Der Musikgeschmack der in diesem Haushalt lebenden Personen ist -sagen wir mal- ziemlich heterogen 😎. Wir mögen zwar beide Live-Musik, aber es ist halt nicht so einfach, eine gemeinsame Schnittstelle zu finden 😊.
Am letzten Wochenende war so eine Gelegenheit: Adele hat in Europa eine handvoll Konzerte geplant. Adele ist eine der Künstlerinnen, die wir beide wirklich mögen. Die Stimme ist einfach toll – und da viele ihrer Songs eher melancholisch und/oder düster sind, kann auch ich damit was anfangen 😊.
Anscheinend gab es keine passenden Locations – auf jeden Fall wurde speziell für diese Konzerte exklusiv in München eine eigene Arena aufgebaut. Kapazität: 80.000 Menschen! Wirklich riesig. Und drum herum dann noch ein kleines „Volksfest“ mit Riesenrad und diversen Buden etc …..
Da dies seit vielen Jahren die ersten und die einzigen Konzerte in Festland-Europa sind, war der Andrang riesig – wir haben aber zwei Karten für den Freitag Abend ergattert 🥳.
Die Dimension des ganzen Events war natürlich gigantisch. Wir haben im Parkett irgendwo in der Mitte gesessen – eigentlich fast die ganze Zeit gestanden 😃. Aber der Abstand zur Hauptbühne war so groß, dass Adele und die MusikerInnen eher wie Ameisen ausssahen 😳. Es gab eine riesige, 200 Meter breite durchgängige Videoleinwand. Die Qualität war wirklich beeindruckend. Insgesamt war das ein große Show. Signierte T-Shirts die ins Publikum mit so einer Art „Ballmaschine“ verschossen werden, Musiker die über die komplette Bühne verteilt auftauchen, Bilder aus den verschiedenen Abschnitten aus Adeles Leben, die von oben herunter regnen (passend gerade laufendem Song) – nicht zu vergessen der inzwischen obligatorische Einsatz von Feuer 😉
Wir hatten ziemlich Bedenken wegen der An- und Abreise. 80.000 Leute sind nicht gerade eine Kleingruppe 🙄. Aber das Ganze war wirklich sehr gut organisiert. Wir hatten im Parkhaus auf dem Messegelände einen Parkplatz gebucht. Es gab jede Menge EinweiserInnen, so dass die Fahrzeuge bei Ankunft direkt perfekt verteilt wurden. Das haben wir schon sehr viel schlechter bei viel kleineren Events erlebt 😉
Da wir schon mal in München waren, haben wir noch einen Tag dran gehängt. Diesmal haben wir es recht gemächlich angehen lassen – wir waren ja schon einige Male in München. Zuerst sind wir mit Bus und Tram raus zum Schloss Nymphenburg, wo wir einmal durch die große Gartenanlage geschlendert sind. Dann haben wir uns in einem der alten und sehr traditionellen Biergärten (Hirschgarten) gesetzt, eine Kleinigkeit gegessen, getrunken und den Leuten zugeschaut 😎.
Dann war es schon später Nachmittag und wir sind einmal vom Stachus durch die Menschenmenge in Richtung Marienplatz geschlendert bzw. gedrängelt 😳😬. Ein wenig gebummelt und dann in einem urigen Gewölbekeller zu Abend gegessen.
Abschießend gab es noch ein Eis – natürlich 😊 für das wir sage und schreibe 45 Minuten angestanden haben 😳. Da standen 5 Menschen hinter der Theke – aber die haben sich eher gegenseitig auf die Füße getreten und waren sowas von unorganisiert 🙄. Okay, fairerweise muss man sagen, dass wohl mindestens zwei davon Aushilfen waren, die anscheinend ihren ersten Tag hatten 🙄.
Heute habe ich eine Geschichte, die man sich so wohl kaum ausdenken kann 🙄 und die uns mit einem lachenden, und einem weinenden Augen hinterlässt.
Was ist passiert … ich glaube, ich habe es hier überhaupt nicht geschrieben, weil es für mich immer noch so furchtbar traurig ist . Im Mai letzten Jahres, genauer am 10. Mai 2022 ist unser Kater Thorin nicht mehr nach Hause gekommen 😭😭😭
Wir haben viele Wochen intensiv nach ihm gesucht, Plakate aufgehängt, bei Straßenmeisterei, der Gemeinde, Tierheimen angerufen. Thorin ist spurlos verschwunden. Es gibt kein Zeichen von ihm, weder ein gutes, aber auch kein schlechtes. Natürlich gibt man die Hoffnung nie auf. Das ist jetzt fast 1 1/2 Jahre her 😞.
1. Akt: Ein völlig unerwarteter Anruf
Diese Woche Montag war ich wie üblich im Home Office und irgendwann klingelt es. Ein Nachbar steht vor der Tür und drückt mir einen Zettel in die Hand, auf dem handschriftlich ein Name und eine Telefonnummer ohne Vorwahl notiert ist:
Eine Frau aus dem Ort habe ihn angerufen – sie hätte einen schwarzen Kater gesichtet, der sich bei ihr „rumtreibt“. Unser Nachbar wusste auch nicht, warum die Frau bei ihm gelandet ist, aber er hat an uns gedacht – die Suchplakate hängen ja immer an unserem Zaun 🥺.
Ich habe dann am frühen Nachmittag die Nummer angerufen – und die sehr freundliche Frau am Telefon bestätigte die Geschichte. Ein schwarzer Kater, der anscheinend kein Zuhause hat, hat sich bei Ihr im Wintergarten „eingerichtet“ 😳. Sie füttert ihn seit einigen Wochen, kann ihn aber nicht rein lassen, da sie selber eine blinde Katzendame hat – das funktioniert natürlich nicht. Ich habe vorgeschlagen, dass ich kurz nach 5 Uhr vorbei komme und mir den Kater ansehe.
2. Akt: Thorin – bist Du es!?!
Das Ganze ist nur 500 Meter Luftlinie entfernt von uns. Es war etwas regnerisch und wurde schon dunkel, als ich geklingelt habe. Eine sehr nette Frau öffnete und freute sich offensichtlich sehr, dass ich da war 😊. Sie hat sich fast entschuldigt, dass sie das Tier nicht aufnehmen kann und würde den Kater so gerne vor dem Winter in einem guten Zuhause wissen.
Ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet, das Tier auch ausgerechnet dann dort anzutreffen 🙄 und hatte das iPad mit Bildern von Thorin mit, um sie vorzuzeigen. Aber tatsächlich kam der Kater sofort zu uns gelaufen – und mir ist echt einen Moment lang das Herz stehen geblieben 😳:
Der große, komplett schwarze Kater, der da auf mich zu kam, sieht tatsächlich aus wie unser Thorin 🥰 !!! Auch bei näherer Betrachtung stimmt da einfach alles – die etwas gedrungene Statur, der riesige breite Kopf mit den eher eng stehenden grünen Augen, der eher kurze buschige Schwanz und die breiten Pranken …. das ist Thorin 🥰 ! Er war in einem erstaunlich guten Zustand – gar nicht abgemagert, glänzendes Fell und sehr zutraulich und super schmusig.
Ich war völlig perplex. Was nun – es war völlig klar, dass ich den Kater auf jeden Fall zu uns mitnehme und dann weiter schaue. Ich war die Strecke gelaufen, aber ich musste ja eine Transportbox holen – zum Tragen ist es dann doch zu weit und dann bestand die Gefahr, dass er doch noch entwischt.
Aber die „Finderin“ hat ihre Katzenbox geholt, in die wir Thorin nach einigem Hin- und Herr dann auch rein bekommen haben. Die Box ist eher klein – der Kater eher groß und fand das nicht gerade gut 🙄. Ich wollte die Box dann kurz stehen lassen und ein Auto holen, aber die Finderin hat mich dann kurzerhand gefahren. Sie war genauso glücklich wie ich, dass ihr Fundkater ein Zuhause hat und sich nicht weiter draußen durchschlagen muss 😊.
Wenn man Mitglied in einem Tierschutzverein ist, bei uns die Katzenhilfe Westerwald, hört man leider immer viel zu viele Horrorgeschichten wie gleichgültig oder grausam Menschen den Tieren gegenüber sind 😞. Umso schöner ist es, wenn man auf jemanden trifft, der das genaue Gegenteil ist … 🥰
3. Akt: Quarantäne für den Ausreißer
Zu Hause habe ich den Kater dann erstmal in den Abstellraum eingeschlossen 🙄 und-die Transportbox direkt wieder mitgegeben. Julika war noch im Büro in Koblenz – oder auf dem Rückweg. In Windeseile habe ich unten den „Saunaraum“ für eine Katzen-Quarantäne vorbereitet: Futter, Wasser und Katzenklo reingestellt. Plus einige kuschelige Decken und eines der Katzenmöbel mit einer Höhle zum verstecken. So hatten wir das auch mit den beiden letzten Mitbewohnern (Neo & Maze – Geschichte siehe hier bzw. hier) gemacht – das hat sehr gut funktioniert und bevor Thorin wieder normalem Kontakt mit den anderen haben darf, muss er natürlich erst beim Tierarzt durchgecheckt werden 🙄. Zumindest Flöhe dürften wohl auch ein Thema sein. Also erstmal Quarantäne 😊.
Ich hatte ihn kaum umgesiedelt, da kam dann auch Julika nach Hause. Ich musste logischerweise alles andere liegen lassen und ich habe sie sofort runter in die Sauna geführt – wo gerade ein großer schwarzer Kater eine genauso große Portion Nassfutter vertilgt hat 😊.
Auch Julika war natürlich aus dem Häuschen. Wir haben den ganzen Abend immer wieder nach dem Ausreißer geschaut, ihn gestreichelt und uns mit ihm beschäftigt – eine Kamera in den Raum gestellt, über den wir jederzeit nachsehen konnten, was er macht, wie es ihm geht 🙄.
Thorin ist ja als „Draußenkater“ geboren worden und er hat sich immer schon draußen besonders wohl gefühlt. Dort kam er auch immer sofort an, wenn er gerufen wurde, warf sich hin und wurde gerne gestreichelt 🥰. Aber jetzt war er soooo schmusig! Er strich uns unentwegt um die Beine, suchte unsere Hände, ließ sich hochheben und streicheln.
Zwischenspiel:
Natürlich war die Frage, wie wir feststellen konnten, ob es tatsächlich Thorin ist 🙄. Thorin ist gechiped – d.h. ein ganz kleiner Chip mit einer weltweit eindeutigen Nummer wird unter die Haut mit einer Spritze „implantiert“. Mit einem entsprechenden Gerät kann die Nummer ausgelesen werden – so etwas haben üblicherweise aber nur die Tierärzte, Tierheime und Co. Deswegen werden Tiere auch oft zusätzlich wie früher in den Ohren mit einer (anderen) Nummer tätowiert – auch Thorin. Auch wenn man die Tätowierung oftmals leider nicht mehr lesen kann, sieht man zumindest, dass eine Tätowierung vorhanden ist und damit das Tier vermutlich auch ein Zuhause hat.
Mit einer dieser Nummern muss man dann sein Tier auch registrieren, damit man im Zweifelsfall den oder die Besitzerin ausfindig machen kann – so wie in unserem Fall jetzt.
Zumindest in Deutschland ist TASSO e.V. das zentrale Register für Haustiere: https://www.tasso.net
4. Akt: Zwischen Bangen und Hoffen
Julika hat sofort über das Internet-Formular unserer Tierärztin einen Termin für einen allgemeinen Gesundheitscheck und vor allem auch zum Auslesen des Chips (falls dann einer vorhanden ist) gebucht. Trotzdem haben wir nach weiteren Merkmalen gesucht …. das grobe äußere Erscheinungsbild war ja absolut passend. Erste Zweifel kamen auf, als wir keine Tätowierung in den Ohren erkennen konnten 🙄. Aber das Licht war eher schlecht und der Kater hat auch nicht gerade „still“ gehalten, weil er immer unsere Hände gesucht hat.
Außerdem haben wir dann in unser umfangreichen Foto-Bibliothek Bilder von Thorin rausgesucht und Details verglichen. Und wie das so ist – natürlich findet man Dinge, die nicht 100% stimmig sind 🥺. Thorin hat auf vielen Bildern kleine weiße Härchen in den Ohren – das hat unser Fundkater nicht 🙄. Aber 1 1/2 Jahre sind ja auch eine wirklich lange Zeit, wenn sich ein Tier draußen durchschlägt. Julika hatte Zweifel – vielleicht auch weil Sie sich nicht traute sich zu freuen- aber für mich war das unser Kater.
Unabhängig davon haben wir beide den schweren Kerl sofort ins Herz geschlossen – vielleicht nicht soooo verwunderlich 😊. Einmal ist unsere kleine schwarze Katzendame Mazikeen (Rufname Maze) mit in den Raum gehuscht. Normalerweise dürfen unsere Vierbeiner da auch gar nicht rein, dem entsprechend war das besonders interessant 😊. Aber auch das war erstaunlich unproblematisch – die beiden haben sich kurz beschnuppert und Maze hat den Raum erkundigt, bevor wir sie dann wieder rausgeworfen haben ….
5. Akt: Der nächste Tag – Besuch bei der Tierärztin
Am nächsten Tag hatten wir am späten Nachmittag den Termin bei der Ärztin. Julika musste arbeiten, aber ich konnte mich so organisieren, dass ich den Termin wahrnehmen konnte. Den ganzen Tag kreisten die Gedanken um den schwarzen Kater, die Zweifel – die Hoffnung 😞.
Als es dann endlich soweit war, hat der arme Kerl während der Fahrt laut und Herz-zerreißend gejammert 😥. Thorins Impfpass mit der Registrierungsnummer hatte ich dabei und als er dann auf dem Behandlungstisch saß, war das wie der Klischee-hafte High-Noon aus einem Western …. Luft anhalten, Trommelwirbel: Das Lesegerät findet einen Chip – aber es ist nicht Thorin 😞😥
Wichtiger als meine Enttäuschung war aber der Kater, wie es ihm geht. Auch wenn er nicht so aussah – ein verwildetes Tier ist leider anfällig für viele Krankheiten 🙄. Er hat auf dem Tisch so laut geschnurrt, dass es der Ärztin kaum möglich war ihn richtig abzuhören. Aber bis auf die wohl unvermeidlichen Flöhe ist der Kater gesund! Gegen die Flöhe hat er direkt ein Spot-on bekommen und mit der ausgelesen Registrierungsnummer sollten wir sein Zuhause ausfindig machen können. Und wenn nicht – dann würden wir ihn bei uns aufnehmen 😊. Das war uns schon nach einem Tag klar – so dankbar wie er ist, muss man ihn einfach ins Herz schließen 🥰.
6. Akt: Wer bist Du?
Wieder zu Hause schlug dann die Enttäuschung und Traurigkeit durch 😥. Für einen Tag hatte ich wirklich geglaubt, dass wir unseren Thorin nach 1 1/2 Jahren wieder gefunden hatten 😥😞.
Aber wir hatten einen super lieben Fundkater, der ganz genauso ein gutes Zuhause verdient hat. Das war jetzt erstmal das Wichtigste. Die erste Anlaufstelle ist wie oben geschrieben TASSO. Wir hatten am Abend zuvor schon in der TASSO-App die Suchmeldungen aus der weiteren Umgebung nach schwarzen Katern abgesucht – aber waren nicht fündig geworden. Er schien nicht als „vermisst“ gemeldet zu sein – was am Abend zuvor noch eine gute Nachricht war, weil damit die Chance stieg, dass es Thorin ist- aber jetzt dann keine gute Nachricht mehr ist 😬.
Mit der Chipnummer kann man auf der TASSO-Website abfragen, ob das Tier registriert ist und direkt melden, dass man das Tier entweder „gesehen“ oder „gefunden“ hat. Und tatsächlich: Die Abfrage ergibt einen Treffer – der schwarze Kater heißt OTTO!
Um Missbrauch und Betrug zu verhindern (Menschen sind leider gerade in diesem Bereich sehr „kreativ“ 🙄) wird nicht angezeigt, woher OTTO kommt, wer die BesitzerIn ist. Dazu schickt man das „Fundformular“ an TASSO. Die Mitarbeitenden kontaktieren dann den oder die Besitzerin. Es war schon nach 5 Uhr, aber TASSO hat eine 24-Stunden Hotline. Jetzt blieb uns nur abzuwarten 🙄. Wie so oft ist die Ungewissheit besonders schlimm. Ist jemand unter den hinterlegten Kontaktinformationen erreichbar? Wie lange ist Otto verschwunden – wird es überhaupt vermisst (sorry, das ist nicht nett, aber natürlich macht man sich alle möglichen Gedanken ….).
