letzten Abend haben wir in ein winziges Restaurant in Honfleur einen Tisch reserviert, dass Julika auf Trip Advisor gefunden hat. Die Bewertungen sagten, dass es da auch immer ein hervorragendes und frisches vegetarisches Menü gibt. Wir sind nicht enttäuscht worden! Unsere beiden Essen waren wirklich super und die Atmosphäre war toll. Wir hatten einen sehr schönen Abend …
Ich habe irgendwie einen ziemlich großen Stapel an Dingen, die ich eigentlich hier verewigen wollte 🙄. Hier also noch der Nachtrag zum Post bzgl. unseres Tages in Frankfurt.
Erinnert Ihr Euch noch daran?! 😃 Immerhin schon Schweinchen-Rosa – sorry, meine natürlich Telekom-Magenta, statt Post-Gelb. Leider nicht mehr mit Wählscheibe 😂. Wirkt aber trotzdem wie ein Anachronismus. Telefon an Schnüren Oder aber wie ein „Unfall“ in Future-Man (A.d.R. trashige SiFi-Serie auf Amazon Prime):
Telefonzelle – ohne Zelle
Aber wenn man mal drauf achtet, sieht man die Häuschen viel öfter, als man meinen würde. Gerade am Wochenende im Rheingau auch eine gesehen. OK, Rheingau – da gehen die Uhren halt was langsamer 😊.
Beschwerden bitte an RundAblage@Beschwerde-Management.de 😜
Bisher war doch alles so schön – warum musstest ihr das kaputt machen?! 😭🥺 Ein wahrlich traumatisches Erlebnis 😳🥺
Aber der Reihe nach – was ist passiert:
Tesla hat kürzlich das von vielen lange erwartete Software-Release V10 freigegeben und auf die Autos gespielt. OTA – over the air – natürlich. Die neue Software liefert neben einigen Detailverbesserungen auch ein paar neue Festures. Die Benutzer in USA bekommen (endlich) eine Spotify-Integration, was es in Europa ja schon lange gibt. Und Enhanced Summon (erweitertes Herbeirufen- Nerdfaktor 1.000 auf einer Skala von 0 bis 100 😎😂) ist zumindest in Deutschland nicht freigegeben. Dafür dürfte es keine Zulassung seitens des Kraftfahrbundesamtes geben 😟.
Ansonsten geht es im dem Update vor allem um das Thema „Unterhaltung“. Ein neues Spiel, was man mit einem Kontroller spielen kann – natürlich nur, wenn der Wagen steht 😂. Gleiches gilt für Youtube und Netflix, was jetzt direkt in die Software integriert ist. Soll halt vor allem die Pausen beim Laden „versüßen“, nehme ich mal an 😉.
Was ich irgendwie links liegen hab lassen, ist das neue Karaoke-Feature. Großer Fehler 😬! Julika hat das Feature nämlich gestern entdeckt 😳. Stellt Euch Euer erschütternstes Erlebnis vor:
Es war SCHLIMMER!
Beweisfotos anbei:
Karaoke-Feature in Teslas neuer V10 Software
Noch Fragen?! Es wird voller Inbrunst mitgesungen – wie sich das gehört, nicht schön, aber dafür laut 😜
Hier das Grauen nochmal in Großformat 😳
A.d.R.: Kompromittierende Beweisfotos der Sängerin fiel der Zensur zum Opfer 😂
Aber von den 1.000 Minuspunkten für Tesla muss man zumindest einen wieder abziehen: Zumindest kann man sich ja bei Benutzung des Autopiloten die Fingern in die Ohren stecken … 👍😂
Aus dem kleinen Waldstück „hinterm Haus“. Wenn man die herbstlich gefärbten Blätter am Boden mal kurz ignoriert, könnte das auch irgendwie aus dem Frühling stammen, oder? 😜
Laubwald im Herbst?
Ist übrigens mal nicht nachbearbeitet – so aus dem Handy gefallen 😉
… oder vielleicht gut Wetter machen will?! 😳 Nein, alles Gerüchte 😃
Der/die eine oder andere kennt ja meine Vorliebe für M&Ms. Julika hat die Tage ein ganz besonderes Mitbringsel gehabt:
Wir waren uns aber einig, dass das rein geschmacklich nicht soooo dolle ist. Wir sind da eher von der Nutella -Fraktion 😊 Lange überlebt hat das Glas aber trotzdem nicht … 😂
Hatten wir ja schon lange nicht mehr – Infos zu unserem Model 3 . Ich muss auch unbedingt noch ein Update zum Thema „Service Hell 2.0“ schreiben – Tesla scheint das immer noch nicht im Griff zu haben 🙄
Aber hier soll es um unseren Service Termin gehen, den wir am letzten Montag hatten. Dazu muss man in eines der -ich meine sieben- Service Center in Deutschland. Für mich das nächste und einfachste ist Frankfurt. Eigentlich war der Plan, den Wagen ganz früh morgens (7:15 😬) bei Tesla abzugeben, irgendwie ins Office zu fahren und den Wagen abends wieder abzuholen. Den Termin hatte ich schon vor 2 Monaten gemacht – alles ausgebucht und alles andere als einfach (siehe oben – Stichwort Service Hell). Jetzt hatten wir an dem Montag aber beide Urlaub genommen. Sprich: Planänderung. Wir geben den Wagen ab, fahren in die Stadt und machen uns dort einen schönen Tag und erledigen ein paar Dinge. Glücklicherweise habe ich von einigen Mitarbeitern aus dem Service Center Frankfurt die persönlichen Email-Adressen. Einen habe ich angeschrieben und nett angefragt, ob man den Termin vielleicht nach hinten schieben kann – umgehend kam die Antwort, dass sei kein Problem: 8:15 👍. Kurz danach eine automatisiert Email mit Kalendereintrag. Geht doch!