7. Akt: Otto aus Weilburg
Tatsächlich hat es dann überhaupt nicht lange gedauert, bis sich ein älterer Mann telefonisch bei uns gemeldet hat 👍! Ein sehr freundlicher, angenehmer Mensch – wir haben relativ lange miteinander telefoniert. Otto kommt aus Weilburg – das sind Luftlinie mehr als 30 Kilometer Entfernung 😳! Der Besitzer hat uns einiges von Otto und sich erzählt – er hat leider gerade einen schweren Schicksalsschlag im privaten Umfeld zu bewältigen 🙄.
Otto ist inzwischen stolze 13 Jahre alt und lebt seit dem ersten Lebensjahr bei seinen Besitzern 😊. Es gibt im Haushalt auch noch eine junge Katzendame, die extra für Otto geholt worden war, damit er Gesellschaft hat. Der Plan hat aber wohl nur mittelmäßig funktioniert. Irgendwann im August diesen Jahres (2023) ist Otto von einem seiner Ausflüge nicht mehr nach Hause gekommen 😞.
Letztlich wir haben dann abgesprochen, dass Otto direkt am nächsten Tag abgeholt wird.
Der Abend war sehr seltsam. Meine Enttäuschung, dass wir Thorin doch nicht wieder hatten 😞. Die Freude für Otto, dass er sein Zuhause wieder bekommen würde – aber auch ein klein wenig Traurigkeit, weil wir ihn so ins Herz geschlossen haben 🙄.
Das war der Halloween Abend – sprich wir sind immer zwischen Haustür & mehr oder weniger phantasievoll verkleideten kleinen Menschen und Otto hin- und hergelaufen 🙄. Wir hatten beschlossen, ihn nicht ins Haus zu lassen, weil er am nächsten Tag ja schon abgeholt werden würde.
8. und letzter Akt: Happy End für Otto
Da in Hessen Allerheiligen kein Feiertag ist, habe ich gearbeitet – allerdings konnte ich im Home Office bleiben. Wie besprochen hat sich Ottos Besitzer noch einmal kurz gemeldet und war dann am späten Vormittag bei uns. Der Eindruck am Telefon vom Vortag hat sich bestätigt. Einen Katzenkorb gab es zwar nicht, aber ein Geschirr, was Otto sich auch ohne Probleme anlegen ließ.
Der Abschied war bitter-süß – ein wenig wie in schnulzigen Filmen. Ich habe ihn raus zum Auto getragen und dann durchs Fenster auf den Sitz gesetzt. Noch einmal über den großen Kopf gestreichelt und dann ist Otto mit seinem Besitzer zurück nach Hause gefahren …
Ottos Besitzer hat sogar nochmal angerufen, dass sie beide wohlbehalten in Weilburg angekommen sind.
Epilog: Mach’s gut Otto!
Mach’s gut Otto! Wir wünschen Dir nach der ganzen Aufregung, dass Du noch viele glückliche Jahre in Deiner Familie lebst 🥰. Auch wenn wir Dich nur zwei Tage kennen gelernt haben, werden wir uns immer mit einem lachenden und einem weinendem Auge an diese intensive Zeit zurück erinnern 😊😥.
Und wenn Dir Thorin über den Weg läuft – Du kennst ja jetzt den Weg zurück zu uns ……
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… Nachtrag: Zum Vergleich zwei Bilder von Thorin ……
Am Montagmorgen sind wir im Hafen von Newcastle eingelaufen. Der nördlichste Hafen an der Ostküste Großbritanniens, den man vom europäischen Festland aus mit einer Autofähre erreicht. Newcastle liegt zwar in England, ist aber nicht weit von der schottischen Grenze entfernt.
Wir haben erstaunlich gut in unserem Hasenstall geschlafen – zumindest nachdem ich es geschafft hatte, in das obere Bett zu krabbeln 🙄😎. Wie man auf den Bildern sieht, hat uns das Wetter mit Wind und Regen sehr angemessen begrüßt.
Ziel des Urlaubs war es die wunderschöne, berühmte, famose, sagenumwobene, usw. North Coast 500 (NC500) zu fahren 😄. Naja, zugegeben haben wir auch erst bei der Recherche erfahren, dass man die NC500 (quasi Schottlands Route #66) einmal im Leben fahren muss 😎 – obwohl wir einen kleinen Teil davon schon 2015 gefahren sind.
Die NC500 hat ihren Start- und Endpunkt in Inverness und führt einmal um den nördlichen Teil Schottland entlang der Küste.
Bis Inverness sind es von Newcastle aus über Edinburgh ungefähr 460 Kilometer. Unsere erste Unterkunft war in Dornoch – knapp 70 Kilometer nördlich von Inverness. In Inverness ist der nördlichste Tesla Supercharger und damit der letzte, bei dem wir nochmal fast „voll“ geladen haben – wer weiß schon, was da so kommt 😎.
Die Ostküste ist längst nicht so zerklüftet wie die Westküste Schottlands – und gerade der erste Teil der Fahrt ging über Autobahnen und breit ausgebaute Straßen. Je weiter wir nach Norden gekommen sind, desto mehr änderte sich die Landschaft in die typischen „Highland-Landschaften“ – wenn auch noch in der Ferne ….
Fürs Abendessen hatte Julika vorausschauend einen Tisch im „The Eagle Hotel“ -unserer Unterkunft- gebucht, da wir nicht abschätzen konnten, wie lang die Fahrt dauert und dann ist das am unkompliziertesten 😊.
Nachdem wir den ganzen Tag im Auto gesessen hatten, haben wir in Dornoch nach dem Abendessen noch einen kleinen Rundgang durch den Ort und an den Strand gemacht.
Nach langer, sehr langer Pause versuche ich mal wieder etwas in unseren Blog zu schreiben – der Anlass ist unserer diesjähriger Urlaub in Schottland! Der war wirklich -wieder- superschön und daran werden wir uns wie bei den ersten beiden Schottlandurlauben sicher oft erinnern 🥰.
Ich werde das nach Tagen aufteilen, sonst ist das einfach viel zu viel. Wir haben insgsamt über 2.800 Bilder gemacht und dazu noch eine ganze Reihe von Videos 🙄.
Julika hatte ja schon für den 2020er Sommer eine Route geplant – aber Corona hat uns gezwungen, das erstmal auf Eis zu legen 😞. Für dieses Jahr ist Julika schon seit Monaten dran, die Reise vorzubereiten. Diesmal sollte es in den hohen Norden Schottlands gehen – jenseits einer gedachten Linie von Inverness im Osten rüber zur Isle of Skye, die wir schon zweimal besucht haben.
Der dunkel-blau eingefärbte Bereich stellt übrigens das Council „Highlands“ dar – viel Gegend, viele Kühe und noch mehr Schafe, wenig Menschen und unendlich viele Midges 😂.
Der Norden Schottlands ist sehr dünn besiedelt – daher mussten wir auch komplett neue Unterkünfte suchen. Es gibt nur wenige Hotels im Norden, daher haben wir meistens in B&B übernachtet.
Anreise
In den bisherigen Schottlandurlauben sind wir ja geflogen und haben uns dann vor Ort einen Mietwagen für die Rundreise genommen. Das hat auch prima funktioniert. Dieses Jahr waren aber sowohl Mietwagen, als auch Flüge ganz schön teuer. Und gute Freunde, die uns vor Jahren mit dem Schottland-Virus angesteckt haben, fahren immer mit dem eigenen Auto und nehmen dann oft die Autofähre von Amsterdam nach Newcastle im Norden Englands – kurz vor der schottischen Grenze.
Die Fähre legt am späten Nachmittag ab und kommt dann morgens an der englischen Ostküste an. Sprich man nimmt sich dann auf der Fähre eine Kabine, in der man dann übernachtet. Wenn Ihr Euch die Bilder anschaut, ist völlig klar, warum sich bei uns der Begriff „Hasenstall“ eingebürgert hat 😄.Ich muss aber zugeben, dass wir auch die „Holzklasse“ gebucht haben. Das geht schon noch ein wenig größer und schicker 🙄. Wir haben auf dem Schiff auch das Abendessen und ein Frühstück gebucht. Ist jetzt nicht gerade günstig, aber die Qualität war überraschend gut 😊.
Also haben wir das dieses Jahr dann auch ausprobiert 😊. Da unser Porsche Cabrio aus verschiedenen Gründen leider nicht für die Reise in Frage kam, blieb uns ja nur eines der beiden Elektroautos 😎.
Zu dem Thema werde ich auf jeden Fall auch noch mal einen extra Eintrag schreiben – alleine, weil ich mich dazu im deutschen Tesla-Forum (TFF-Forum) kundig gemacht habe. Da finde ich es selbstverständlich, unsere Erfahrungen auch dort wieder zu teilen 😉.
Aber um nicht den total Cliffhanger zu produzieren 😎 – nach der uns eigenen Vorbereitung hat das wirklich super gut funktioniert.Hier Bilder von der Anreise – noch einmal laden vor England und von der Fähre und der Überfahrt ….
Die Pandemie ist noch längst nicht endgültig besiegt (vor allem nicht, wenn man den Blick nicht nur auf Deutschland fokussiert) – da hat die Welt, vor allem Europa mit dem Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine leider ein weiteres einschneidendes Ereignis irgendwie zu „verkraften“ 😥 (#StandWithUkraine).
Nach 30 Jahren gefühlten Frieden in Europa, oder zumindest Ende des kalten Krieges und der Hoffnung, dass sich dies nicht mehr ändern wird, wachen wir auf und müssen wohl zur Kenntnis nehmen, dass dem leider nicht so ist 😞. Ein kleiner Mann in Moskau 😬 wird vermutlich dauerhaft auch unsere Sicht auf die Welt, das Zusammenleben der Völker, die Globalisierung und all die ganzen ganz großen Themen auf den Kopf stellen.
Natürlich ist bei vielen das Bedürfnis groß, sich möglichst aktuell und schnell über die Lage zu informieren. Und wie schon in der Pandemie finde ich es auch hier wieder extrem wichtig, sich verlässliche, seriöse und belegbare Quellen zu suchen. Sprich vielleicht nicht Facebook & Co als Primärquelle verwenden und alles was dort gepostet wird für „bare Münze nehmen“ (kennt man das Sprichwort heute überhaupt noch 🙄😊 ?!). Auf Twitter gibt es -aus sehr gutem Grund- seit Beginn es Krieges immer wieder Aufrufe, nicht einfach unreflektiert Tweets (egal welcher „Seite“) weiter zu verbreiten, sondern auf eine „unabhängige“ Bestätigung zu warten, um die virale Verbreitung von Fake News einzudämmen, die leider auch hier als gezielte Desinformation eingesetzt werden 🙄.
Podcast – „Radio-Sendungen“ wann ich es will
Und schon komme ich zu meinem eigentlichen Punkt 😎 – ich möchte hier mal wieder die Werbetrommel für das Medium bzw. das Format „Podcast“ rühren 😊.
Wer grundsätzlich mit Audio-Formaten klar kommt, findet in den freien Podcast-Verzeichnissen (Nein, exklusive Sendungen auf Spotify oder Audible sind keine Podcast – auch wenn dieser Kampf wohl verloren ist 😡) zu fast jedem Thema den passenden Podcast, um sich detailliert über ein Thema zu informieren. Anders als selbst in den Nachrichtensendungen der öffentlich-rechtlichen Medien können hier Experten wirklich ins Detail gehen und wichtiges und/oder interessantes Hintergrund-Wissen erläutern.
Von File:Headphones icon.svg: Marek Mazurkiewiczabgeleitetes Werk Marek Mazurkiewicz – Diese Datei wurde von diesem Werk abgeleitet: Headphones icon.svg:& Diese Datei wurde von diesem Werk abgeleitet: Feed-icon.svg:, MPL 1.1, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18670226
Ach – und tut mir einen Gefallen, und nutzt einen Podcast-Player, der nicht nur in einer Plattform „eingesperrt“ ist, sondern der auf ein freies Podcast-Verzeichnis zugreift 😉. Ich zum Beispiel verwende die App „Overcast“ – die gibts allerdings nur für IOS-Geräte. Es gibt aber unzählige Alternativen.
Hier aber jetzt ein paar meiner persönlichen Highlights:
Sicherheitshalber
Wer hätte gedacht, dass das Themen Sicherheitspolitik in Deutschland auf einmal wieder „heißer Scheiß“ wird 😳. Ich höre seit einiger Zeit den deutchsprachigen Podcast „Sicherheitshalber„. Hier gibt es eine Reihe von Folgen, in denen der Podcast sich mit Themen beschäftigt hat, die in der aktuellen Situation sehr gut geeignet sind, um Dinge einzuordnen – sei es eine Folge zu „Nordstream 2„, das Thema „nukleare Teilhabe“ oder ganz konkret die „Ukraine-Krise“ (aufgenommen im Dezember 2021).
Einige Hauptakteure wie Prof. Carlo Masala und Dr. Frank Sauer (aka Dr. Doom – wer ein paar Folgen gehört hat, weiß warum 😜) sind in den letzten Tagen viel in den Medien inkl. Tagesschau etc. mit kurzen Einschätzungen zu sehen – sie wurden scherzeshalber schon als „Drosten der Sicherheitspolitik“ betitelt 👍.
„Cui Bono: WTF happened to Ken Jebsen?“ und „Noise“
Zwei 6-teilige Serien, die sich mit den Themen Fake News, Desinformation, Verschwörungstheoretikern & deren Nutzung und Bedeutung von Social Media beschäftigt – und warum das nicht nur Hirngespinste einer kleinen Minderheit sind, die uns nicht weiter zu interessieren brauchen, sondern im Gegenteil sogar unserer Demokratie gefährlich werden könnten 🙄. Trump, der Brexit, die AFD, russische Propaganda und Facebook & TikTok spielen eine Rolle. Da gibt es eine große Schnittmenge mit einigen meiner Lieblingsthemen: Sei es die „Social Media Bubble“ und warum diese so gefährlich ist 🙄, Targeting – hier nicht primär für Werbung, sondern um politische Meinungsbildung zu beeinflussen – und einiges mehr. Ich glaube, dass da einiges an interessanten Zusammenhängen und Mechanismen aufgezeigt wird, die den meisten unter uns nicht so klar – aber für jeden relevant sind.
Und natürlich darf hier das Coronavirus-Update vom NDR mit Prof. Christian Drosten und Prof. Sandra Ciesek nicht fehlen. Nach wie vor empfehlenswert 👍. Insbesondere die kurzen „Kompakt-Folgen“ als Gesamtüberblick aus dem letzten Sommer (8 Sonderfolgen zwischen Folge 95 und 97).
Nachdem letztes Jahr gleich zwei Urlaube in Obertauern ausfallen mussten, 😞(einmal im März – der erste „Lockdown“ und dann unser jährlicher Urlaub über Weihnachten), stand der auch dieses -ähm, LETZTES- Jahr erneut auf der Kippe 😬. Aber als „Ge-Boosterte“ (was man nicht alles an neuen Wort-Schöpfungen lernt) und unter ziemlich strengen -und auch wirklich gut kontrollierten- Bedingungen im Skigebiet hat es dann doch geklappt 👍.
Wir waren dieses Jahr auch echt beide ziemlich „durch“ 🙄 – die Erholung haben wir gut brauchen können. So ein Rundrum-Sorglos-Packet in einem tollen Hotel ist halt doch nochmal eine ganze andere Nummer als Urlaub zu Hause 🙄.
Ich weiß schon gar nicht mehr, wie die genauen Corona-Bestimmungen bei unserer Einreise aussahen 😬 – auch in Österreich ändern die sich gefühlt häufiger, als ich meine Unterhose wechsele 🙄. An der Grenze sind wir nicht kontrolliert worden. Mit der Booster-Impfung waren wir aber auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
Ach, im Text hab ich wie üblich nur ein paar Bilder eingefügt – am Ende gibts dann die „Ultimative Edition“ bzw. wie heißen die überlangen Filmfassungen: Director’s Cut … 😎.
Hotel Panorama
Am Montag trat dann wohl eine neue Verordnung in Kraft, nachdem nicht Geimpfte bei der Einreise einen -negativen- PCR-Test vorweisen können müssen – und zwar auch Kinder, die zu dem Zeitpunkt noch gar nicht geimpft werden konnten, da kein Impfstoff zugelassen war 🙄. Das hat zur Folge, dass viele Familien mit Kindern ihren Weihnachtsurlaub in Österreich storniert haben. Auch bei uns im Hotel hat man das bemerkt – über Weihnachten gab es sonst die Jahre immer eine Reihe von Familien aus verschiedenen Ländern, die die Feiertage im Skigebiet verbracht haben.
Grundsätzlich sind wir ja nicht böse drum, wenn keine/wenig Kinder im Hotel sind 😊, aber an Heiligabend, vor allem beim traditionellen Besuch des Nikolauses auf seinem Pferdeschlitten und anschließender Bescherung für die Kleinen, war die Stimmung doch nicht die gleiche, wie mit den aufgeregten und neugierigen Kleinen …
Einige Einschränkungen gab es natürlich auch im Hotel, aber das tat dem Urlaub keinen Abbruch. Manchmal hatten wir den Eindruck, dass die Stimmung dieses Mal besonders „gut“ war – weil alle, Gäste und Hotelpersonal, glücklich waren, dass überhaupt wieder was geht ….
Obertauern unter Corona-Bedingungen
Im Skigebiet gilt die 2G-Regel. Nur Geimpfte und Genesene. In Innenräumen besteht FFP2-Maskenpflicht. Das Konzept im Skigebiet sieht vor, dass die Unterkünfte die Regelung sehr genau kontrollieren – genauso wie die Stellen, die die Skipässe ausgeben. Bis auf eine Ausnahme ist auch in Hütten und Restaurants immer der Impfnachweis kontrolliert worden 👍.
Wo wir gerade bei den Skihütten sind – die haben ein zumindest einfaches & unkompliziertes Verfahren für einen Check-In und -Out. Auf jeden Tisch steht eine Karte mit einem QR-Code, den man mit dem Smartphone einscannt. Dann geht ein Web-Formular auf, in dem man seine Telefonnummer und die Anzahl der Personen angibt und am Ende erhält man eine SMS zur Bestätigung. Dort gibt es dann wieder einen Link den man für den Check-Out anklickt, wenn man das Restaurant verlässt. Meine Security-Brille 🧐 zum unverschlüsselten SMS-Versand musste ich allerdings ausnahmsweise mal zu Hause liegen lassen … 😊.
Damit ist auch sichergestellt, dass auf den Pisten und natürlich vor allem in den Liften auch nur entsprechende Gäste befördert werden. In den geschlossenen Gondeln gilt ebenfalls Maskenpflicht. Aber selbst an den Stationen und in den Sesselliften haben viele Masken getragen. Vor allem dann, wenn man mit Unbekannten im Sessel sitzt – oder wenn man ausnahmsweise mal anstehen muss.
Wir haben das Skigebiet aber noch nie so leer erlebt 😊. Normalerweise waren maximal Ski- bzw. Snowboard-Fahrer für 2 Sessel vor uns dran. Da kann man beim Anstehen viel Platz lassen und Abstand halten 👍. Nicht selten saßen wir nur zu zweit in 6-er und 8-er Sesseln!
Der traditionelle Ausflug nach Salzburg
Auch in diesem Jahr haben wir den traditionellen Ausflug nach Salzburg gemacht 😎. Und ausnahmsweise war es sogar -fast- trocken 🙄. Naja, später am Abend hat es dann doch angefangen zu regnen und weil die Vorhersage keinen Regen angekündigt hatte, hatten wir auch keinen Schirm mit. Aber was solls – ist ja nur Wasser 😬.
Wegen der strikten Corona-Auflagen für die Gastronomie in Innenräumen haben viele Gaststätten und „Kneipen“ (ich weiß nicht, wie man die in Österreich nennt 🙄) Stände in den Gassen aufgestellt, an denen Glühwein und kleine Snacks verkauft werden. Das erinnert teilweise an Städte im Süden, wo es wärmer ist und daher sowieso immer sehr viel draußen veranstaltet wird. Gibt auf jeden Fall ein besonderes Flair in der Altstadt 😊.
Abendessen gabs wieder in der L’Osteria (https://losteria.net/at/restaurants/restaurant/salzburg/) – da waren wir schon einige Male. Die Pizzen sind riesig, so dass man sich besser zu zweit eine teilt 😳 (Evidenzen dazu möge man bitte selber aus einem früheren Beitrag raussuchen 😜) . Der Laden ist darauf eingerichtet – man kann die beiden Hälften unterschiedlich belegen lassen. Der Service ist immer sehr nett und der Laden ist sehr gefragt. Ohne Reservierung geht da aber nix. Dafür gab aber sogar ein Gäste-Geschenk: Panettone für die Dame und einen Schnaps für den Herren. Oder bei uns Beides für die Dame 😊.
Danach sind wir dann gut gesättigt (ehrlicherweise müsste ich wohl „vollgefressen“ sagen 🙄) auf den zentralen Weihnachtsmarkt am Dom gegangen.
Das Gelände ist eingezäunt und an den Zugängen wird der Impfstatus kontrolliert. Bei Erfolg erhält man dann so ein Bändchen, wie man es auch in All-Inclusive Hotels erhält 😳.
Der Markt wurde in diesem Jahr allerdings früher als üblich geschlossen – so dass wir nur noch einen Glühwein bzw. Kinderpunsch getrunken haben. Dann schlossen auch schon die ersten Buden.
Wir sind dann noch ein paar Runden über den Markt gegangen – bevor wir uns auf den Heimweg gemacht haben, war die Stimmung schon etwas gespenstig. Kaum noch Leute‚ (im Vergleich zu einem „üblichen“ Weihnachtsmarkt) – die Buden geschlossen.
Immerhin haben ich das obligatorische „Zwergenfoto“ vom Weihnachtsmarkt gemacht – jedes Jahr dieselbe Zwergenfrau mit Glühwein 😄.
Ich hab mich entschieden, einen separaten Post zum Thema Elektroauto und Winterurlaub zu schreiben. Ist ja doch eher ein Spezialthema 😉.
Im vorletzten Sommer haben wir eine lange Rundreise durch Nord-Frankreich mit dem Tesla gemacht (wir berichteten hier 😄). Aber winterliche Bedingungen sind ja bekanntermaßen für ein Elektroauto eine besondere „Herausforderung“. Aber auch der zweite Skiurlaub war total problemlos. Sowohl auf der Hin-, als auch auf der Rückfahrt haben wir 2 Ladestopps eingelegt. Wir haben das nicht vorher geplant – was auch wirklich nicht nötig ist, wenn man die Supercharger nutzen kann – und preislich sind die trotz angehobener Preise weiterhin im Vergleich günstig.
Wir haben die Stopps so gelegt, dass wir mit maximal 10% Restkapazität an den Ladesäulen angekommen sind – je niedriger die Ladung, desto höher (und damit schneller) ist die Ladeleistung. Ich hatte das erste mal die Gelegenheit, einen der schnelleren V3 Supercharger zu nutzen. Das ist dann echt beeindruckend: Die maximale Ladeleistung von 250 kW liegt zwar nur bei niedrigem Akkustand an und fällt dann kontinuierlich ab (das ist beim Porsche Taycan wohl anderes, also besser), aber dann würde man bei gleichbleibender Ladeleistung über 1.600 Kilometer Reichweite „aufnehmen“ können 😳👍. Wenn man, wie gesagt, mit max. 10% Restkapazität ankommt, reicht damit eine gängige Pause mit einem Gang zum WC in einer Raststätte aus, um anschließend entspannt weiterzufahren 😉.
Auf dem einen Screenshot zieht man, dass es ca. 40 Minuten dauern würde, bis der Akku komplett auf 100% voll geladen wäre. Geschätzt die letzten 20% würden mehr als die Hälfte der Gesamtzeit benötigen 🙄.
Wo wir noch bei der Fahrt sind – auf der Rückfahrt eine witzige Anekdote 😎: Von Obertauern aus gehts ja über 10 Kilometer in teilweise sehr engen Kurven ziemlich steil runter ins Tal, wo es dann wieder auf eine breit, gut ausgebaute und flache „Bundesstraße“ geht. Sprich Berg runter wird der Akku über die Rekuperation aufgeladen(gefühlt wie Bremsen, nur ohne dass die mechanischen Bremsen betätigt werden 😉). Das führt zu folgender Anzeige – quasi ein Perpetuum Mobile 😂:
Am Fuße der Serpentinen hingen die Wolken mitten im Tal, zuerst konnte man von oben auf die Wolkendecke schauen und dann fuhr man in diese hinein. Ein spektakuläres „Schauspiel“ – die Bilder können das mal wieder nur ansatzweise wieder geben:
Und noch etwas Interessantes (für Fahrer:innen von E-Autos zumindest – oder solche, die es werden wollen 😜): Beim letzten Besuch in Salzburg haben wir (wieder einmal) den Wagen in der Parkgarage Linzer Gasse abgestellt. Damals war uns schon aufgefallen, dass es dort mehrere Plätze mit Lademöglichkeiten für Elektroautos gab. Allerdings benötigte man das eigene Typ2 Ladekabel, welches wir in der Tiefgarage des Hotels gelassen hatten 🙄.
Diesmal hatten wir eines eingepackt – und es war tatsächlich einer der drei Parkplätze frei. 39 Cent/kWh ist nicht besonders günstig, aber auch nicht wirklich teuer – auf jeden Fall eine sehr bequeme Lademöglichkeit. Wir wären ohne Probleme auch zurück ins Hotel gekommen, aber wir wollten das mal ausprobieren. Genaugenommen war das das zweite Mal überhaupt, dass wir an einer öffentlichen, kostenpflichtigen Ladesäule geladen haben 😎!
Wir haben etwas Zeit benötigt, bis wir (genauer Julika) herausgefunden hatten, wie das mit dem Bezahlen funktionieren sollte – und zwar denkbar einfach! Zum Freischalten der Ladesäule scannt man einfach den Barcode des Parktickets, welches man bei der Einfahrt gezogen hat. Die Ladegebühr wird dann entsprechend auf die Parkgebühr aufgeschlagen (bei uns 3,80 €). Super einfaches Abrechnungsmodell – ganz ohne Ladekarten & Co 👍.
Wie schon geschrieben, hatten wir in Thueyts nur eine Übernachtung. Also haben wir morgens den Wagen fertig gepackt und sind dann vom Hotel aus los.
Die „Ladekapazität“ für Gepäck ist ein wenig eingeschränkt – aber so schlecht dann doch nicht, oder?
Dafür kann es im Innenraum dann schon mal etwas enger werden 😂
Wanderung
Auf dem Plan stand eine Wanderung runter in eine tiefe Schlucht zur Teufelsbrücke. Die Strecke enthält einige wirklich sehr, SEHR steile und teilweise auch enge Passagen. Man muss sich vorsichtig und langsam bewegen – aber das ist schon ein tolles Erlebnis 👍. Auf den Bilder muss man schon genau hinsehen und sich Referenzen suchen, damit man halbwegs einen Eindruck von den Gegebenheiten bekommt 🧐.
Wenn man will und die Ausrüstung hat, gibt es auch Abschnitte zum Klettern und entlang hangeln an oder auf gespannten Drahtseilen. Würde mich ja schon reizen, aber dazu muss man auf jeden Fall die richtige Ausrüstung haben 🙄. Sonst ist das viel zu gefährlich.
Wir haben unsere Wanderung von dem relativ hoch gelegenem Ort aus gestartet. Es gibt aber auch die Möglichkeit, über eine Straße recht nah an die Attraktion der Gegend – die besagte Teufelsbrücke zu gelangen. Extra für die „take-a-photo-go-away“ Touris gibts dann auch einen gut ausgebauten, ca. einen 1/2 Kilometer langen Weg 😎. Dem entsprechend ist es selbst im Herbst nicht so ganz einfach, ein Bild ohne störende Menschen zu bekommen 😎. Auf jeden Fall ist der Blick von oben runter auf, genauso wie von der Brücke in die Schlucht auf das -fast- schwarze Wasser wirklich sehenswert.
Aber auch die restliche Strecke hat immer wieder schöne Eindrücke zu bieten – sei es bizarre Steinformationen, verfallene Hütten oder eher UN-wegsame Pfade. Einfach sehr abwechslungsreich.
Gegen Ende der Wanderung führt der Weg durch eine „Kastanien-Plantage“ – Ess-Kastanien. Die sind die Haupt-Einnahmequelle der Region. Das letzte Stück zurück zum Ort haben wir dann bei leichtem Regen hinter uns gebracht – was wohl schon ein Vorgeschmack auf den Abend sein sollte 😊. Später mehr. Wir haben dann im dem Bistro des Hotels (sonst war praktisch kein anderes Restaurant oder Bistro offen!) noch ein Panini gegessen.
Weiterreise und Zwischenstopp
Gut gestärkt haben wir uns dann am späten Nachmittag auf die nur ca. 60 Kilometer lange Etappe von Thueyts nach Vallon-Pont-d’Arc gemacht. Fast genau in der Mitte liegt das Örtchen Vogue, welches laut Reiseführer ebenfalls sehenswert ist. Da das Wetter sichtbar schlechter wurde und wir noch ein Stück Langstraße vor uns hatten, haben wir uns nicht lange aufgehalten. Aber ein Blick von einem alten Aquädukt ins Tal war schon drin – und wir sind auch einen langen Fußgänger-Tunnel gegangen, der -sagen wir mal- außergewöhnlich beleuchtet wird. Blöderweise sind wir nicht dort rausgekommen, wo wir gedacht hatten, so dass wir schlicht wieder denselben Weg zurück gelaufen sind 🙄.
Ankunft in Vallon-Pont-d’Arc
Wie schon geschrieben, ist das Wetter immer schlechter geworden – es ist ein richtiges Unwetter aufgezogen. Wir sind tapfer weiter offen gefahren 😊, aber ein paar Kilometer vor Ankunft in unserem Hotel Belvédère (https://www.le-belvedere-hotel.com/en/) hat der Himmel dann die Schleusen geöffnet und wir haben angehalten und im Regen das Verdeck geschlossen.
Wir sind an DER Sehenswürdigkeit an der Ardeche entlang gefahren, einer Gesteinsformation, die dem Ort den Namen gegeben hat Vallon-Pont-d’Arc – aber bei dem Regen war nichts zu erkennen 🙄. Als Autofahrer konnte man ja entsprechend langsam weiterfahren, blieb aber trocken. Aber uns sind jede Menge Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer entgegen gekommen. Nicht so richtig lustig, zumal es nicht nur geregnet hat, sondern ein heftiges Gewitter über dem Tal gab.
Ein paar Minuten später sind wir am Hotel angekommen (Bilder davon am nächsten Tag -wenn man was erkennen kann). Es hat aber dermaßen geschüttet, dass wir tatsächlich gefühlt eine 1/2 Stunde (real wohl 10 Minuten) im Auto sitzen geblieben sind 😬! Um wer uns kennt, weiß dass wir echt nicht aus Zucker sind und auch im Regen joggen …..
Immerhin gab es dann abends ein gutes Essen im Hotel.
Um es mit Marius Müller-Westernhagen zu sagen: „Hurra, wie leben ….“ die Älteren erinnern sich (vielleicht) 😉.
Nach vielen Monaten Funkstille versuche ich mal ein paar Dinge zu unserem diesjährigem Sommer-Urlaub zu schreiben – und vor allem einfach eine Auswahl an Bildern zu posten.
Wir hatten unseren „Sommer-Urlaub“ absichtlich in den September gelegt – in die Nachsaison. Bisher ging das ja wegen Julikas Job nicht.
Letztes Jahr hatte Julika eine tolle, 14-tägige Route durch den Nordwesten Schottlands geplant. Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich die schottischen Highland liebe?! 😊 Vermutlich schon. Das ist dann ja aus bekannten Corona-Gründen ausgefallen. Im Frühling 2021 sah es dann ja eine Zeitlang so aus, als ob Großbritannien ein ganz gutes Ziel für einen Urlaub sein könnte. Aber im Sommer hatte sich das schon wieder gedreht. Man erinnert sich an die vollen Stadien zur Fußball WM/EM? Irgendwas. 🤔Die Quittung kam dann natürlich mit der Unerbittlichkeit eines Steuerbescheids … 🤢
Also musste ein anderes Ziel her. Ich wollte Wandern und möglichst eher wenig andere Menschen (wie üblich 🙄). Julika wollte im Früh-Herbst nicht in den -kalten- Norden. Nach einiger Recherche fiel die Wahl dann auf die Region rund um den Fluss Ardeche im Süden Frankreichs (aber nicht an der Küste).
Reiseziel Ardeche, Chassezac, Beaume und der Tarn
Eine Region, in der sich die Flüsse tief, sehr tief in das Gebirge gegraben haben. Man kann dort traumhafte Wanderungen unternehmen. Wenn man mag, mit großem oder kleinen Klettereinlagen. Hoch über den Füßen, runter und entlang des Wassers. Kanufahren. Oder auch sich ein Plätzchen suchen und gammeln oder schwimmen … Und gleichzeitig gibt es überall kleine, alte – oft mittelalterliche Orte die irgendwie abgeschieden von der Zivilisation existieren. In Reiseführern wird man vermutlich sowas wie idyllisch, malerisch oder pittoresk finden 😊. Mehr davon später in weiteren Blogeinträgen.
Wie immer hat Julika die Reise liebevoll in allen Details ausgearbeitet 👍. Unterkünfte gebucht, Wanderungen, Besichtigungen und Wetter-abhängige Alternativ-Programme vorbereitet. Die 13 Tage waren in 4 Etappen aufgeteilt.