Aber einen Schritt zurück. Service Termin? Für einen Tesla?!? Ich erzähle doch immer, dass es gar keine Serviceintervalle mehr gibt 🧐. Korrekt. Keine Serviceintervalle für Wartungsarbeiten. Bei der Übergabe habe ich aber ein paar Kleinigkeiten notieren lassen, die „später“ (nämlich letzten Montag) noch erledigt werden sollten. Beispiel: Das Lenkrad saß nicht 100% gerade auf der Narbe. Das Fernlicht musste neu eingestellt werden. So ab 70-80 km/h hatten wir Geräusche von vorne links, als wenn irgendein Blech nicht richtig festgeschraubt ist – sowas halt.
Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Das hat alles prima funktioniert, ganz entspannte Übergabe und Aufnahme der Arbeiten und sie haben wirklich alle Punkte erledigt. Sogar die Quelle des Geräuschs haben sie gefunden (Auskleidung Radkasten) und behoben. Da hatte ich im Vorfeld so meine Zweifel, ob da was zu finden ist. Die Mitarbeiter alle freundlich und aufmerksam. Aus unserer Sicht gabs da nix zu meckern. Alles Top. So wie auch schon bei der Auslieferung. Selbstverständlich hing der Wagen an der Wallbox, als wir ihn Nachmittags abgeholt haben.
Das Fazit bleibt wie schon bisher – das Produkt ist wirklich toll. Die Mitarbeiter sind immer freundlich und bemüht – wenn man es dann geschafft hat, einen Ansprechpartner zu bekommen 🙄. Aber alles was mit Organisation & Kommunikation zu tun hat, ist nach wie vor -gelinde gesagt- schwierig ☹️.
Wir haben den Tag dann in der Stadt verbracht. Ich arbeite da zwar seit vielen Jahren, aber ich kenne mich da überhaupt nicht aus 😊 Bis auf das Bankenviertel und den Weg zum Apple Store natürlich 😜
Man sollˋs nicht glauben, aber ich habe mir sogar mal zwei neue Hosen gekauft. Eigentlich nur, damit das Genörgel von der Seite endlich aufhört 😜
Ansonsten haben wir uns einfach mal treiben lassem, morgens ganz gemütlich einen Kaffee getrunken und ein belegtes Brötchen gegessen. Und die eine oder andere Kuriosität gesehen – ich hab da ja nicht so die Peilung von, aber ich glaube, dieser Lego Sternenzerstörer ist schon was Besonderes 😎 Für eine andere spendiere ich sogar ein eigenen Blogpost 😄
Letzten Samstag war ich bei IKEA. Aus Gründen 😊 Dazu vielleicht ein eigener Blogpost 😉 Das war also Anfang Oktober. In den südlichen Bundesländern waren gerade erst die Sommerferien zu Ende gegangen. Der Herbst klopft vorsichtig an ….
… und dann stolpere ich über die erste Weihnachtsoffensive in diesem Jahr 😳 ! Einfach nicht zu glauben – hat der Handel echt Angst, dass man zu spät dran ist und die Leute schon alles „erledigt“ haben?! 😲
Aber wahrscheinlich gilt auch hier der alte Spruch (leicht abgewandelt): Jeder bekommt die Kunden, die er verdient 😉
Ich hab dann eine Packung Spekulatius und einen Kunststoff-Tannenbaum als Überraschung für Julika mitgenommen ….
Dieses Jahr war ja eher so die Pest, was mein Hobby „im Kreis zu fahren“ betrifft 😟 Entweder hatte ich keine Zeit, die Strecke war nicht geöffnet oder das Wetter spielte nicht mit … 😡
Heute (20.09.2019) hat es dann doch nochmal geklappt, auch wenn ich eigentlich zu spät los gekommen bin. Aber was soll’s: um 17:15 macht die Stecke auf und ich war um 17:40 am Devils Diner (dem Restaurant an der Zufahrt auf die Nordschleife). Ich hab sogar soviel Glück gehabt, direkt dort einen Parkplatz zu ergattern.
Also war auch noch Zeit, in Ruhe den Reifendruck zu prüfen bzw einzustellen, die Kamera und auch das iPhone für die „Dokumentation“ ordentlich vorzubereiten. Da hab’s ja in der Vergangenheit immer mal Probleme – mal hat die Sony nicht oder nicht vollständig aufgenommen – mal die iPhone App die Runde nicht aufgezeichnet 😬 Zumeist lags aber eher am Anwender, als an der Technik 🙄 Auch diesmal hat nicht alles 100%-tig funktioniert – ich habe versucht, den Beschleunigungssensor manuell zu kalibrieren. Hat aber aber nur semi-gut geklappt, also mehr so weniger 😎. Die Anzeige sieht teilweise doch sehr seltsam aus …🙄
Dafür habe ich das Erste mal nicht nur mit der Sony Action-Com die Strecke gefilmt, sondern mit dem iPhone über die App „Harry’s Laptimer“ (Link zur IOS-App) gleichzeitig auch den Innenraum 👍, also den Fahrer – sprich mich 😊.
Konzentriert bei der „Arbeit“ 🙂
Aber leider doch wieder zu früh gefreut!
Direkt in meiner Aufwärmen-Runde, die ich gerade am Anfang echt sachte angegangen bin, hatte es offensichtlich im Brünnchen kurz vor mir einen heftigen Unfall gegeben: ein BMW hat sich überschlagen und ist auf der Seite liegen geblieben 😳.