Anreise
U.a. aus diversen Berichten in den verschiedenen Online-Mediatheken war klar, dass unser Ziel geradezu nach einer Fahrt mit einem -sportlichen- Cabriolet verlangte 😎. Auf der Contra-Seite hatten wir aber, dass zum einen das Parken mit so einem Wagen alles anderen als einfach werden würde – und vor allem scheint der Franzose in der Vorbereitung zum Führerschein vor allem zu lernen, wie man sein Auto (oder auch das anderer Leute) schnellstmöglich mit Kratzern, Beulen, defekten Blinker und abgeknickten Außenspiegeln versieht 😬. Gibt es in Frankreich überhaupt eine Führerschein-Prüfung?! Könnte auch eine Erklärung sein … Eine weitere These wäre, dass man derartige „Features“ direkt ab Werk mitbestellen kann … 🤔
Anreise ins Zielgebiet – wir haben die Route über Luxemburg genommen
Aber ernsthaft – wer mal in Frankreich unterwegs war, weiß, was ich meine. Und dann ist da noch die Anreise. Gut 900 Kilometer. Das geht in einem Tesla, der auf Autobahnen praktisch alleine fährt halt schon sehr viel komfortabler, als in einem Sportwagen mit Vollschalensitzen (sprich da gibts nix zu verstellen – nur die Entfernung zu den Pedalen). Spärliche Sitzpolster. Ohne Sitzheizung. Nix Tempomat 🙄.
Wir haben echt lange hin und her überlegt – letztlich ist die Wahl dann aber doch aufs Cabrio gefallen 😃. Was dann auch die Konsequenz hat, dass wir mit recht beschränktem Stauraum zurecht kommen mussten 😎. Das hat auch zu der einen oder anderen -nennen wir es- Stilbüte geführt 😉. Aber auch das später.
Da die Route größtenteils über französische Autobahnen mit genereller Geschwindigkeitsbeschränkung verläuft, sind wir immerhin so sparsam wie selten unterwegs gewesen:
8,8 Liter pro 100 Kilometer mit dem Wagen – quasi permanente Schleichfahrt
Das Wetter am ersten Tag war sehr durchwachsen. Ab und zu auch mal Regen. „Interessant“ waren auch die Maut-Stationen auf den französischen. Autobahnen – vor allem Julika hatte keine Chance im Sitzen an die Automaten heranzukommen 😬. Das Auto und die Sitze sind einfach viel zu tief. Aber als wir in Frankreich dann von der Autobahn abgefahren sind, kam die Sonne raus und wir haben das Dach aufgemacht ☀️.
Unsere erste Station: Thueyts
Ziel war ein -wie sich rausstellte- sehr verschlafener Ort Namens „Thueyts„. Abends hatte Julika in einem hervorragend bewertetem Restaurant Plätze zum Abendessen reserviert. Per Email. Es soll dort phantastische Burger geben. Auch in Geschmacksrichtung „vegetarisch“ 🍔👍.
Können wir aber leider nicht beurteilen – in dem Ort hatten nämlich fast alle Restaurants geschlossen 😳! Nachsaison und Corona – keine gute Kombination 😟.
Das hätte unser Preis sein sollen – wenn man genau hinsieht, kann man das „Sorry, we’re CLOSED„-Schild erkennen
Wir haben dann doch im Hotel gegessen, was wir eigentlich nicht vorhatten. Für mich gabs Falafel.
Nach dem Essen sind wir dann noch eine Runde durch den verlassenen Ort gegangen. Schon eine seltsame Stimmung.
Am nächsten Morgen sollte es dann mit der ersten Wanderung los gehen – direkt vom Hotel aus. Das im nächsten Eintrag … 😉
Eigentlich hatte ich ja ein neuen Katzen-Post versprochen – aber ich denke, Ihr könnt verkraften, dass ich den Plan kurzfristig über den Haufen werfen muss. Naja – mit Plänen mit der Halbwertszeit von der Lebenserwartung einer Eintagsfliege sind wir inzwischen alle vertraut .
Also – heute ein Kurzbericht aus dem Themenfeld „Wanderung & Ausflüge“. Wir haben uns am 1. April einen freien Tag genommen. Der Plan (noch einer!) war, Julikas Heimatregion, der Mosel, einen Besuch abzustatten, dort E-Bikes auszuleihen und zumindest ein Eis zu essen. In der heutigen Zeit ja fast schon ein verwegenes Unterfangen.
Das Wetter sollte gut mitspielen (über 25 Grad und sonnig) und als Bonus gab es eine Region mit sehr niedrigen Corona-Inzidenzen oben drauf (deutlich unter 50 Fälle / 100.000 Einwohner). OK, zugegeben – das war ein durchaus wichtiges Argument.
Die Vor-Vorbereitung
Da in der Region die Außengastronomie öffnen darf, haben wir uns entschieden, am Vorabend einen Corona-Schnelltest zu machen (mit Termin). Das ist ja die notwendige Eintrittskarte. Dementsprechend haben wir als zwei Home-Office’ler unseren ersten Schnelltest in der ortsansässigen Apotheke durchgeführt.
Formular ausgefüllt, Stäbchen in Mund und Nase, Tränen unterdrückt (Spaß ist anders) und freudig die Bescheinigung entgegen genommen, die „Freiheit und Normalität“ verspricht (jaja, ich weiß – ein wenig theatralisch, aber man muss ja einen Spannungsbogen aufbauen).
Und dann musste auch noch das Auto vom Dreck und Staub des Winters befreit werden. Klar wollten wir offen fahren – aber man konnte sich dem Vehikel ja nicht nähern, ohne sich zu beschmieren ….
Ach – vergessen. Schon Tage vorher hatten wir selbstredend auch die E-Bikes reserviert. Da ist an der Mosel immer großer Andrang – und an einem Osterwochenende bei guten Wetter in der Situation … Für Donnerstag war das dann aber gar kein Problem.
Teil 1 – die Vorbereitung
Für einen freien Tag sind wir dann echt früh aufgestanden, gefrühstückt, Katzen versorgt, ein paar Sachen in einen Rucksack gepackt und dann ging’s über die Landstraßen knapp 1 1/2 Stunden nach Trarbach zum Zweirad Wagner:
Wir haben auf dem großen Parkplatz direkt unter der Moselbrücke geparkt. Normalerweise ist hier immer die sprichwörtliche Hölle los und einen Parkplatz zu finden ist nicht gerade leicht. Ganz anders diesmal. Alles leer – total untypisch. Aber das war uns ja nur recht sein. Das Ausleihen der Räder klappt dann reibungslos und schnell. Da wir ja auch schon das zweite Mal E-Bikes ausleihen, sind wir natürlich auch schon Voll-Profis!
Teil 2 – Erst die Arbeit ….
Kurze Eingewöhnung an die Räder, dann ging’s von Traben-Trarbach rechts-moselanisch flußaufwärts zu unserem Ziel für eine Mittagspause nach Bernkastel-Kues (tut mir leid – ich hab mir diese seltsamen Doppelnamen nicht ausgedacht – die stehen so auf den Schildern ).
Anfangs war es noch echt kühl, vor allen auch durch den Fahrtwind. Wir waren echt froh, dass wir entgegen des ursprünglichen Plans (der zweite von oben) doch ein Vlies bzw. eine Sportjacke mitgenommen hatten.
Auch wenn wir das Bauwerk jetzt schon des Öfteren gesehen haben – unter der immer noch recht neuen Hochmosel-Brücke (Eröffnung Herbst 2019) durch zu fahren, ist schon ein „Hingucker“. Sind ein paar Meter:
Wir waren ja letztes Jahr schon mal in Bernkastel-Kues – ist halt eines der bekannten, wie man so schön in Reiseführern lesen kann – idyllisch/romantisch/malerischen Moselörtchen. Naja, kann man so oder so sehen. Von dem wirklich schönem Kopfsteinpflaster sieht man üblicherweise aufgrund der Vielzahl der schlendernden und Foto schießenden Tourist nix.
Und auch hier das gleiche Bild: Menschenleere Plätze und Gassen! Schon ein wenig gespenstig. Bis auf ein paar Boutiquen hatte kaum ein Laden auf. Insbesondere auch kaum ein Restaurant – das hatten wir anders erwartet. Vielleicht, weil kaum ein Laden die Möglichkeit zur Außenbewirtung hat.
Aber ein Eis-to-Go gab’s natürlich schon. Das war auch wirklich richtig gut.
So gestärkt, ging’s dann an den anstrengendsten Teil des Tages: Julika hatte geplant, dass wir hoch zur Burg „Landshut“ fahren. Vor allem ich hatte da echt zu kämpfen – man merkte doch sehr deutlich, dass die E-Bikes nicht so „gelände-gängig“ waren wie die, die wir das letzte Mal ausgeliehen hatten. Das waren zwar keine Mountainbikes, aber zumindest mal robuste Trecking-Räder.
Aufgeben ist bekanntermaßen ja keine Option, also sind wir auch oben angekommen. In der Ruine ist ein recht gutes Restaurant – aber leider komplett geschlossen. Ein paar wenige Touris haben wir angetroffen. Wir sind einmal über das Gelände bzw. durch das Gemäuer geschlendert und haben es uns dann hoch über der Mosel auf so einer „Sinnesbank“ (nennt man die so?!) gemütlich gemacht und den Ausblick genossen ….
Auf dem Rückweg wollten wir eigentlich ein wenig durch die Weinberge fahren – so wie wir das auch das letzte Mal schon gemacht haben. Letztlich sind wir dann aber doch wieder runter an die Mosel gefahren, weil das mit den Rädern doch recht mühsam war und wir uns nicht so wirklich sicher damit gefühlt haben. Immerhin – jetzt wissen wir, dass wir eher der Trecking- oder Mountainbike-Typen sind ….
Teil 3 – dann das Vergnügen
Julika hatte im Vorfeld versucht, einen Platz in einem Restaurant zum Essen zu buchen. Grundsätzlich wäre ein Mittagessen in Bernkastel-Kues-Kues (oder Umgebung) genauso gut gewesen, wie ein „Abendessen“ in Traben-Trarbach, nachdem wir die E-Bikes wieder abgegeben hätten.
Die Story ist eigentlich einen eigenen Blog-Eintrag wert – Julika hat mehrere Stunden investiert, aber letztlich ist einfach NICHTS herausgekommen.
Direkt an der Brücke in Trarbach mit großer Terrasse über der Mosel gibt es ein Restaurant – eine große mit Kreide beschriftete Tafel versprach auch „geöffnet“. Morgens um 11 Uhr war allerdings noch niemand da. Naja – ich habe dann den Tag über ein paar mal versucht dort anzurufen um einen Platz zu reservieren. Es ging aber jedesmal der Anrufbeantworter dran. Lange Rede, kurzer Sinn – der Laden hatte überhaupt nicht geöffnet. Nicht, dass der Anrufbeantworter das verraten hätte. Oder die Website. Oder jemand das Schild „geöffnet“ einfach mal reingestellt hätte ….
Ein klein wenig frustriert waren wir schon. Die Überlegung war dann, evtl. in Cochem nach einem geöffnetem Restaurant zu schauen, oder dann zu Hause etwas zu bestellen.
Glücklicherweise haben wir dann aber entschlossen, einfach mal über die Brücke rüber in die „Altstadt“ von Traben zu laufen. Abends um halb 6 wirft die Sonne schönes weiches Licht ins Moseltal.
Uns ist dann das „Moselschlößchen“ ins Auge gefallen – auf der Terrasse waren einige große Ampelschirme aufgespannt und je näher man kam, konnte man erkennen, dass dort auch Leute saßen! Ein 4-Sterne Hotel mit einer schönen Anlage. Allerdings war das im Vorfeld schon rausgefallen, weil – ratet mal – die Website informierte, dass geschlossen sei. Aber das galt nur für das Restaurant, nicht aber für die Terrasse.
Also sind wir mit FFP2-Maske und unseren Selbsttest-Bescheinigungen dort aufgeschlagen. Der wirklich sehr nette Mensch, der die Eingangskontrolle vorgenommen hat, hat uns dann informiert, dass es eine Liste von „zugelassenen“ Tests gibt – und er muss unsere Bescheinigung dementsprechend abgleichen. Und ratet mal – das Testfabrikat steht auf unseren Bescheinigungen wohl gar nicht -oder nicht eindeutig- drauf.
Nach Rücksprache mit dem Vorgesetzten und erneutem Abgleich haben sie uns dann aber reingelassen. Der „Biergarten“ hat geöffnet – aber natürlich unter entsprechenden Bedingungen. Außer am eigenen Tisch muss wie üblich eine Maske getragen werden. Die Bestellung aus der -sehr eingeschränkten- Karte wird am „Kiosk“ aufgenommen und bezahlt. Es gibt keine Bedienung am Platz – Speisen und Getränke müssen am Kiosk abgeholt werden.
Aber alles egal … man sitzt dort wirklich sehr schön. Auf der Karte steht Fingerfood – aber wie man es von einem besseren Restaurant erwarten kann, eine kleine aber feine Auswahl. Ach – und geschmeckt hat es auch noch.
Der Abspann – der Rückweg
Nach einem schönen Tag ging’s dann „offen“ die Mosel entlang. In Cochem haben wir dann nochmal einen Stopp eingelegt. Wir hatten schon eine Weile kein Eis mehr – genauer seit der Mittagspause. Eine prima Idee zum Nachtisch und in Cochem kennt Julika eine gute Eisdiele.
Große Hoffnung hatten wir ja nicht – aber dass wir Cochem derart ausgestorben und gespenstig vorfinden würden, hätten wir dann doch nicht gedacht. Nur für die, die Cochem nicht kennen: Ich sag’s mal so – das Palma, der „Ballermann“ der Mosel – unnötig zu erwähnen – ein Eis haben wir natürlich nicht bekommen …
Zur Abwechslung mal weniger Text und eher mehr Bilder. Einfach ein paar Impressionen von einer kleinen Wanderung an der Westerwälder Seenplatte im Januar und ein Ausflug an die Nister (auch Westerwald, aber eine andere Ecke) in der „Kroppacher Schweiz“ am Wochenende.
Beide Male war es zwar knackig kalt, aber durch die trockene Luft wirklich schön … 🥶
Den nächsten Blog-Eintrag widme ich dann wieder den Katzen – genauer unserer kleinen Katzendame Sansa. Das als Teaser 😊
Es wird mal wieder Zeit für die Katzen-Post. Ihr habt die sicherlich sehnsüchtig vermisst 😊. Immerhin besteht die Hälfte des Internet-Content aus Katzenbildern, -videos und -geschichten. Die andere aus … naja, Ihr wisst schon 😉.
Der – oder ein Grund, warum ich mich endlich mal wieder zu einem Bericht aufraffe, ist, dass genau vor zwei Jahren unsere drei Hausbesetzter (bekannt unter Thorin, Sansa und Gizmo) bei uns eingezogen sind. Und letzte Woche vor einem Jahr ist Gizmo tot aufgefunden worden 😥. Genau vor zwei Jahren bedeutet konkret der zweite Februar 2019. Sollte ich wohl dazu sagen, da es wohl wie üblich ein paar Tage dauern wird, bis ich den Post fertig habe … Und dann hat Maze (damals Hira) am Samstag den ersten Jahrestag des Einzugs!
Leider gibt es nicht gerade gute Neuigkeiten 😞. Aber auch die Geschichten gehören halt dazu – und letztlich gibts wenigstens keine Katastrophen zu berichten (Nachtrag: Zwei Tage später muss ich mich hier leider korrigieren 🥺) ….
Heute gehts um die beiden „Summ-Summs“ : Mazikeen und Neo. Das Geschwister-Pärchen. Ihr erinnert Euch vermutlich – ich habe ja eine ganze Reihe Blogpost zu den beiden geschrieben. Die beiden hatten ja „damals“ ziemlich gesundheitliche Probleme – Giardien 🤕. Weshalb sie noch viele Wochen in der Katzenhilfe in Quarantäne bleiben mussten, bevor sie dann endlich bei uns einziehen konnten. Besonders Maze hatte es echt erwischt. Hier nochmal ein Bild, als wir Mazikeen abgeholt haben:
1. Akt: Wer braucht schon Zähne?
Vor allem Maze hat immer wieder sehr deutlichen Mund- meine natürlich Mäulchen-Geruch. Mal mehr, mal weniger. Wir wissen bzw. wussten, dass das auch mit Entzündungen im Maul zusammenhängen kann. Bei gelegentlichen Kontrollen hat Julika auch machmal gesehen, dass Maze‘ Zahnfleisch gerötet – sprich entzündet war 🙄.