Touristenfahrt Nürburgring am 20.09.2019: Unfall am Brünnchen
Es gab glücklicherweise bei der Anfahrt aufs Brünnchen gelbe Flaggen, sonst wäre bestimmt noch mehr passiert – das hätte echt ins Auge gehen können 😲. Eine Reihe Leute hatten rechts und links hinter dem Unfall gehalten und liefen auf der Strecke rum und waren auch um die Insassen bemüht. Das ist ein sehr zwei-schneidiges Schwert: Natürlich will man helfen. Aber man bringt sich und auch andere unter Umständen zusätzlich in Gefahr. Wenn ein schneller Wagen die gelben Fragen nicht gesehen hätte, wäre er genau in das verunglückte Fahrzeug gerauscht – bzw. in die Helfer, die vor dem Wagen standen! Er hätte auch kaum ausweichen können, da auf dem Randstreifen weitere Wagen standen … Wirklich keine gute Idee. Ich weiss es auch nicht, aber ich glaube, besser als die Strecke noch weiter zuzustellen ist es, zügig weiter zu fahren, nicht im Weg stehend nicht auf der Strecke rumlaufen ….😟
Letztlich kann ich froh sein, dass ich weder für mich selber die Entscheidung treffen musste – noch der Anlass für solche Überlegungen war … 🙄
Alle Fahrzeuge wurden dann natürlich am Ende der Runde an der Ausfahrt von der Strecke geholt und die Strecke komplett gesperrt. Der Unfall, die Bergung und die Aufräumarbeiten waren so heftig, dass die Strecke bis Abends (19:30) nicht wieder geöffnet wurde 😟. Es blieb also für mich bei der Aufwärmrunde …. 😢
Die Anzeige, die kein Touristenfahrer am Ring sehen will
Ich hoffe, die Insassen des BNWs sind ohne ernsthafte Verletzungen davon gekommen. Das letzte mal war ich auch Freitags am Ring. Auch da hat es mehrere Unfälle geben, u.a. ein Motorradfahrer, der unfreiwillig bei nicht ganz geringer Geschwindigkeit „abgestiegen“ und quer über die Fahrbahn geruscht ist – vor den Autos, die hinter ihm unterwegs waren. Ich war nur ca. 100 Meter dahinter …. Ich habe den Eindruck, am Wochenende ist das Unfall-Potential um einiges höher als in der Woche Abends. In der Woche sind meistens Leute unterwegs, die die Strecke kennen und weniger Fehler machen. Mein subjektiver Eindruck …. Mal schauen, ob ich dieses Jahr noch eine Gelegenheit bekomme 🙄🤞
Ihr erinnert Euch an das Thema Gartenarbeit für Gelangweilte? Das Hochbeet. Man mag es kaum glauben, aber nach weiteren zwei „Sessions“ ist es dann endlich, endlich fertig! 👍 Juchhe! 🍾
Ich habe mich dann doch dazu entschieden, diese verzinkten Stahlbleche unten in das Hochbeet zu stellen, die als Abstandshalter dienen. Darauf werden dann zwei gelochte Bleche gelegt, die den Boden für die Erde bilden. Wofür ist das gut? Die Erklärung des Herstellers ist, dass man viel weniger Erde benötigt – durch die Abstandshalter hat man nur noch ca. 25 Zentimeter Höhe, die man befallen muss. Außerdem sollte es Wühlmäusen & Co. unmöglich sein, von unten in das Beet zu gelangen. Wobei es dazu auch ausreichend gewesen wäre, die Bleche auf den Boden zu legen 😉.
Da diese Abstandshalter wirklich einfach nur dicke, gewinkelte Bleche sind -ohne einen eigenen „Fuß“- kann man diese natürlich nicht einfach in das Beet stellen 🙄. Es mussten also zwischen den beiden Fundamenten doch noch Betonplatten gelegt werden, auf die die Bleche gestellt werden. Damit das funktioniert, müssen die Betonplatten auch in der Waage sein 😬. Großartig. Hätte ich wohl besser direkt so gemacht. So hab ich dann in der Blechkiste gehockt und erst die Erde rausgeholt und dann die Platten mit Gummihammer und Wasserwaage verlegt 😠.
Nachdem ich dann mit dem Ergebnis soweit zufrieden war, habe ich Verstrebungen in die Blechkiste verschraubt (siehe Bild). Die dienen dazu, dass die Seitenwände, die ja nur aus relativ dünnem Blech bestehen, nicht auseinander gedrückt werden – sprich damit die Kiste ihre gewünschte Form behält 😃. Dann noch die Abstandshalter halbwegs gleichmäßig verteilt, so dass die Bleche gut gehalten werden – die Erde wiegt ja schon einiges, auch wenn es „nur“ 25 Zentimeter sind.
Die Bleche da rein zu bekommen, war dann nach wieder alles andere als einfach 🙄. Vielleicht wäre das insgesamt einfacher gewesen, wenn man mehr Geld ausgegeben hätte. Keine Ahnung . Aber letztlich hab ich’s dann geschafft – Tadah! Damit war mein Part fast abgeschlossen.