Ich weiß gar nicht mehr, ob wir im spät Herbst wegen einer Routine-Untersuchung mit Maze beim Tierarzt waren, oder ob es uns um die Entzündung im Maul ging. Spielt auch keine Rolle – die Tierärztin meinte auf jeden Fall, dass man da „mal ran“ muss. „Ran“ bedeutet in diesem Fall eine Zahnreinigung. Genau – das, was man mit Glück (oder mit Pech – je nach Sichtweise ) beim Zahnarzt verpasst bekommt 😊. Grundsätzlich ist das tatsächlich dasselbe wie beim Menschen. Die Gemeinsamkeit ist, dass -zumindest bei gesetzlich Versicherten- man selber für die Kosten aufkommt. Wie bei der Katze. Der Unterschied ist, dass die Katze für die Prozedur sediert (in Narkose versetzt) werden muss. Die sieht nämlich nur in den seltensten Fällen ein, bei der Prozedur still zu halten 🙄. Letztlich kann man aber auch erst unter Narkose so wirklich feststellen, was genau die Ursache für eine Entzündung des Zahnfleisches ist.
In der Konsequenz ist das einerseits nicht völlig ohne Risiko – und es ist auch nicht gerade die kostengünstigste Methode seine Katze in das Reich der Träume zu schicken 🙄. Aber wer schafft das schon mit Gesang … und das vor den TierarzthelferInnen … 😜
Im Dezember haben wir dann einen Termin ausgemacht. Und weil Neo auch ab und zu Entzündungen im Mäulchen hat, haben wir ihn auch direkt für ein paar Tage später mit angemeldet. Blöderweise war das Doppelpack leider gerade nicht im Sonderangebot …. wäre ja cool gewesen 😊: Buchen Sie eine Zahn-OP und Sie erhalten ein kostenlose Botox-Behandlung oben drauf … 😎
Abgabe war morgens ganz früh. Maze war zuerst dran – übrigens unter strengen Corona-Bedingungen. Sehr professionell organisiert. Aber das ist eine andere Geschichte. Wir konnten Maze erst abends wieder abholen. Sie war wenigstens schon ganz aufgewacht – so wirklich „lustig“ ist das ja nicht, wenn die armen Geschöpfe aus der Narkose aufwachen und sich herumschleppen und torklen 🤕.
Leider war die Entzündung so schlimm, dass der Arzt Maze einen Zahn ziehen musste. Und sie haben uns auch schon vorgewarnt, dass die Entzündung wohl chronisch ist und Maze immer wieder zur Zahnreingung muss und nach und nach Ihre Zähne verlieren wird 😞. Aber die Entzündung sei halt schon schmerzhaft – auch wenn die Stubentiger sich das ja nie so richtig anmerken lassen.
Neo war dann ein paar Tage später dran. Und da haben wir uns dann richtig erschreckt. Aus der Zahnreinigung ist eine komplette OP geworden 😳- in der dem Armen so gut wie alle Backenzähne gezogen werden mussten! 17 Zähne hat er verloren 😥. Und das bei einem jungen Kater von 2 Jahren …
Man kann die Wunden ganz gut erkennen – ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie es einem mit solchen Wunden (das wird ganz „normal“ genäht) im Mund so geht. Wie gerne man dann isst bzw. frisst. Neo hat da eine ganze Weile dran geknabbert – geknabbert – Wortspiel …. witzig, gelle …. 🤐 Die ersten Tage haben wir kaum was an Futter in den Kater reinbekommen. Wir haben uns schon richtig Sorgen gemacht und sind nochmal mit ihm zum Tierarzt. Aber letztlich sind die Wunden gut geheilt und nach und nach hat er auch wieder angefangen zu fressen …. 👍
Die Heilung kann/soll/wird mit diversen Medikamenten flankiert. Aber zumindest so eine Paste, die man den 4-Beinern mehrmals täglich aufs Zahnfleisch schmieren soll, können wir für wohltätige Zwecke spenden 🙄. Keine Chance – Maze nimmt schon Reißaus wenn Sie das Zeugs nur riecht 😬. Aber auch beim gutmütigen Neo haben wir da keine Chance.
Ich habe da „leider“ keine Bilder zum zeigen – aber ihr könnt Euch vorstellen, dass es schönere Dinge gibt. Wenigstens haben die beiden sich erstaunlich schnell erholt – und Schlaf ist ja da bekanntlich sowieso das Beste 😊:
2. Akt: Erkältungszeit – auch für Katzen?
Ungefähr zwei Wochen nach den OPs hat zuerst Neo angefangen und immer häufiger zu niesen – drei-, viermal hintereinander. Zuerst dachte ich, das sei eine Allergie 🙄, weil der so oft an eines von diesen Blumen-Pflanzen-Dingern schnuppert. Nachdem es aber immer schlimmer wurde, haben wir ihn dann doch zum Tierarzt geschleppt.
Julika kam dann auch prompt mit mehreren Medikamenten zurück. Zum Niesen haben sich dann sehr schnell auch eine laufende Nase, so eine „rasselnde“ Atmung und dann sogar triefende Augen dazugesellt 🥺. Julika hat mir schon ein schlechtes Gewissen gemacht, weil ich so lange gewartet habe … 😬
Auf jeden Fall gings dem Armen echt nicht gut 😞und wir haben 2-mal täglich Medikamente verabreicht – Antibiotika in Tabletten-Form und ein Schmerzmittel.
Kurze Zeit später (natürlich am Wochenende) hat dann auch Maze angefangen 😳! Da haben wir dann entschieden, die beiden in Quarantäne unten ins Hifi/Video-Zimmer auszulagern und Mazikeen direkt mit zu behandeln. Wenn sich unsere (nicht mehr ganz so) Wildlingsdame Sansa anstecken würde – na, das wäre ein Spaß die täglich einzufangen und Medikamente zu geben 😬!
Am Montag sind wir dann auch direkt mit Maze zum Arzt. Bei Ihr hat es von Anfang an auch die Augen erwischt. Für Maze haben wir dann neben Antibiothika und Schmerzmittel sofort auch eine Salbe für die Augen bekommen. Ein Heidenspaß 😬! Maze einzufangen ist schon nicht ganz einfach – aber wenn Julika ganz vorsichtig versucht hat, die Salbe in die Augen zu verteilen, hat der kleine schwarze Teufel sich mit allem gewehrt, was sie hat 😥 Die Arme hatte richtig Panik 😞 – und natürlich erkennen die Tiere sehr sehr schnell, was auf sie zukommt. Dann verkriechen die sich in der hintersten Ecke, auf dem höchsten Regal/Schrank/Balken oder mittig unter dem großen Sofa … 🙄
Katzen Suchbild
Ich hab Sie mit schierer Gewalt festgehalten und trotzdem habe ich den einen oder anderen tieferen Kratzer als Andenken mitgenommen …
Das müsste jetzt drei Wochen her sein, dass wir die beiden von Thorin und Sansa getrennt haben. Ich weiß nicht, ob es bei den drei Akten bleibt (drückt uns mal die Daumen), aber es gibt zumindest nicht nur schlechte Nachrichten. Neo ging es relativ schnell wieder deutlich besser. Der Schnupfen ist längst weg und auch die Augen sind wieder groß und klar und tränen nicht mehr 👍.
Trotzdem haben wir Neo weiter zusammen mit Maze in Quarantäne gelassen – damit sein Schwesterchen nicht ganz alleine ist. Und er ist so süß – er kümmert sich immer um sie, putzt und tröstet sie 🥰:
Neo tröstet Maze nach unserer Behandlung
Leider hat Maze nicht so ein Glück – im Gegenteil 🥺. Auch bei Ihr ließen die „Grippe-Symptome“ nach einer Woche zurück. Aber die Augen wurden nicht wirklich besser. Immer etwas verklebt, tränend und sie hat die Augen immer zugekniffen. Was wohl ein Symptom für eine Bindehaut-Entzündung ist. Nach einem Telefonat mit der behandelnden Ärtzin habe ich „Nachschub“ an Medikamenten geholt – und ein Rezept für ein anderes Antibiotikum, das in Form von Tropfen direkt aufs Auge gegeben wird. Die eindringliche Bitte der Ärtzin lautet – wenn es irgendwie geht dreimal täglich die Tropfen und eine Salbe zur Beruhigung der Hornhaut verabreichen. Super, also weiter der K(r)ampf mit den Augen 🙄…. Aber natürlich geht das. Muss ja. Mit einer theatralischen Geste könnte ich auch sagen: Scheitern ist keine Option. Naja, meinen schlechten Humor habe ich zumindest behalten 😬.
Immerhin hat sich das Verfahren inzwischen eingespielt – einerseits wissen Julika und ich besser, wie wir das angehen – und es scheint, dass auch Maze begriffen hat, dass wir Ihr nichts Böses wollen und dass es schnell vorbei ist, wenn sie „mitmacht“ 🙄.
Wie man einer Katze ohne Blessuren Tropfen und Salben ins Auge träufelt ….
Wenn wir sie erstmal haben – üblicherweise liegt sie entweder ganz oben auf einem der Regale, von wo ich sie runter „pflücke“ 🙄, oder sie verkriecht sich unter dem Doppelbett. Meistens resigniert sie dann aber und lässt sich von mir sanft und langsam über den Boden unter dem Bett rausziehen. Sie wird dann erst nochmal beschmust, bevor ich sie dann auf ein altes, großes Handtuch auf das Bett setze. Dann kommt das Entscheidende – sie wird so in das Handtuch eingewickelt, dass vor allem ihre Vorder- und Hinterpfötchen derart fixiert sind, dass sie keine Bewegungsfreiheit hat und damit weder entwischen, noch meinen Arm zerteilen kann 🙄. Ich kann sie dann an mich pressen und mit einer freien Hand das Köpfchen mit sanftem Druck in den Nacken drücken. Das klappt wirklich erstaunlich gut – vor allem sprintet Maze nicht mehr vor Panik sofort weg und verkriecht sich, sobald sie eine Chance wittert, weil ich sie loslasse 🙄.
Das sieht auf den Bildern so aus, als ob ich Maze fast erwürge; das täuscht natürlich – Ich halte sie nur an der Brust
3. Akt: Doch keine „einfache“ Erkältung
Soviel zur guten Nachricht – jetzt zur schlechten 😥. Nach weiteren (geschätzten) 5 Tagen wird es immer noch nicht besser mit Maze’s Augen – Julika meint, die würden sich sogar weiter eintrüben 😬! Da unsere Sorgen immer größer wurden, fährt Julika ein weiteres Mal mit der Kleinen zum Arzt. Unsere Beobachtung hat sich bestätigt: Das Antibiothika zeigt keine Wirkung, es könnte also eher etwas Virales sein 😞. Laut Ärztin zum Beispiel ein Herpesvirus 😳! Auf jeden Fall wird zur Klärung ein Abstrich vom Auge gemacht wird, was wohl eine ziemlich scherzhafte, zumindest aber sehr unangenehme Prozedur ist 😬. Das war an einem Freitag. Die Probe wird ins Labor eingeschickt. Wir sollen am nächsten Mittwoch wegen des Befundes anrufen. Solange behandeln wir weiter.
Mittwoch Abend kommt dann die bittere Erkenntnis – es handelt sich tatsächlich um einen Herpesvirus, der die Augen befallen hat 😓.
Julika ist am Donnerstag morgen erneut mit Maze in die Praxis gefahren. Dort wurde noch ein weiterer Test gemacht, bei der die Hornhaut „angefärbt“ wird. Es sieht nicht gut aus. Der Virus hat sich schon richtig festgesetzt 😥.
Ohne Worte …
Heute ist Sonntagabend – seit Donnerstag haben wir neue Medikamente. Augentropfen gegen den Virus und eine andere Salbe, die die Hornhaut beruhigen und helfen soll, dass sie -möglichst narbenfrei- verheilt. Weiterhin ein Schmerzmittel, damit die Arme sich nicht die juckenden Augen zerkratzt. Und quasi als Amuse-Gueule (und ja – ich musste nachsehen, wie man das schreibt 🧐) noch ein Pulver zum Untermischen unters Futter zur Stärkung des Imunsystems 🙄.
Und das „Beste“ zum Schluß: Seit Donnerstag versorgen wir Maze’s Augen nicht mehr 3-mal, auch nicht 4-mal – sonder 6-mal täglich 😳! Wir haben einen genauen Plan gekommen 🙄:
Meiner Meinung nach hat sich da ja ein Fehler eingeschlichen – viel Spaß beim Suchen 🙄.
Wir sind bei all dem Unglück aber einfach froh, dass das jetzt, in dieser Zeit passiert 🥺. Wir sind beide 100% zu Hause und können die Kleine versorgen. Einer alleine hätte da keine Chance. Und Maze hat inzwischen den Wiederstand komplett aufgegeben. Entweder aus Resignation, oder, was wir uns natürlich einreden, weil sie merkt, dass wir Ihr nichts Böses wollen und wenn die „mitmacht“, dass es dann schnell vorbei ist 🙄. Ist sie anfangs sofort panisch unters Bett geflüchtet, sobald ich sie nicht mehr 100% festhalten konnte, bleibt sie inzwischen auf dem Bett sitzen, geht nur ein paar Schritte und lässt sich auch immer öfter streicheln. Leckerlis wirken ja auch inzwischen ganz gut 🙄.
Wir behalten das Ritual mit dem Handtuch weiterhin bei, auch wenn wir es nur noch lose um Maze wickeln – für sie ist das das Zeichen, dass sie stillhält. Der kleine Wirbelwind ist echt super tapfer 👍! Und wir glauben, dass es langsam besser wird.
Nachtrag die Vierte
Montagabend – Julika war vorhin ein weiteres Mal zur Kontrolle in der Praxis. Gute Nachricht! Die Ärtzin sagt, die Hornhaut heilt gut ab und die Chancen stehen gut, dass es komplett und ohne (zumindest beeinträchtigende) bleibende Schäden heilt, sprich keine Narben auf der Hornhaut 🥰.
Ihr könnt Euch vorstellen, wie erleichtert wir sind. Auch wenn Maze längst nicht über den Berg ist 🙄. Aber die ständige Befürchtung, dass die arme erblinden wird, ist kein schöner Begleiter duch den Tag ….
Mindestens noch 8-10 Tage müssen wir Mazes Augen weiterhin nach Plan gehandeln 🙄. Aber das ist halt wie mit der Pandemie: Wir haben ein -zu erreichendes- Ziel und einen Plan. Nicht, dass wir ohne aufgegeben hätten, aber so ist es natürlich leichter ….
Ich glaube, ich belasse es jetzt erstmal dabei 😊. Ich hoffe, dass wir nicht noch weitere Hiobs-Botschaften bekommen und wir einfach nur noch durchhalten müssen. Drückt uns bzw. Maze mal die Daumen ….
Epilog
Inzwischen sind (schon) drei weitere Wochen vergangen 🙄. Und diesmal ist es eine Geschichte mit Happy End 🙏. Nach genau 9 Tagen hat Julika unsere goldene Kundenkarte in der Tierarztpraxis genutzt und hat Maze zur Kontrolle gebracht – Aschermittwoch. Im Gegensatz zum durchschnittlichen Karnevals-Jecken für uns ein echter Freudentag 🥳! Keine bleibenden Schäden 🥰. Wir sollten die Kleine weiterhin zweimal am Tag mit der Salbe für die Hornhaut versorgen – was wir natürlich pflichtbewusst machen. So langsam schleichen wir das aus – wie man so schön sagt.
Inzwischen brauchen wir weder ein Handtuch, noch sonst ein Hilfsmittel, um Maze die Augentropfen zu verabreichen. Ich muss Ihr Köpfchen nur sanft führen – dann sträubt sie sich überhaupt nicht mehr und spielt mit. Das funktioniert sogar, wenn ich sie auf dem Arm habe 🤗.
Sie ist wieder ganz die Alte – bzw. ganz der junge Wirbelwind 💨. BTW – was ist die weibliche Form von Wirbelwind? Wirbelinnenwind? Wirbelwindin? 😎
Egal – sie tobt wieder mit den anderen durchs Haus – die Quarantäne haben wir natürlich aufgehoben.
Da sind sie wieder – die magischen grünen Augen ….
Stenkelfeld ist sicherlich jedem ein Begriff 😎. Ist ja hohes Kulturgut 😃. Ist doch so, oder?! Also gut – nur der Sicherheit halber: Hier der Link zum Auffrischen des einen oder anderen Gedächtnisses – Ihr müsst etwas über 3 Minuten Eurer kostenbaren Lebenszeit opfern 😜:
Nachdem letzte Woche im Wohngebiet nach und nach überall Lichterketten, Girlanden, diverse LED-bestückte menschliche und tierische Silhouetten und diverse Dinge des namenlosen Grauens auftauchten 😬, war Julika leider auch nicht mehr zu bremsen 🤐. Corona ist leider nicht das Einzige, mit dem man sich infizieren kann. Und das jedes Jahr aufs Neue …. 🤕
Und ja – mir ist durchaus klar, dass Julika an dieser Stelle darauf hinweisen wird, dass Sie eine lebenslange Lizenz für den Weihnachtsschmuck hat 🙄. Meine geschundene Seele besteht aber darauf, dass die Weihnachtszeit auf keine Fall vor dem 1. Dezember beginnt 😡. Wie auch immer – Julika hat am letzten Samstag eine Weihnachtsbaum gekauft. Und ratet mal, wer den aufstellen durfte 🙄. Ich erspare Euch die Details.