Am Samstag haben wir dann ein Vlies auf den Blechboden gelegt (damit wird die Erde noch besser gehalten) und dann die Erde eingefüllt. Damit war die Arbeit des Hilfsarbeiter erledigt und die Hausherrin konnte endlich ihre Kräuter umpflanzen … Wie war das mit den drei Kreuzen und so …. 😎
… sowas in der Art habe ich zumindest gedacht, als ich am Freitag meinen Mobil-Vertrag beim Rosa-Riesen verlängert habe. Der/die eine oder andere kennt das sicherlich ja auch und erinnert sich mit Grauen daran 😬 Wenn man seinen Vertrag verlängert – insbesondere, wenn man das mit einem neuen Handy koppeln will – hat man die Qual der Wahl aus zig-verschiedenen „Vertragsschattierungen“. Und selbstverständlich völlig undurchsichtig das Ganze. Transparenz ist ja auch nur was für Schattenparker 🙄
Ich will jetzt nicht die diversen Optionen bei Telekom Mobilfunk-Verträgen erläutern, aber je nach ausgewähltem Packet hat man die Wahl aus:
Smartphone (ohne alles – quasi für Looser)
Top-Smartphone
Premium-Smartphone
Premium-Plus Smartphone und
HERO Smartphone
Glaubt Ihr nicht?! 😳 Guckst Du hier:
Und Nein: ich habe nicht den Vertrag aus dem Screenshot abgeschlossen 😜 Ich wollte nur sehen, was es damit auf sich hat. Unabhängig von der Frage, was ein Hero-Smartphone sein soll (ich kenne nur das Jesus-Phone – andere Geschichte 😄) Man kann durchaus jedes Gerät in den obigen Vertragsvarianten bestellen. Macht irgendwie keinen Sinn, oder? 🧐 So wie ich das sehe, verschieben die Varianten lediglich den monatlichen Anteil versus des einmaligen Anteils zum Kauf des ausgewählten Gerätes. Ja nach Vorlieben. Hätte man wohl auch weniger „poetisch“ beschreiben können. Aber vielleicht wollen wir Kunden ja auch so verarscht … sorry, auf den Arm genommen werden …. 😡
Zugegeben, man muss mache Anschaffungen halt irgendwie vor sich selber (und ggfs. auch dem Haushalts-internen Controlling) rechtfertigen 😊 Mein Monitor im Home-Office war schon ein etwas betagtes 24 Zoll Modell. Nachdem ich Ende letzten Jahres mein wirklich altes MacBook Air durch die aktuelle Version ersetzt und aufgrund der einzig vorhandenen USB-C Anschlüsse etwas später auch die Docking-Station ausgetauscht habe, war dann jetzt der Monitor dran. Ich habe mich für den Acer Predator XR382CQKZ entschieden: Ein gebogenes 38 Zoll Display! 👍😎 Bisher bin ich echt sehr zufrieden damit.
Da ist schon echt ne Menge Platz drauf – für das Bild habe ich vier Webbrowser in einer komfortablen Größe nebeneinander angeordnet 😂
Tesla hat diese Woche begonnen die Maximalleistung der V2 Supercharger deutlich zu erhöhen: Waren es bisher max. 120 kW sind es jetzt nach dem Update 25% mehr – sprich 150 kW 👍
Das Model 3 kann diese Erhöhung voll ausnutzen (das Model S ist meines Wissens nach nicht dafür ausgelegt – zumindest alle bis auf die letzte Generation).
Das verkürzt die Standzeit ein weiteres Mal – was mir teilweise gar nicht so recht ist 😬 Da lohnt es sich bald nicht mehr wirklich, während des Ladens joggen zu gehen 🙄, obwohl ich da ja eh schon zusehe, dass die Batterie möglichst leer ist (also die empfohlenen 10%).
Ich weiß, ich hab schon 2–19 mal darauf rum gehackt: aber es macht so ein Spaß 😜 Wie war das mit
noch gleich?! Während Villarriba schon längst wieder unterwegs ist, freut sich Villabajo über die tolle 40 kW Ladeleistung des Schnellladers bevor es verzweifelt feststellt, dass es nicht die richtige Ladekarte besitzt und die Säule sowieso nicht auf geht … 🙄
Am zweiten Tag morgens sind wir dann noch in das Jeanne d’Arc Museum in Rouen gegangen. Wir hatten das Museum am Abend zuvor in der Altstadt ausfindig gemacht. An der Rezeption hat man uns, als wir erwähnten, dass wir dem Museum einen Besuch abstatten wollten, einen Gutschein für eine Freikarte gegeben. Den nimmt man dann natürlich gerne. Letztlich war der Besuch natürlich Pflicht für uns – immerhin hat eine unserer Katzen den Namen der „Jungfrau von Orleans“ wegen Ihres Muts und Entschlossenheit im Angesicht des Feindes (in Gestalt unseres Katers Othello) getragen: Jeanny – Abkürzung für Jeanne d’Arc. Und sie ist an demselben Tag gestorben, an dem auch Johanna von Orleans starb: 30. Mai. Andere, traurige Geschichte 😥. Nicht abschweifen.
Jeanne d’Arc Museum in Rouen
Warum hat Rouen ein Jeanne d’Arc Museum? Relativ simpel – weil Sie von den Engländern, die die Normandie 1431 besetzt hielten, auf dem Marktplatz von Rouen als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Natürlich hatte das gar nichts damit zu tun, dass sie in den Monaten davor der Königstreuen Arme der Franzosen Mut gab und diese als Symbol der Freiheit von Sieg zu Sieg gegen die Besetzer aus England führte. Wie könnte man denn nur darauf kommen … Sie wurde später rehabilitiert und noch später vom Pabst heilig gesprochen. Für die Franzosen ist sie DIE Nationalheldin. Das muss für den historischen Rahmen hier reichen. Zumal ich mir auch nicht so viel mehr gemerkt habe … 😊
Der Museumsbesuch findet in einer geführten Tour durch verschiedene Räume statt, die in Multimedialer Form das Leben und vor allem den ersten Ketzer-Prozess nachstellt und erzählt. Da der Gebäudekomplex, in dem das Museum angesiedelt ist, relativ hoch ist, hatte man auch ein paar schöne Aussichten über die Stadt.
Irgendwas stimmt in dieser Welt nicht! Wir haben es ja alle gewusst – tief drin, in unseren Herzen … Elvis ist tot, Travolta ist krank … naja, Ihr kennt den Spruch. Aber das es schon SO weit ist.
OK, was ist passiert. Die Hausherrin hat sich ein Hochbeet für den Garten gewünscht, weil Sie da <hier die passenden grünen Dinger einsetzen> züchten will. Also habe ich „mitgemacht“ – ich meine natürlich, ich war Feuer und Flamme 🙄. Dass ich jetzt aber auch noch selber darüber schreiben muss – das ist echt die Höhe 😳
Aber wie das so ist, man(n) fügt sich in sein Schicksal. Nun denn, was bisher geschah:
Angefangen hat es natürlich mit der Auswahl des Herstellers – gefühlt hunderte Tabs im Browser mit verschiedenen Herstellern, Farben, Formen, Materialen und Preisen. Dann die nächste Entscheidung: die Größe. Alles im Garten direkt „vor Ort“ ausgemessen, simuliert und abgewogen. Farbe! Ohje – FARBE 😳. Nach langer Beratung und Arbeitskreis das Ergebnis: ROT soll es sein. Aber WELCHES Rot?! Karmin-, Purpur- oder Wein-Rot?! Welche Farbe hat denn die Haustür? Welche die Wand im Wohnzimmer? Zu hell darfs auch nicht sein, dass passt nicht zum Gartenhaus, was dahinter steht 🧐 Schwierig das. Die Einigung unserer Regierung auf konkrete Maßnahmen zur Rettung des Klimas ist ein Klacks dagegen. Irgendwann haben wir das Ding dann bestellt und ein paar Wochen später ist es dann auch auf einer Palette geliefert worden. Die Montage hatte was von IKEA-Bausätzen – wobei ich die IKEA-Anleitungen eigentlich ganz gut finde. Das Hochbeet zu montieren war dann nicht so einfach. Man musste es ab und zu drehen, was aufgrund der Größe nicht ganz so einfach war, vor allem am Anfang, als es noch keine Stabilität hatte ….
Wer uns kennt ahnt, dass es damit ja noch nicht genug ist. Natürlich kann man das Hochbeet nicht einfach in den Garten stellen. OK, kann man wirklich nicht 😊 Durch das Gewicht würde die -durch die Gartenarbeiten des Gala-Bauers relativ lose- Erde nachgeben und es besteht die reale Gefahr, dass das Hochbeet einsinkt – und das nicht gleichmäßig. Also muss ein Fundament her 😬 Dinge, die man schon immer nicht wissen wollte 🙄 Recherche auf diversen Seiten: Welches Fundament ist am besten geeignet, wie tief muss es sein … Es sollten dann zwei schmale Streifenfundamente werden. 80 Zentimeter tief. Das hört sich erstmal nicht weiter wild an. Da ich aber im letzten Sommer schon diverse Löcher im Garten gegraben hatte, wusste ich, dass das eben nicht so einfach ist, je tief man kommt. Ätzende Arbeit. Unnötig zu erwähnen, wer das gemacht hat, oder 🙄?
Als nächstes brauchten wir (also ich) Beton. Ich hab mich dann entscheiden, „Fertigbeton“ bei einem Baustoffhandel zwei Orte weiter mit dem Anhänger zu holen. Alleine das war schon eine Aktion für sich. Ich hatte das Gewicht (trotz genauer Recherche) doch etwas unterschätzt, so dass ich dann zweimal 1/4 Kubikmeter holen musste, statt der geplanten 1/2 Kubik. Außerdem stellte sich heraus, dass nach der ersten Fuhre die beiden Löcher fast gefüllt waren, so dass ich beschlossen habe, die zweite Fahrt zu canceln (wie sagt man das in Nicht-Denglisch?)
Dafür musste ich dann die letzten 10-15 Zentimeter mit so einem Anrührzeugs aus dem Baumarkt machen. Aber zuerst muss die erste Ladung mal ordentlich aushärten. Also wieder Recherche. Immerhin gabs das dann im Baumarkt unseres Vertrauens um die Ecke. Zumindest waren wir so geschickt, noch einen Reihe von Metall-Heringen in den Fertigbeton zu drücken, so dass die Köpfe oben ein paar Zentimeter rausragten – als Armierung, damit die zweite Schicht Beton sich auch mit der ersten verbinden kann. Wir waren dann übrigens bei dem vierten Wochenende „Spaß im Garten“ 😬 Hätte ich doch den Gala-Bauer damit beauftragt. Interne Notiz an mich selber! Wenn ich das nächste Mal meine, dass kann ja nicht so viel Arbeit sein …. 😡
Für die zweite Betonschicht habe ich dann am nächsten Wochenende aus Holzlatten eine kleine Verschalung gebaut. DieFundamente sollen ja in der Waage und gleich hoch sein. Sprich ich habe die Verschalung auf die bestehenden „Roh“-Fundamente aufgesetzt und mit verschiedenen Keilen und Unterleg-Platten ausgerichtet. Immer wieder die Wasserwaage angelegt – korrigieren. Und so weiter. Zuletzt dann die Rahmen mit mehreren Pflastersteinen beschwert, damit sie nicht verrutschen, wenn ich den Beton einfülle, verteile und abziehe.
Das an mischen des Betons ist dann ja schnell gemacht. Man muss nur Wasser zugeben und ordentlich ´verrühren. Ist jetzt nach den bisherigen Anstrengungen mal was, was nicht schief gehen kann. Zuerst Gebrauchsanweisung lesen. Eine unserer alten 80-Liter „Speissbütten“ geleert und gesäubert, Werkzeug zum umrühren und Wasser -natürlich exakt in der Küche abgemessen- geholt. Was aber echt hilfreich ist, wenn man die Anleitung auch korrekt interpretiert 😳😬 Weil – die geforderten 0,09 Liter sind schon was anderes als 0,9 Liter. Kann ich bestätigen – ist nicht nur auf dem Papier so 🤬 Letztlich hab ichs dann aber noch gerettet. Ist gar nicht mal so schlecht geworden. Die Fundamente sind tatsächlich ziemlich genau in der Waage 👍
Nächster Arbeitsschritt (wieder eine 1/2 Woche später): die Erde rund um die Fundamente auffüllen und soweit möglich verdichten. Außerdem wollte ich in der Mitte noch 2 40x40er Betonplatten „einbetten“, um dort noch eine zusätzliche Abstützung für das Hochbeet zu haben. Ist schon gewagt, da nicht auch ein ordentliches Fundament zu legen, sondern einfach nur Betonplatten, oder?! 😊 Aber manchmal muss man halt auch mal Risiken eingehen 😜 Erst habe ich die Erde mit so einem Hand-Stampfer verdichtet.