Hier einfach ein paar Bilder vom Ergebnis – nach ein paar erfrorenen Gliedmaßen 😳:
Naja, zugegeben 🙄: die Beleuchtung abgesehen vom Baum hat eigentlich nichts mit Weihnachten zu tun. Das ist die „normale“ Gartenbeleuchtung. Aber das muss man ja niemandem erzählen 😊.
Passt zwar nicht so richtig in unseren Blog – aber vielleicht ist es ja gerade deswegen eine gute Idee, das Thema hier zu platzieren. Ein sehr ernstes Thema.
Worum geht es – oder nochmal einen Schritt zurück. Wie komme ich auf das Thema? Ich bin ja bekanntermaßen im Home-Office und ich habe oft Musik oder auch mal Radio laufen. Radio gerne früh morgens, um die neuen Nachrichten des Tages mitzubekommen.
Heute Morgen gab es einen Radio-Beitrag (genauer eine ganze Reihe von Beiträgen) zum heutigen „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen„. Ich halte grundsätzlich ja nicht viel von diesen Tag-des-<Lieblingsthema-hier-einsetzen>. Hier mache ich aber eine Ausnahme.
Was hat es also jetzt mit dem Code „Maske 19“ auf sich?! Mit diesem Codewort können Frauen in Apotheken um Hilfe bitten – sprich sie sagen „einfach“ nur das Codewort! Und das „einfach“ bitte richtig verstehen – ich kann mir nicht mal ansatzweise vorstellen, wie es in einer Frau aussehen muss, die sich nicht anders weiterzuhelfen weiß und sich für diesen Weg als letzte Zuflucht entscheidet. Wenn ich das richtig verstanden habe, kommt das wohl aus dem europäischen Ausland, wo es diese Art von Anlaufstelle für betroffene Frauen bereits gibt. Leider wohl eine der vielen negativen Effekte von Corona: Die Fälle von häuslicher Gewalt sind wohl unter den aktuellen Bedingungen spürbar angestiegen.
Auf jeden Fall etwas, was es wert ist bekannt zu machen. Wer weiß schon, wer so ein Wissen einmal benötigt …
In dem Radio-Beitrag erklärte der Apotheker, dass er (und seine MitarbeiterInnen) eine Frau in so einem Fall dann unauffällig in den hinteren Bereich führt und dort möglichst einfühlsam schaut, wie sie weiter helfen können. Frauenhaus … Polizei … Ich frage mich, ob die (potentiellen Helfer) dann im Vorfeld eine Art Crashkurs in Psychologie angeboten bekommen.
Kanntet Ihr das vorher schon? Ich habe noch nie davon gehört. Wenn man (heute) danach im Internet duck-duck-go-ed (Erklärung), lassen sich natürlich jede Menge Infos finden. Mal wieder etwas dazugelernt …
Mal wieder ein kurzes Lebenszeichen von uns. Ich bin Corona-bedingt ja quasi seit Monaten in Selbst-Quarantäne. Mehr als zu (mehr oder weniger) sportlichen Aktivitäten komme ich nicht aus dem Haus. Julika muss mindestens 2 Tage ins Büro – und sie erledigt die Einkäufe.
Aber ab und zu schaffen wir es am Wochenende zumindest mal eine kleine Wanderung zu unternehmen. Letztes, nein, VOR-letztes Wochenende haben wir uns einen Traumpfad in der Nähe von Braubach/Brey vorgenommen:
Sogar das Wetter hat mitgespielt und die herbstliche Natur mag ich ja schon echt gerne. Wenn schon keine Stürme, dann das weiche Licht in den Bäumen.
Die Wanderung können wir wirklich empfehlen. Startpunkt war in Brey, auf einem Parklatz in der Dorfmitte. Die Tour ist nicht besonders schwierig, aber sehr abwechslungsreich. Durch Wälder, über Felder, enge Schluchten und durch Weinberge (echte Steillage) hoch über dem Rhein. Immer wieder Bänke und Hütten, die zu einer Rast einladen. Am Hotel Jakobsberg gibt es einen besonders schönen Platz mit Blick über die Rheinschlaufe.
Hier einfach ohne weitere Beschreibung ein paar Eindrücke von der Tour …
Der/die eine oder andere kennt mit Sicherheit die „Clean Desk Policy“ aus dem Job: hemdsärmelig gesagt: An einem nicht besetztem Arbeitsplatz darf nix rumliegen 😎.
Ich mag ja eigentlich nicht, wenn überall irgendein Nippes rumsteht oder liegt. Ausgenommen davon ist irgendwie mein Arbeitszimmer 🙄. Ich weiß gar nicht so wirklich warum, aber auf meinem Schreibtisch sieht es meistens eher nach dem Motto aus: Wer Ordnung hält ist nur zu faul zu suchen 😊.
Julika hat jetzt aber (erneut) eine Clean Desk Policy ausgerufen und ist der Meinung, dass wir die diesmal auch durchsetzen müssen 😬. Mein zaghafter Versuch, das Chaos unserer kleinen Wirbelwindin Mazikeen in die Schuhe bzw. Pfoten zu schieben, hat nicht wirklich gefruchtet 🙄:
Wir haben uns also vorgenommen, meinen Schreibtisch wieder auf Vordermann zu bringen. Ziel war, die Farbe der Tischplatte zum Vorschein zu bringen 🙄.
Wie das bei uns oft so ist, führt ein Todo zum nächsten – und so haben wir letztlich auch die Inhalte der Schränke und Rollcontainer unter die Lupe genommen. Was durchaus logisch ist, da der Kram AUF dem Schreibtisch ja zumindest in Teilen IN die Schränke geräumt werden soll. Dafür muss da aber auch Platz sein … 🧐
Ein großer Teil der Schrankinhalte besteht aus Kabeln, Adaptern und irgendwelchem IT-Kram. Wir haben zuerst alles ausgebreitet und sortiert. Da in meinem Arbeitszimmer nicht genug Platz ist, musste das Wohnzimmer herhalten:
Von einem gar nicht mal so kleinen Anteil haben wir beschlossen uns zu trennen – äußerst tapfer wie ich finde 😊.
Ein kompletter Schrank enthält Ordner mit Belegen und Unterlagen zu meiner Selbstständigkeit. Da kommt schon einiges zusammen. Nach 10 Jahren kann man das Zeugs entsorgen. Wir haben da ne Menge Konfetti erzeugt – dafür wurde extra ein neuer Aktenschredder bei Amazon Prime bestellt, nachdem der alte wegen Überlastung das Zeitliche gesegnet hat 😳:
Und dann gibts da noch so 2-19 Originalverpackungen für diverse Elektronik-Artikel:
Nach zwei Tagen haben wir echt fast alles auf den Kopf gestellt und auch eine Reihe Schubladen/Rollcontainer Einsätze gekauft bzw. bestellt und die Inhalte neu organisiert. Und das ursprüngliche Todo -Aufräumen des Schreibtisches- haben wir dann so nebenbei dann auch noch ganz gut hinbekommen 😉. Kann man so sagen, oder?!
Unser Urlaub liegt schon wieder viele Wochen hinter uns – der Alltag hat uns längst wieder 🙄, auch wenn sich in Corona-Zeiten selbst der „Alltag“ nicht wie immer anfühlt.
Ich schulde Euch -und mir- noch einen Kurzbericht zum zweiten Teil unseres diesjährigen Wanderurlaubs. Nach der Wanderung am Dahner Felsenmeer haben wir uns von unseren Freunden verabschiedet und wir sind einige hundert Kilometer nach Süden in den südlichen Teil des Schwarzwalds gefahren.
Unsere Unterkunft
Auch hier hatten wir eine wirklich tolle Unterkunft: Die Säge. Ein großes Zimmer unter dem Dach mit einem stylischen, runden Bett (was man drehen kann) und einer Badewanne im Zimmer 😎! Das Zimmer hat den Namen:
Aber der Reihe nach – wir hatten überlegt, wann und wo wir an dem Abend Essen gehen sollten. Letztlich haben wir uns entschieden, in der Unterkunft einen Tisch zu reservieren – die „Säge“ verfolgt nämlich einen ganzheitlichen Ansatz: Neben den Zimmern gibt es ein kleines Bistro, ein relativ großes Restaurant und auch einen kleinen „Hofladen“. Nachhaltigkeit und ökologische Aspekte stehen hier nicht nur als Buzzwords in den Prospekten, sondern sind überall ganz oben auf der Liste der Anforderungen – bei der Ausstattung der Zimmer, bei der Speisen-Auswahl im Restaurant und Bistro und auch bei den Produkten in dem kleinen Laden 👍. Ins Zimmer konnten wir ohne zeitliche Begrenzung (die Schlüssel befinden sich in einer Reihe von Kuckucksuhren im Außenbereich welche man per PIN-Code öffnen kann 😉). Aber aufgrund der Reservierung konnten wir uns leider nicht soviel Zeit nehmen, wie wir eigentlich vorhatten. Sprich, den größten Teil der Strecke ging’s über die Autobahn. Womit ich dann den Kreis geschlossen habe – von wegen „der Reihe nach“ 😊.
Das Zimmer hatte Julika mal wieder super ausgesucht – kann man machen 😃👍:
Am ersten Abend haben wir in einer ein wenig abgetrennten „Ecke“ des Restaurants gesessen – sehr kuschelig 😊:
Um Euch nicht zu lange auf die Folter zu spannen 😉 – der Name „Die Säge“ leitet sich offensichtlich von der ehemaligen Nutzung als Sägewerk ab. In der Mitte des Gastraums kann man daher auch noch einige der originalen Maschinen bewundern. Da Julikas Eltern früher ein Sägewerk hatten, gab das natürlich nochmal Zusatzpunkte 😃
Wir haben noch einen zweiten Abend dort gegessen – diesmal dann draußen, da wir noch einen Tisch ergattern konnten. Die waren nämlich wirklich sehr gefragt. Was wohl daran liegen dürfte, dass nicht nur das Essen sehr gut ist, sondern auch die Außenanlage toll angelegt ist:
Das Frühstück gabs im Bistro – aufgrund von Covid-19 war alles ein wenig anders organisiert als üblich. Die „Zutaten“ des Frühstücks waren größtenteils in kleinen Portionen „abgepackt“. Aber -wie zu erwarten- nicht in Plastik, sondern sehr liebevoll z.B. in kleinen Gläschen 👍 :
Malerisch – idylisch – pitoresk – ….
Irgendwie solche Attribute werden wohl gerne zur Beschreibung des Ortes Schiltach verwendet 🙄.
Für den ersten Tag war sehr unbeständiges/abwechslungsreiches (je nach Sichtweise – Glas halb voll oder Glas halb leer 😜) Wetter gemeldet. Daher haben wir uns entschlossen, keine Wanderung in der Wildnis (so unsere idealistische Vorstellung) anzugehen, sondern ein kleines Städtchen mit einer sehr schönen, historischen, teilweise mittelalterlichen Stadtkern zu besuchen: Schiltach. In der Mitte zwischen Freiburg, Straßburg und Reutlingen gelegen.
Der Vorteil: Anders als in der Wildnis gibts da so große Dinger, die überall rumstehen, in die man sich bei zu schlechtem Wetter flüchten kann: Genau – Häuser 😎. Und außerdem ist man bei Bedarf ziemlich schnell wieder am Auto 😊.
Wir hatten sogar Glück mit dem Wetter und haben ganz gemütlich die Stadt und die Gässchen erkundet. Natürlich gabs auch eine Tasse Kaffee in einem der vielen Restaurants bzw. Cafes – wir haben uns eines am zentralen Marktplatz ausgesucht.
Wanderung durch die Wutach-Schlucht
Wenn man nach schönen Wanderungen im Schwarzwald sucht, stößt man wohl zwangsläufig sehr schnell auf die Wutach-Schlucht. Egal wie – auf jeden Fall war das von Anfang an eines der Must-Have Highlights von Julika. Zu Recht! Wenn man das Wandern in Schluchten oder Klammen entlang eines Baches mag und halbwegs trittsicher ist, dann kann man das wirklich empfehlen. Für Kinderwägen oder ähnliches ist das allerdings nichts – viele sehr steile und unregelmäßige Abschnitte, immer wieder sehr enge Passagen.
Es gibt eine Reihe von Vorschlägen an Wanderungen rund um die Wutach-Schlucht, natürlich auch als Rundwanderweg. Wir haben uns aber für eine andere Variante entschieden: Zwischen den Endpunkten des bekanntesten (und daher dann auch des beliebtesten) Streckenabschnitt der Schlucht existiert ein Bus-Pendelverkehr. Im 1/2-Stunden Intervall kann man sich für kleines Geld die dann 12 Kilometer lange Rücktour sparen 😊.
Screenshot aus der komoot-App auf dem iPhone
Aufgrund der Ankunftszeit haben wir uns entschlossen, zuerst die Tour anzugehen und dann mit dem Bus zurück zum Ausgangspunkt zu fahren – was auch wirklich super geklappt hat! Wir sind keine 5 Minuten zu früh an der Haltestelle gewesen 🙄.
Anschließend haben wir uns dann noch Kaffee und Kuchen bzw. Kaiserschmarrn in dem Restaurant gegönnt, das am Ausgangspunkt in einer kleinen Schlucht erbaut wurde. Vermutlich war es früher ein landwirtschaftlicher Betrieb – inzwischen dürfen die Wandertouristen für den größten Umsatz sorgen.
Man konnte übrigens nur draußen sitzen und Corona-bedingt war eine mehr oder weniger ausgeklügeltes Einbahnstraßen-System für die beiden großen Terrassen eingerichtet worden.
Die Wanderung selber war sehr abwechslungsreich. Mal direkt am Bach – mal hoch über dem Bachlauf. Teilweise breite Wege, teilweise sehr enge, steile und unwegsame Abschnitte. Wald, Wiesen, Schluchten – alles dabei! Wirklich ein tolles Fleckchen Natur 👍.
Wenn man etwas bemängeln will, dann wohl, dass sehr viel los war. Ist halt nicht in den schottischen Highland 🙄. Fairerweise muss man aber sagen, dass auch dort die Top-Highlights nur selten wirklich einsam sind 😞 ….
Wir hatten im Vorfeld gelesen, dass es sogar Wanderwege im Schwarzwald gibt, auf denen man Corona-bedingt ein Einbahnstraßensystem eingeführt hat. Hätte man hier wohl auch überlegen können.
Auf einem nicht ganz kleinen Teil der Strecke muss man sich richtige „passing places“ suchen, wenn jemand entgegen kam. In den Steilpassagen war es teilweise auch ohne den Versuch Abstandsregeln einzuhalten schwierig, wenn man auf eine größere Gruppe trifft – vor allem wenn diese dann nicht sonderlich „bergfest“ sind 😬.
Unter dem Text wieder eine Reihe weiterer von Eindrücken von der Wanderung.
Überall am und im Wasser wächst Pestwurz – man denkt, man sitzt im Rhabarberbeet
Letzter Tag – der Feldberg
Was muss man im Schwarzwald bei einem Wanderurlaub noch gesehen haben? Hm – wir sind im höchsten Mittelgebirge Deutschlands 🙄. Nach der Wanderung durch eine tiefe Schlucht und Wälder, sind die Höhen des Schwarzwaldes doch ein geeignetes Kontrastprogramm. Auch hier gibt es unzählige Touren-Vorschläge – sei es auf den Websites der jeweiligen Touristik-Vereine und Gemeinden oder bei kommot. Letztlich haben wir uns dann für – na, was wohl- den Feldberg entschieden 😊. Knapp 1500 Meter ü.N.N. Damit konnten wir dann auch mal einen Blick auf die Ski- bzw. Snowboard-Möglichkeiten werfen 😎.