Anschließend die Erde für die Betonplatten wieder „auskratzen“. Bis die Platten dann endlich lagen – natürlich ausgerichtet an den Fundamenten, waren dann irgendwie wieder 2 Stunden vergangen.
Wir haben am Wochenende das Hochbeet dann mal zur Probe an die richtige Stelle gestellt. Immerhin paßt das alles. Das Hochbeet steht ziemlich mittig auf den Fundamenten und die Abstände sind so, wie wir das haben wollten 😉👍 Bleibt also noch, das Hochbeet mit Unterlegkeilen genau in die Waage zu setzen und mit Erde zu befüllen. Schauen wir mal, wann WIR dazu kommen …. 🙄
… das Personal ist ja auch nicht mehr, was es mal war. Und wer wäre da besser geeignet als der schwarze Hausherr. Warum er das allerdings von draußen macht, ist noch etwas unklar 😃
Dann versuche ich mal, ein wenig über unseren 2019er Sommerurlaub zu berichten – wenn auch mal wieder im Nachhinein. 🙄
Vorbereitungen
Den Wagen haben wir schon am Vortag soweit gepackt – erwartet haben wir eher so schottisches Wetter, nicht ganz so kalt und rau. Aber letztlich haben wir bis auf die schwere Regenkleidung alles eingepackt. Wanderklamotten und Utensilien und jede Menge Getränke haben wir im Model 3 verteilt. Irgendwie muss man ja die drei Kofferräume voll bekommen: Der vordere, der hintere und der hinten untere Kofferraum 😂 Vorne Wanderschuhe und Stöcke – die können da auch drin bleiben. Hinten unten (oder sagt man da unten hinten – ein echtes Problem 😎) die Getränke. Das wird am Ende der Berichterstattung noch von Bedeutung werden 😊.
Vorderer Kofferraum
Hinterer, unterer Kofferraum
Die Anreise nach Rouen
Wir haben uns für die nördliche Fahrtroute entschieden: Über Köln, an Aachen vorbei und durch Belgien nach Frankreich. Wir hatten für die Strecke nach Rouen zwei Tesla Supercharger Standorte rausgesucht, an denen wir laden wollten. Letztlich haben wir den ersten Stopp in Verviers (Belgien) dann einfach übersprungen, weil wir auch so bis Valenciennes gekommen sind. Also einfach nur ein Fahrerwechsel. Nähe Rouen gibts sowieso auch noch einen Supercharger Standort.
Was uns aufgefallen ist, dass die Standorte nicht wie in Deutschland direkt an Rasthöfen oder Raststätten liegen, sondern meistens muss man abfahren und die Ladestationen befinden sich dann auf dem Gelände von Hotels. 🙄 Da muss man dann oft durch die Schranke – tagsüber sind die offen, aber Nachts muss man dann wohl den Pförtner „nerven“. Ist halt ungewohnt, aber Probleme gab nie. Tesla scheint einen Vertrag mit der Ibis-Kette zu haben. Das haben wir öfters gesehen.
Natürlich darf man die Mautstellen in Frankreich nicht unerwähnt lassen. Da wir beide da bisher nicht wirklich Erfahrungen mit hatten, war das schon eine kleine Herausforderung, bis wir das System soweit verstanden hatten 🙄.
In welcher Reihe darf man sich anstellen, wo kann man mit Bargeld, wo mit Karte zahlen, welche Karten werden akzeptiert … an einigen Stellen zieht man erst eine Karte und bezahlt dann bei abfahren von der Autobahn (oder am Ende des Abschnitts), bei anderen Wegelagerer muss man direkt blechen ohne eine Karte … 😊. Hätte man bestimmt alles vorher googeln können – haben wir aber keine Zeit für investiert – und ging auch so 😄.
Beim ersten und einzigen Stopp haben wir einen Kaffee in der Hotel-Bar getrunken – gibt schlimmeres 👍.
In Rouen, unserem ersten Stopp, haben wir ein Hotel am Rande der Altstadt gebucht, was schlichte, aber sehr schöne und moderne Zimmer hat – und eine Lademöglichkeit für E-Autos 👍. Nachdem die Rezeption uns gesagt hat, dass wir lediglich den Stellplatz in der Tiefgarage zahlen müssen (Pro-Tipp: In Frankreich immer private Parkplätze nehmen, wenn irgendwie möglich🙄 – nicht am Straßenrand parken 😬), fürs laden aber keine Extra Gebühren anfallen, haben wir den Wagen auf einen der beiden aussergewöhnlich breiten Stellplätze für E-Autos gestellt. Angeschlossen, alles prima und am nächsten Morgen ist der Wagen wieder voll (sprich die üblichen 90% Akkukapazität um die Batterie zu schonen).
Rouen – schöne Altstadt
Nach einer kurzen Erholungspause sind wir dann losgezogen und haben uns die Altstadt von Rouen angesehen. Rouen ist ein sehr geschichtsträchtiger Ort – aber dazu im nächsten Post mehr 😉.
Die Stadt ist wirklich einen Besuch wert. Mittelalterliche Fachwerk-Häuser in rauen Mengen – alle sehr liebevoll gepflegt bzw. restauriert. Mehrere sehenswerte Kirchen. Überall verteilt kleine Plätze, an denen die Leute draussen sitzen und Kaffe trinken (Pro-Tipp 2: Kaffee kann der gemeine Franzose überhaupt nicht – unsere Erfahrung 😬) , sich unterhalten – oder natürlich Crepe essen 😉.
Wir sind einfach ein wenig durch die Stadt geschlendert, haben die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abgeklappert und haben uns treiben lassen. Dabei stößt man auch auf so manches Kleinod – zumindest für Katzenfreunde 😂. Und nur um das klar zu stellen – NEIN, wir haben Nix gekauft 😄:
Auffällig waren die vielen Bettler – nicht aufdringlich, aber schon sehr präsent. Vielleicht liegt das auch nur daran, dass wir das in dieser Art nicht gewohnt sind 🙄. Abends – in der Dämmerung- haben wir uns dann in ein kleines Café gesetzt – Halt! Falsch natürlich! … VOR das Café gesetzt 😉 , das Flair der lebendigen Stadt auf uns wirken und den ersten Abend gemütlich ausklingen lassen. So geht Urlaub. Kann man machen 😄.
Wir haben unseren Blog zuerst auf der Plattform von Jimdo aufgesetzt. Das funktioniert auch wirklich gut – einfach zu bedienen und echt schick (mal schauen, wie WordPress das gefällt 😄). Es hat sich aber leider herausgestellt, dass es einen entscheidenden Nachteil gibt: Es gibt keine Möglichkeit für potentielle Interessenten sich über neue Beiträge informieren zu lassen 🙄. Gerade bei einem Blog wie unserem, bei doch eher sporadisch neue Beiträge erstellt werden, ist das -zumindest für uns- ein No-Go. Man kann einfach nicht erwarten, dass die Leute täglich „einfach mal so“ vorbei schauen. Ist leider so 😞.
Aus diesem Grund habe ich dann beschlossen, es mit einer anderen Plattform – dieser hier zu versuchen. Ich werde schauen, dass ich die Blogposts von der bisherigen Seite auf Jimdo nach und nach hierhin „umziehe“. Das kann aber dauern. Lange. Länger als mal so meint … 😊
Link auf das bisherige Blog
Aus diesem Grund hinterlege ich hier mal den Link auf unser bisheriges Blog – vielleicht mag ja jemand auch da mal stöbern. Themen sind dort vor allem die Anschaffung unseres Tesla Model 3 mit all‘ den Wirkungen und Irrungen, sowie der Einzug unserer Katzen Thorin und Sansa (und auch noch Gizmo 😥):
Wir hatten uns -für unsere Verhältnisse schon relativ früh- überlegt, dass wir die Möglichkeit, das Model 3 kostenlos an den Tesla Superchargern zu laden, für eine Rundreise mit dem Wagen nutzen wollten. Schottland ist uns dafür dann doch zu weit, die baltischen Staaten sowieso – letztlich sind wir dann als Ziel in der Bretagne gelandet.
Für den Blogpost stellt sich natürlich die überaus wichtige Frage, in welcher Kategorie der Post einsortiert werden soll 😎 Ich habe mich dann salomonisch entschieden, den ersten Eintrag unter „Auto“ zu posten, und den Rest dann unter „Urlaub“. Schauen wir mal.
PLANUNG IM VORFELD & VERWENDETE TOOLS
Bis ans Ende der Bretagne sind es fast 1.200 Kilometer. Da wir eine Rundreise durch die Normandie und die Bretagne machen wollen, muss man sich über die verschiedenen Etappen im Vorfeld Gedanken machen. Heißt bei uns: Julika 🙄 wälzt Reiseführer, liest im Internet und sucht Hotels bzw. B&Bs raus.
Da wir hier jetzt nicht immer einfach nur auf kürzestem und schnellstem Weg von A nach B wollen, haben wir uns schon Gedanken gemacht, wie das mit der Reichweite des Wagens bzw. den verfügbaren Ladepunkten aussieht. Zum Beispiel wollten wir eine Halbinsel an der Küste entlang umfahren – was dann etwas über 300 Kilometer statt der direkten Verbindung mit 100 Kilometern sind.
Route entlang der Küste von Saint-Malo nach Peros-Guirec
Außerdem ist noch ziemlich unklar, wie der Verbrauch in Frankreich dann in der Realität aussieht. In Deutschland fahre ich ja fast ausschließlich Autobahn – Tempomat bzw. Autopilot auf 140 km/h gestellt. Bisher haben wir dabei ca. 10.000 gefahrenen Kilometern einen Durchschnittsverbrauch von knapp über 19 kW/100 km. In Frankreich sind die Tempolimits niedriger als in Deutschland und wir werden natürlich hauptsächlich über die Landstrasse fahren. Insofern erwarten wir eigentlich einen erheblich niedrigeren Verbrauch.
ChargeEV ist eine App, die das Verzeichnis der Ladestationen der Website Goinig Electric sehr schön darstellt. Das Verzeichnis wird von der Community und ist wohl das vollständigste, was es aktuell gibt.
Die Website A-Better-Routeplanner ist ursprünglich und vor allem zur detaillierten Routenplanung für Tesla-Fahrer entwickelt worden. Sie hat eine ganze Menge an wichtigen Features, die der Tesla-Navigationssoftware fehlen (Ihr erinnert Euch, ich berichtete 😄). Hier kann man eine Route mit beliebig vielen Zwischenstopps planen. Dazu gibt es eine ganze Reihe von „Pro“-Features: Man kann für das „Verbrauchsprofil“ sein konkrete Tesla-Modell auswählen, Abfahrtszeiten und Akkustände bei Fahrtbeginn, sowie minimale Akkustände bei Ankunft definieren, Präferenzen zum eigenen Fahrprofil bis hin zum erwarteten Wetter während der Fahrt (Temperaturen, Wind, etc.). Für Routen mit mehreren Stopps und/oder über mehrere Tage ist das wirklich ein sehr nützliches Hilfsmittel 👍
Über einen Account werden die geplanten Routen auch über mehrere Geräte (inkl. des Teslas) gesynced.
Routenplanung über mehrere Tage
LADESTATIONEN IN FRANKREICH
Frankreich ist mit Tesla’s Superchargern fast so gut bestückt, wie Deutschland. Aus besagten Gründen haben wir trotzdem einige zusätzlichen Ladestationen herausgesucht und eingeplant.
Wir haben uns dabei auf kostenlose Lademöglichkeiten beschränkt, da wir in Frankreich nicht mit irgendwelchen Ladekarten hantieren wollten 🙄. In Frankreich haben zum Beispiel diverse Lidl-Läden und eine Reihe von größeren Supermärkten kostenlose Ladesäulen.