Screenshot aus der komoot-App auf dem iPhone
War im Nachhinein vielleicht – nein, sicherlich- nicht die beste Entscheidung des Urlaubs 😬. Hatte ich erwähnt, dass ich vor allem total auf Wanderungen in der Einöde, weit weg von den Touris (außer Julika selbstverständlich 😜) und der Zivilisation stehe. Ja?! Echt? Wenn Ihrs sagt …. 🙄😊
Schon die Anreise erinnert an die letzten Kilometer der Anreise in ein österreichisches Skigebiet an einem Samstagnachmittag 😬. Grundsätzlich wäre die Straße ja wirklich ganz schön zu fahren – immerhin saßen wir in einem Auto, dass quasi für kurvige Landstraßen gebaut wurde. Ich will wirklich keine platten Vorurteile schüren – aber die Autos mit den gelben Nummernschildern sind wirklich eine Pest 😃. Zumindest wenn sie vor einem fahren. Sprich wir „quälten“ uns in einer mehr oder weniger langen Blechlawine zum Feldberg hoch. Oben stellte sich dann die Frage nach einem Parkplatz. Es gibt ganz oben zwar ein großes Parkhaus, aber nachdem wir in Konstanz schon mal mehrere Etagen rückwärts aus einem Parkhaus rausfahren mussten 😳, weil der Wagen sonst vorne hoffnungslos aufgesetzt hätte, haben wir uns ziemlich schnell entschieden, dass wir mit der Schlange hinter uns lieber nicht vor der Schranke (oder gar dahinter) stehen wollten und nicht weiter kommen …. 😊 Wir haben dann aber auf einem großen Vorplatz eines -naja, sagen wir- Mittelklassehotels geparkt. 7 gut angelegte Euro 😎. Viel Platz, nur 300 oder 400 Meter unterhalb des Parkhaus. Das war wohl mit die beste Entscheidung des Tages 😄.
Der Ausgangspunkt für die Wanderung liegt an der Talstation der Skilifte – inkl. der obligatorischen „Apres-Ski-Hütten“, eines Hotels und ein kleiner Laden. In diesem kleinen „Ort“ ist natürlich alles geteert.
Verwundert mussten wir feststellen, dass aber auch der Weg hoch zum Gipfel des Feldbergs größtenteils breit geteert war 😳. Kinderwagen geeignet. Nicht so das, was wir uns vorgestellt hatten 🙄. Insgesamt wiederholte sich fast das Bild der Anfahrt, nur dass die Blechlawine durch eine Menschenlawine ersetzt wurde.
Oben auf dem Feldberg war es dann natürlich ebenso voll. Die Aussicht ist schon nicht schlecht – wir hatten eine gute Fernsicht. Aber letztlich kein Vergleich zu den Panoramen, die man es in den Alpen an vielen Stellen hat.
Vom Feldberg ging die Route dann weiter. Es wurde ein wenig leerer auf den Wegen – zumindest die „Schläppchen-Touristen“ haben sich auf den geteerten Weg zum „Gipfel“ (was eher ein Plateau ist) beschränkt 😉. Trotzdem ging es gerade auf der ersten Hälfte des Rundwanderweges über breite, gut planierte Schotterwege. Der schönste Abschnitt war ein Stück, welches wir genommen haben, nachdem wir im Trott einen Abzweig verpasst hatten. Zwar steil und schmal, aber ein richtig schön „knorziger“ Pfad durch einen Wald. So hatten wir uns das eigentlich vorgestellt 😊!
Auf der zweiten Hälfte änderte sich das Bild dann immer öfter. Hier gab es viele dieser engen, unregelmäßigen Pfade, die teilweise durchaus nicht ganz ohne waren. Oft im Wald, steile Hänge, entlang und über kleinen Gebirgsbächen und vorbei an einem gar nicht so kleinen See …. Das hat uns etwas versöhnt 😊.
Die Fichtenstämme erinnern die Kindheit als Sägewerks-Tochter, wodurch eine leichte Schwäche für Langholzstämme mit in die Wiege gelegt wurde
Hier haben wir eine ganze Reihe von kleinen Gruppen überholt, die sich teilweise wirklich die Hänge hoch, oder noch schlimmer, runter gequält haben 🥺. Wir haben an ein oder zwei Stellen sogar unsere Wanderstöcke angeboten, da diese im unwegsamen Gelände bei matschigem Untergrund wirklich hilfreich sind.
Insgesamt hinterlässt der Weg einen mehr als gemischte Eindruck 🙄 – wie sagt man so schön: Weder Fisch, noch Fleisch (falls jemand eine passende vegetarische Redewendung kennt – bitte melden 😉). 2/3 des Weges war eben der breite, „gefühlt planierten“ Weg – einfach langweilig. Das andere Drittel zwar sehr schön, aber überhaupt nicht passend zum Rest.
Bevor wir dann endgültig die Heimreise angetreten haben, haben wir uns noch vor einer der Apres-Ski-Hütten gesetzt und einen Kaffee getrunken und eine Kleinigkeit gegessen 😉.
Ich mag ja Sprichworte. Vor allem den Sinn und den Ursprung zu hinterfragen. Sowas wie
Etwas auf die hohe Kante legen.
Na, wer weiß es?! 🧐 Wie bin ich hier gelandet – ach ja, der Vogel und der Wurm.
Heute habe ich eine Email erhalten, bei der ich sofort an das Sprichwort denken musste. Obwohl es dabei eher um die Jahres– , weniger die Tages-Zeit geht 🙄
Der erste Gedanke könnte sein: Spekulatius und Nikoläuse bei Aldi! 😳 Das wars aber nicht. Obwohl ich zugeben muss, dass ich nicht drauf wetten würde, ob schon besagte Saisonartikel im Einzelhandel feilgeboten werden 😜
Um es ein wenig spanend zu machen 😂 – hier mal ein Screenshot des Wetters des heutigen Tages in Staudt. Westerwald. Immer kalt und so – der Frühling geht nahtlos in den Herbst über:
Was sagt uns also das in der Wetter-App gemeldete Wetter über die aktuelle Jahreszeit?! Rhetorische Frage 😄
OK – nun zurück zu besagter Email. Hier ein DSGVO-konformer 🤓 Screenshot. Macht Euch mal Eure eigenen Gedanken … früher Wurm und so … 😎
Eine ganze kurze Meldung von uns … einige von Euch erinern sich vermutlich noch, dass wir irgendwann letztes Jahr angefangen haben, bei Events wie Geburtstagen etc. die Gäste zu bitten, statt eines Geschenkes eine kleine Spende zu gunsten der Katzenhilfe Westerwald zu tätigen 😊.
Auch kleine Beträge helfen den Vereinen und wohltätigen Organisationen
Wir wissen, dass das für manche ein wenig schwierig ist – schöner ist ein mehr „persönliches“ Geschenk 🙄.
Deswegen will ich hier mal ein zusätzliches Feedback geben. Wir waren am Wochenende auf der Mitgliederversammlung der Katzenhilfe. Im „Jahresbericht“ wurde ausdrücklich erwähnt, dass vor allem auch nach dem Spendenaufruf aufgrund der explodierten Tierarztkosten (insgesamt waren es über 46.000€ im Jahr 😳) große und viele kleine Spenden eingegangen sind – viele Spenden von Leuten, die die Katzenhilfe nicht kennt und die zuvor noch nicht gespendet hatten 😊. Übringens konnten die Kosten tatsächlich gestemmt werden – auch dank Eurer Beitrag 👍!
Wir haben uns bei dem Bericht dann gleich noch ein zweites mal sehr gefreut …
Ich habe lang nix mehr von meinem Hobby als Touristenfahrer der Eifel – auf der Nürburgring Nordschleife erzählt. Schlicht, weil es gar nichts zu erzählen gab 🥺.
Die Nordschleife ist relativ früh schon wieder aus dem Corona-Zwangsschlaf geweckt worden. Allerdings ohne meine Beteiligung – irgendwie fehlte mir bisher in diesem Jahr die Zeit dafür. Ich will mich da nicht beschweren – besser so, als ohne Job 🙄.
Aber vor ein paar Tagen hab ich mir dann einen Nachmittag von unserem Urlaub „freigenommen“ – der Antrag wurde, wenn auch ein klein wenig widerwillig, genehmigt 😄. Die Vorbereitung hat relativ Zeit in Anspruch genommen. Der Wagen hat ja Monate-lang in einer Scheune den Winter verbracht und bisher nur die kurze Strecke auf den Hof zurück gelegt. Ich habe eine neue Batterie eingebaut, Reifen- & Öldruck und -Stand kontrolliert und die ganze Technik eingebaut und getestet 😊.
Wie ich schon gehört hatte, sind „am Ring“ alle Aktivitäten außer der reinen Touristenfahrt aufgrund von Corona eingestellt. Das „Devil’s Diner“ ist geschlossen, sogar die Parkplätze an der Zufahrt sind mit Absperrungen versehen – ein echt gespenstiges Bild, wenn man das mit dem üblichen Rummel vergleicht … 🙄
Geisterhafte Atmosphäre – der Parkplatz an der Zufahrt zur Nordschleife
Anfangs war es trotzdem relativ voll, hätte ich so gar nicht erwartet. Motorradfahrer zwischen PKW – immerhin keine Busse, aber dafür ein paar SUVs 😬. Und mal wieder eine Mischung aus ziemlichen Anfängern und den Jungs, die anscheinend das halbe Leben auf der Strecke verbringen 😉.
Auto-Perlenschnur am Karussell – keine Möglichkeit zu überholen
Nach einer ersten, verhaltenen Eingewöhnungs- und einer zweiten zügigen Anschlussrunde gabs erstmal eine kurze Pause. Danach war es bedeutend leerer auf der Strecke und ich konnte 3 Runden am Stück fahren. Leider gab es schon zuvor kleine Gefahrenstellen, weil ein Wagen liegen geblieben ist oder ähnliches. Also keine wirklich „schnellen“ Runden.
Aber auf der letzten Runde hat sich ein ausländischer BMW kurz vor der Quiddelbacher Höhe überschlagen und ist auf der Seite liegen geblieben – schon wieder 😳 Das hatten wir doch erst im Herbst (<Blogpost>) 😬 Da wars am Brünnchen.
Noch eine Perlenschnur- diesmal aber im Schritttempo wegen eines UnfallsEin Anblick den kein Touristenfahrer sehen will
Und auch diesmal standen eine ganze Reihe Fahrzeuge links und rechts und viele Menschen standne oder liefen auf der Strecke herum. Immer noch keine gute Idee 🙄! Aber der Unfall schien sich nicht gerade eben erst ereignet zu haben – die Streckensicherung war schon vor Ort und ein Mitarbeiter mit gelber Fahne hat weit vor der Unfallstelle die heranfahrenden Vehicle gewarnt und herunter gebremst.
Danach war die Strecke natürlich gesperrt. Für mich wäre es eh die letzte Runde des Tages gewesen, aber so richtig schön ist das nicht … 🙄
Bleibt nur, mal wieder die Daumen zu drücken, dass es „nur“ ein Blechschaden war ….
Eigentlich hatten wir ja 2 Wochen Rundreise zum Wandern in Schottland geplant. Julika hatte da sehr viel Herzblut reingesteckt 🥺. Immerhin haben wir Glück – fast alle Unterkünfte haben uns die Kosten erstattet und auch die angezahlten Beträge für die Fähre, den Mietwagen und den Flug werden wir zurück erhalten.
Als Alternative haben wir uns relativ spontan mit Freunden entschieden, zusammen (und doch Corona-gerecht getrennt 😉) für 3 Tage in den Pfälzerwald zum Wandern zu fahren.
Überwachung und Hilfe beim Packen
Nach getrennter Anreise haben wir uns fast zeitgleich mittags am verabredeten Treffpunkt, einem Wandern-Parkplatz in der Nähe von Neustadt an der Weinstaße, eingefunden.
Schon die Anfahrt fühlt sich wie Urlaub an 😎
Die fast vegane Ochsentour
Ich habe für jeden Tag am Ende des Blogposts eine Bildergalerie mit größeren Bildern eingefügt und setzte in den Text nur ein par ausgewählte Bilder, damit der Text sich nicht so in die Länge zieht ….
Wir hatten für den ersten Wandertag eine Tour herausgesucht, die sich Auerochsen-Tour nennt. Eine Rundwanderweg, der durch bzw. an einem Gehege mit einer Herde Auerochsen führt. Eine kurze, leichte Tour für den Nachmittag – so der Plan 😄
Wir haben sehr regelmäßig die Wegbeschreibung mit den Begebenheiten vor Ort abgeglichen und auch immer alles wiedererkannt. Irgendwie haben wir uns dann aber nach fast der angegebenen zurückgelegten Strecke weit entfernt vom Ziel wiedergefunden 😳 War wohl nix mit Ochsen 🙄.
Wir waren dann mit über 15 km zwar doch „ein wenig“ länger unterwegs als ursprünglich geplant, aber mit den digitalen Openstreet-Map Wanderkarten haben wir uns ganz gut zurecht gefunden – und haben dann letztlich sogar noch die Ochsen gefunden😉.
Unsere Unterkunft
Die Unterkunft zu finden und einzuchecken benötigte abends dann ein paar Runden durch den Ort – aber dafür haben sich die Zimmer als genauso schön und gemütlich wie auf den Bildern herausgestellt. Untergebracht waren wir in einem alten, schön restaurierten Gebäude bzw. Gehöft in Gleisweiler – am Rand des Pfälzerwaldes.
Noch ein Restaurant zu finden, dass uns noch einen Tisch anbieten konnte war gar nicht so leicht. Teilweise wegen Corona komplett geschlossen, teilweise keine warme Küche oder schlicht keine Plätze mehr frei. Letztlich haben wir aber was gefunden und uns noch mit einem Eis 🍦belohnt.
Mein vegetarisches Gericht
Richard Löwenherz Weg – rund um die Burg Trifels
Morgens gings dann erstmal zum Frühstück. Eine Woche vorher hatte die Wetter Vorhersage noch knalle Sonne 🌞 und 30° angekündigt. Aber auch die ist in Corona-Zeiten nicht wie gewohnt – es war schon stark bewölkt und vormittags gabs auch ein par Tropfen. Aber mir ist so Wetter ja bekanntermaßen sehr viel lieber als die befürchtete Hitze.
Auf dem Rundwanderweg hat man immer wieder einen Blick auf die Burg Trifels, auf der der Sage nach Richard Löwenherz bei seiner Rückkehr vom Kreuzzug zwecks Erpressung von Lösegeld festgesetzt wurde. Weiß man natürlich. Aus Robin Hood 😜. Daher auch der Name des Wegs:
Die Tour startet im Ortskern von Anweiler und führt durch ein paar schöne Gassen und dann hoch in den Wald.
Am Ende waren wir knapp 12 Kilometer unterwegs. Ein wenig schade ist, dass doch ein großer Teil des ausgewiesenen „Premium“-Wanderwegs auf sehr breiten, teilweise geschotterten Wegen entlang führt, die für Fahrzeuge gedacht sind – bis hin zu schwerem landwirtschaftlichen Maschinen. Nicht unbedingt das, was man als Wanderer mag … zumindest wir nicht, die eher die kleinen, engen und verwunschenen Wege mögen 🙄.
Auch Corona-angepasste Bewirtung der müden und hungrig/durstigen Wanderer war sichergestellt – wenn auch zumindest bei unserer Ankunft nicht nötig 😄:
Nach getaner Arbeit gabs dann auf einer sehr schönen Terrasse ein wirklich leckeres Abendessen 👍.
Der Tag war doch relativ anstrengend – zumindest derart, dass einige vor eine Power Nap nur noch die Schuhe ausziehen konnten 😄
Der Dahner Felsenpfad
Der dritte und letzte gemeinsame Tag begann recht regnerisch. Letztlich ist es aber ab mittags (fast) trocken geblieben. Wir hatten uns den Dahner Felsenpfad mit Absicht für den letzten Tag aufgehoben – eigentlich sollte das Wetter wieder „besser“ sein – wobei besser für uns vor allem meint, dass die Ausichten und Einblicke in der Natur mit Licht einfach immer noch etwas schöner und imposanter aussehen, als wenn es bedeckt ist ….
Der Dahner Felsenpfad ist wohl sehr bekannt- er wurde uns im Vorfeld aus verschiedenen „Quellen“ empfohlen. Mit Recht – der Weg ist sehr abwechslungsreich und führt an einer ganzen Reihe von mehr oder weniger bizzaren Felsformationen vorbei.
Wir haben die Runde am späteren Nachmittag dann etwas abgekürzt. Unsere Freunden hatten ja noch den Heimweg vor sich und für uns gings noch 4 Stunden weiter in den Südschwarzwald … Dafür gibts dann demnächst einen eigenen Blogeintrag – hoffentlich 😊.
Es wird mal wieder Zeit für ein Lebenszeichen 😉. Außer dem Thema „Katzen“ -dem ich mich gelegentlich sicher mal wieder widme- gibt es aktuell nicht so sonderlich viel zu berichten. Also bleibt mir nur das bisher so unbeachtet und wenig diskutierte (Achtung – Ironie-Flag 😜) Thema Covid-19.
Julika will eigentlich noch einen separaten Beitrag zum Thema schreiben. Ich weiß aber nicht, ob Sie dazu kommt – deswegen habe ich mir jetzt einfach mal das Selfie als Aufmacher für meinen Post „geliehen“ 😊. Aufgenommen übrigens – die Möbel-Junkies habens direkt erkannt- vor einem IKEA 😃.