Man trifft relativ oft auf Ladesäulen auf z.B. Parkplätzen – meistens aber nur eine Säule mit 2 Ladepunkten. Manchmal war ein Ladepunkt auch defekt. Das hat uns schon etwas erstaunt, da man E-Autos in Frankreich noch viel seltener sieht, als schon in Deutschland. Ab und zu, echt selten, mal eine Renault Zoe. Die ist aber auch so hässlich, dass man die schon von weitem überall erkennt 😊.
Vor der Rückfahrt hatten wir ein recht gutes Hotel mit Tesla Destination Charger gebucht. Das Hotel ist mitten in der Altstadt von Vitre. Die Parkplätze des Hotels zwei Straßen weiter – nicht überdacht. Der Parkplatz hätte irgendwas um die 10€ gekostet – und das Laden nochmal 15€ 🙄 Da wir mit halb-vollem Akku angekommen sind, hat sich das nun wirklich nicht gelohnt.
Wir sind dann aber aus Zufall in das öffentliche Parkhaus der Stadt geraten – Parken kostenlos und zusätzlich auch noch eine Reihe von kostenlosen Euro-Steckdosen! Sprich da kommen ganze 3 kW raus, aber was Solls: über Nacht ist die Kiste trotzdem voll und wenns kostenlos ist – wer würde sich da beschweren 😂 Übrigens sind die Franzosen mindestens genauso korrekt wie die Deutschen was besondere Berechtigungen betrifft: In der Garage gibts es nämlich einen Parkplatz für Elektroautos mit beeinträchtigten Fahren – sowas hab ich in Deutschland noch nicht gesehen! 😳
DIE RÜCKFAHRT – 900 KILOMETER AN EINEM TAG
Die Rückfahrt waren etwas über 900 Kilometer. Geplant hatten wir mit einem längeren Stopp mit Mittagessen (Ladezeit 45-50 Minuten) und dann zwei kürze Stopps (jeweils so 20 Minuten). Letztlich machen wir sowieso nach 1,5 bis 2 Stunden Fahrzeit einen Fahrerwechsel – und aufs Klo muss man ja auch öfter mal 😉
Der erste Stopp war im Gürtel von Paris – es gab keine relevante Route, die nicht über bzw. An Paris vorbei führte. Hier haben wir dann das erste Mal überhaupt gleich zwei „unschöne“ Situationen gehabt:
Wir mussten ca. 15-20 Minuten warten, da alle 12 Plätze belegt waren 😳! Und auch tatsächlich von Tesla-Fahrzeugen. Was ja nicht immer so ist, da stehen ja auch gerne mal Nicht-E-Autos irgendwelcher Idioten drauf 😬. Wenn man aber mal vergleicht: In Mogendorf an der A3 (Luftlinie 5 km von Staudt) gibt es insgesamt 12 Tesla Supercharger. In Paris gibt es im Süden 2 Standorte – einmal mit 12 und einmal mit nur 6 Platzen! Ist irgendwie nicht so richtig viel.
Als wir ankamen, war noch ein Ladeplatz frei – aber der funktionierte mit unserem Wagen nicht 😳. Ein anderer Model 3 Fahrer hat es dann nach uns auch probiert – gleiches Ergebnis. Bisher hatten wir da noch überhaupt keine Schwierigkeiten.
Blöderweise bin ich bei dem zweiten Supercharger-Standort (ausnahmsweise an einem Autobahn-Rasthof) zu weit gefahren, so dass wir nicht mehr an die Ladesäulen zurückkamen 😳😬. Wir hätten entweder an der nächsten Ausfahrt drehen müssen, oder eben bis zum nächsten Supercharger weiterfahren. Wir (OK, ich 😊) haben uns für die zweite Variante entscheiden: Navi sagt 160 Kilometer mit 120 km/h – dann kommen wir mit 5% Akkustand an 🙄. Letztlich waren es dann 8%. Aber Julika fand das nicht sooooo witzig 🙄.
Es ist aber schon echt erstaunlich, wie genau die Vorhersage zum Akkustand ist. Da wird immer zumindest das Höhenprofil berücksichtigt – eventuell auch das Wetter. Muss ich mal im Winter beobachten.
Insgesamt sind wir aber echt entspannt angekommen. Vor allem wegen der leeren Autobahnen in Frankreich, die man über weite, wirkliche WEITE Teile mit dem Autopiloten fahren kann 👍. Dafür ist natürlich auch das generelle Tempolimit hilfreich – muss man zugeben. Und die beiden längeren Pausen zahlen da sicher auch drauf ein.
Hier mal ein Eindruck, wie das Überholen – sprich der Spurwechsel mit Autopilot aussieht. Leider muss man in Deutschland (d.h. mit einem deutschen Auto) den Überholvorgang durch ein Blinken einleiten . In USA entfällt das und der Wagen macht das komplett selbstständig ….
FAZIT
Letztlich hat sich herausgestellt, dass wir mal wieder unnötigerweise übervorsichtig waren 🙄. Insgesamt sind wir etwas über 2.800 Kilometer gefahren. Der Durchschnittsverbrauch lag für die gesamte Strecke bei 16,7 kW/100 km. Also mehr als 10% unter dem bisherigen Verbrauch. Wir sind Etappen gefahren, bei dem wir sogar nur 15 kW benötigt haben 👍 – und wir haben nie besonders auf den Verbrauch geachtet indem wir z.B. die Klimaanlage ausgestellt hätten.
Wir wären ohne Einschränkungen auch nur mit den Superchargern hingekommen. Insgesamt drei der geplanten Ladestopps haben wir komplett ausgelassen (1 Supercharger und 2 Zwischenstopps mit 22/40 kW-Ladesäulen in Einkaufszentren). Zweimal haben wir den Akku auf 100% geladen (was man ja wegen der Akku-Lebensdauer nur in Ausnahmefällen machen soll).