Uns gehts nach wie vor gut. Allerdings meinen wir das ja nur 😳! Wir haben letzte Woche gelernt, dass wir „die Kontrolle über unser Leben verloren haben, da wir uns über die öffentlcih-rechtlichen Medien informieren“ – so die in einem Beitrag des ZDFs dokumentierte Meinung eines wütenden, schreienden Mitbürgers bei einer „Anti-Corona-Demo“. 🙄
„Wenn du ARD und ZDF zuhörst, dann hast du praktisch die Kontrolle über dein Leben verloren“
Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht so schnell sprachlos bin. Aber bei solchen Auswüchsen fällt mir echt nix mehr ein 😬 Wie soll man mit so jemanden sachlich, faktenbasiert diskutieren? Aber auch das ist ein wichtiger Baustein unserer Demokratie, dass solche Meinungen geäußert werden dürfen. Auch wenns schwer fällt. Unsere Demokratie wird das aushalten *Daumen drücken*. Trotzdem kommt mir bei sowas immer der folgende Spruch in den den Sinn: Demokratie heißt, man DARF eine Meinung haben, aber man MUSS nicht! 😊
„Witzigerweise“ finde ich mich jetzt in einer sehr seltsamen und für mich ungewohnten Situation: Üblicherweise bin ich der besonders Kritische und Mahnende, wenn es um Bürgerrechte und deren Beschneidung bzw. Aushöhlung geht (so zum Beispiel beim Thema des Aushöhlen des Rechtes auf Anonymität, die anlasslose Speicherung von Informationen oder das Recht auf die Hoheit über die eigenen Daten). Darüber mache ich mir in der aktuellen Situation aber keine Sorgen – oder formulieren wir es so: nicht mehr als sonst auch 😉. Das heißt aber nicht, dass ich der Meinung bin, dass diese Themen aktuell veranchlässigbar sind …
Naja – eigentlich wollte ich nur zwei witzige, aber bei einem zweiten Blick doch auch ein klein wenig „mahnende“ Clips, die natürlich ebenfalls direkt oder indirekt mit Covid-19 zu tun haben, posten. Ich hoffe, dass die beiden Clips auf Youtube bzw. Twitter dauerhaft verfügbar bleiben ….
Zum einen ein musikalischer Beitrag von Bodo Wartke über Christian Drosten – ihr erinnert Euch. Ich hatte den NDR-Podcast, in dem dieser aus seiner wissenschaftlichen Sicht die Grundlagen, die aktuelle Lage und vor allem auch neue Studien bespricht und einordnet, bereits wärmstens empfohlen 👍. Wir hören den Podcast nach wie vor sehr enthusiastisch. Der Beitrag spiegelt absolut unsere Meinung wieder – und er ringt einem zumindest mal ein Lächeln ab 😉:
Bodo Wartke: Beitrag über Christian Drosten in TV Noir
Und das Zweite ist ein besonderes Schmankerl für mich – wer hätte gedacht, dass ich die Deutsche Bahn so einen Humor hat (OK, es ist der Schaffner – und da gibt es ab und zu schon mal ganz witizige Ansagen). Aber egal. Ist doch echt nicht schlecht, oder?! 😂
Mal wieder ein kurzes Lebenszeichen von uns. Es geht uns gut – wir gehören zu den Glücklichen, die von der aktuellen Krise persönlich relativ wenig Auswirkungen spüren. Wir geniessen die letzten Wochen tatsächlich mal unseren Garten, setzen uns auch Mittags mit unserem Quark zu Esen raus. Abends gehen wir öfters als früher unsere Stunde joggen […]
Wegen Quarantäne könnt Ihr Euch ja nicht wehren – also mal wieder ein etwas längerer Post 😜
Ich schulde Euch ja noch ein Update, wie sich unser letzter Neu-Zugang, die kleine schwarze Katzen-Dame Hira, bei uns eingelebt hat. Sie ist Anfang Februar eingezogen und natürlich fragt Ihr Euch seitdem täglich, wie es weiter gegangen ist 😂
Ich nutze aber die Gelegenheit und erzähle zu allen unseren Mitbewohner etwas. Da ich aber aus der Vergangenheit durchaus gelernt habe, räume ich Euch beim Lesen eine längere und zwei kurze Pausen ein 😂 Vielleicht scrollt Ihr aber auch einfach nur durch und schaut die Bilder an … 🙄
Alle Vier lieben das Kratzbrett aus Pappe, das im Wohnzimmer vor den Fenster steht. Man erkennt das auch sehr schön an den vielen Bildern – von jedem der Fellnasen gibt es mindestens ein schönes Bild auf dem Pappding. Auch das alte „Türmchen“ von IKEA mögen sie gerne – wahrscheinlich vor allem, weil sie von da Vögel gut beobachten können …🙄
Thorin – der „Papa-Kater“
Wir müssen uns immer wieder zurück an die ersten Tag nach Thorins Einzug erinnern. Er hat tagelang getrauert und sich oben auf die Balken geflüchtet und nichts oder kaum etwas gefressen …
Jetzt ist er der „Fels in der Brandung“ für die Rasselbande. Thorin ist ein ganz ruhiger. Vom Charakter eher der sprichwörtliche „gemütliche Bär“ 😊 Er ist ein richtig stattlicher Kater – breiter Kopf, kräftige Statur. Die Erscheinung wird noch von seinem super flauschigen Fell verstärkt, was sich immer ein wenig „aufplustert“. Dadurch wirkt er auch manchmal „stämmiger“, als er dann wirklich ist. Ihr wisst, was ich meine … 🙄😊
Er darf (nach wie vor als Einziger) raus – was er mehrmals täglich auch macht. Wenn er raus will, kommt er zu uns und mauzt – dann wissen wir, er möchte gerne spazieren gehen. Er dreht seine Runde ums Haus, legt sich gerne in die Sonne, beobachtet die Vögel. Dabei haben wir den Eindruck, dass er kaum das Grundstück verlässt.
Ab und zu läuft er rüber zu den Nachbarn – er sucht seinen „Kumpel“ Fritz, den roten Kater von nebenan. Der ist aber traurigerweise vor ein paar Wochen plötzlich gestorben … 😢
Ab und zu bringt er den anderen eine Maus mit ins Haus 😬- inzwischen zumeist wenigstens schon tot. Der Papa sorgt halt für sein Rudel 🙄.
Sansa – Zicke bleibt Zicke, aber man muss sie einfach lieben
Sansa ist ja zusammen mit Thorin vor über einem Jahr eingezogen. Unser echter Wildling: nur gucke, nix anfassen 🙄 Ich habe hier ja recht viel zu Sansa geschrieben, wie wir sie ganz langsam Schritt für Schritt an uns gewöhnt haben. Mit wirklich tollem Erfolg.
Als Neo bei uns eingezogen ist, haben die beiden sich ja sehr schnell angefreundet und jeden Tag miteinander gespielt 👍.
Nachdem dann vor einigen Wochen auch endlich Neos Schwester zu uns kommen durfte, hat sie sich wieder ein wenig mehr zurückgezogen – zumindest was Neo betrifft. Die beiden halbstarken Geschwister haben sich tatsächlich wieder erkannt und sind echt außer Rand und Band, wenn sie mal loslegen 😬. Ich glaube, das ist Sansa einfach ein bisschen zu wild. Rein aus Sansas Sicht war die 3er-Gruppe mit Thorin und Neo wohl optimal 🙄.
Aber auch wenn sie nur ab und zu mit den beiden Kleinen spielt, haben wir aber andererseits den Eindruck, dass sie verstärkt unsere Aufmerksamkeit einfordert. Sie hält sich sehr oft in unserer Nähe auf, läuft uns teilweise sogar nach – und vor allem hat sie sich angewöhnt, uns direkt anzusehen und „anzusprechen“ – sprich zu mauzen 👍. Die letzten beiden Wochen fordert sie uns mehrmals am Tag (wir sind ja zu Hause gewesen) auf, ihr aufs Sofa zu folgen und sie dort mit Leckerlis und Streicheleinheiten zu belohnen.
Alternativ auch auf einen Stuhl (einen bestimmten natürlich) am Esstisch. Und wenn sie gute Laune hat, kann sogar ich ihr mal über den Rücken streichen, wenn sie in der Nähe sitzt oder um uns herum streicht 😊.
Sie hat wieder angefangen zu mauzen. Aber ganz anders, als in der Zeit, als wir sie wieder eingesperrt haben, nachdem sie schon raus durfte – das war damals ja wirklich schlimm 😞. Für alle Beteiligten. Aber jetzt ist das zwar auch so eine Art Jammern, aber es jetzt einfach mehr, dass sie etwas von uns will.
Sansa ist nach wie vor gerne mal zickig. Eine kleine Diva 😊. Aber was soll man sagen – man muss sie einfach lieben 😃. Und wenn ich ehrlich bin, hätte ich nach den ersten Wochen nie gedacht, dass wir mit ihr heute da stehen, wo wir sind 😊. Wir werden demnächst einen neuen Versuch starten, sie wieder raus zu lassen. Aber davon ein anderes Mal 😃.
Neo – der Sonnenschein
Neo ist inzwischen ganz schön gewachsen. Ein richtiger Kater. Anfangs hat er ja alles gefressen, was er irgendwie finden konnte – was zu einem kleinen „Wohlstandsbäuchlein“ geführt hat 😳 Das hat sich aber total gegeben: er hat relativ schnell verstanden, dass auf magische Weise mehrmals täglich die Näpfe wieder gefüllt werden. Und so ist er fast so groß wie Thorin – nur sehr viel schlanker 😉.
Was sich nicht geändert hat, ist sein Gemüt. Ich habs ja schon mal erzählt – der gar nicht mehr so kleine- Sonnenschein zeigt in jeder Situation, wie zufrieden er ist, wie gut es ihm geht 😇. Sei es, wenn er auf seinem Lieblingsplatz dem Kratzbrett schläft, sich auf der Couch streicheln lässt oder mit Hira aka Maze (siehe unten) und manchmal auch Sansa durchs Haus tobt und es nach und nach in die Einzelteile zerlegt … 🙄
Was sich (bisher) auch nicht geändert hat, ist Neos „Lautsprache“: nach wie vor fiepst er 😃. Besonders gerne, wenn er seine Schwester ruft – und ganz allgemein wenn er spielen will. Leider schaffe ich es nicht, das mal in einem Video einzufangen 🙄
Hira – der kleine Wirbelwind ist eine echte „Mazikeen“
Dann bleibt jetzt noch unser letzter Neuzugang – Neos kleine Schwester Hira. Ihr hatte ich ja bereits einen eigenen Blog-Eintrag gewidmet. Dort hatte ich ja schon angedeutet, dass wir den Namen Hira schön finden, aber die Kleine je nach Charakter lieber Mazikeen (Rufname Maze) nennen. Hintergrund zu dem Namen bitte hier (<Link>) ganz unten nachlesen.
Die ersten Tage im neuen Zuhause
Aber zuerst mal zu den ersten Tagen ich dem Einzug: Maze hat etwas länger gebraucht, sich an alles zu gewöhnen, als ihr Bruder Neo (Hemy). Sie ist mit dem relativ großen Haus doch ein wenig überfordert gewesen 😊. Aber anders als Neo hat sie sich nicht immer wieder in die „Sauna“ zurück gezogen, sondern hat sich einfach irgendwo verkrochen: unter dem Dielenschrank, in einem der Keller, unter dem Sofa, hinter dem Schreibtisch 🙄 … einmal ist sie so schnell in einen Schrank gehuscht, dass ich sie da unbemerkt eingesperrt habe 😳.
In der ersten Woche habe ich dann echt an meinem Verstand gezweifelt (keine blöden Kommentare bitte), weil ich sie einfach nicht finden konnte -wir haben das ganze Haus 2x auf den Kopf gestellt 😳. Und wenn ich sage, das GANZE Haus, dann meine ich das GANZE. Wir haben sogar das große weiße Ledersofa im Wohnzimmer auseinander gebaut und umgedreht, weil Maze und Neo sich gerne mal darin verkriechen. Letztlich ist sie abends dann aber wieder wie ein Unschuldslamm aufgetaucht 😊.
Maze und ihr Bruder Neo scheinen sich tatsächlich wiedererkannt zu haben – echt erstaunlich 😳. Die beiden rufen sich immer wieder gegenseitig – und die/die jeweils andere kommt dann auch angerannt. Echt süß 🥰! Die beiden spielen seit dem ersten Tag miteinander – naja, sie raufen und jagen sich durchs Haus …
Thorin hat Maze auch ziemlich schnell akzeptiert, die beiden begrüßen sich, z.B. wenn Thorin rein kommt. Nur Sansa hat anfangs noch eine Weile gefaucht oder geknurrt, wenn Maze ihr zu nahe gekommen ist. Lustigerweise faucht sie dann auch alle drei an – sie ist da nicht so wählerisch in der Zielauswahl 😜. Aber das hat sich inzwischen fast ganz gegeben. Nur wenn die beiden Kleinen ihrer Meinung nach zu wild spielen und sie dann mit einbeziehen wollen, dann knurrt Sansa manchmal noch (man Bilder sich ein „etwas genervt“ ein).
Maze macht ihrem Namen alle Ehre
Maze ist einfach super neugierig und hat nur Flausen im Kopf. Die Älteren unter uns erinnern sich a Astrid Lidgrens „Michel aus Lönneberga„? Genau: DER in vierbeinig und schwarzem Fell statt blond – das ist Mazekeen 😎. Ich habe einige ihrer Vergehen auch fotografisch dokumentiert.
Wie heißt es bei Kinder so schön: Aber wenn sie dich einmal anlächeln … 😜
Für Maze ist einfach alles ein extra für sie gemachtes Spielzeug 🙄. Besonders gerne beißt sie auf harten, länglichen Gegenständen herum – Kabelbinder, Weiden- und Bambusstöckchen, die Julika als Dekoration aufstellt oder auch einfach Stifte – da liegt ja auch schon mal der eine oder andere auf meinen Schreibtisch rum:
Besonders gerne spielt sie- wie Sansa und Neo auch- mit Schnürsenkeln oder sonstige Fäden. An einen etwas längeren Weidenstock gebunden, kann man die drei damit so lange hin und her und nach Belieben über Möbel jagen, bis die Atemfrequenz und die vorausnehmende Zunge einen bevorstehenden Herzinfarkt befürchten lassen 😜. Naja – ein klein wenig übertrieben, aber sie hecheln schon ganz schön …
Das anfängliche Verhalten, sich überall wo es irgendwie geht (oder auch dort, wo es eigentlich nicht geht) hineinzukriechen und sich dort zu verstecken, hat sich -natürlich- überhaupt nicht gegeben 😬. Man hat den Eindruck, sie hat eine eigenen Fähigkeit dafür, die nur dafür da ist zu bemerken, wenn irgendwo im Haus eine Tür geöffnet wird, die üblicherweise geschlossen ist und sie direkt auf die Türschwelle zu teleportieren … 🙄 Aber auch Schränke, oder auch der Mülleimer unter der Spüle in der Küche sind nicht vor ihr sicher:
Es dürfte niemanden verwundern, dass Maze keineswegs wasserscheu ist, was man Katzen ja allgemein nachsagt. Ganz im Gegenteil, sie hat herausgefunden, dass sie doch prima aus dem laufendem Wasserhahn trinken kann und patscht auch so gerne mal durchs nasse Waschbecken 😎. Wir baden ja nur sehr selten, aber das könnte sehr interessant werden, wie sie darauf reagiert würde .
Inzwischen läuft sie uns oft nach, sucht unsere Nähe, legt sich auf dem Sofa zwischen uns, oder zumindest ans Fußende.
Gizmo – nicht vergessen
Und auch wenn, oder vielleicht auch gerade weil, er nicht mehr bei uns ist: auch unser kleiner Gizmo darf hier nicht unerwähnt bleiben. Wir denken -natürlich- oft an ihn und dann ist die Trauer auch wieder da, dass er so früh von uns gegangen ist …
Ich wollte eigentlich hier nichts zu dem Thema „Corona“ schreiben, das Internet (und auch die Offline-Welt) ist ja voll von völlig Ahnungslosen, die dafür eine umso bestimmtere Meinung haben 😜
Aber ich kann ja mal ein Update geben, wie die Situation bei uns so ist.
Aber als Erstes möchte ich gerne eine Empfehlung für eine Informationsquelle zum Thema aussprechen. Facebook & Co. scheinen ja die eine oder andere „Fake-News“ zu verbreiten (kann ich nix zu sagen, isch habe ga kein Fäzbuk), aber einen der WhatsApp Kettenbriefe ala „der Freund eines Bekannten der ganz bestimmt echt Ahnung hat, hat gesagt …“ haben wir schon erhalten 😉.
Ich habe von mehreren Seiten einen Podcast des NDR empfohlen bekommen. Da vielleicht nicht jeder das Format „Podcast“ kennt – eine Art Gespräch bzw. Diskussion zu einem Thema wie in einem Radio-Beitrag, den man aber über das Internet jederzeit abrufen kann. In diesem Fall nimmt sich der Leiter der Virologie der Berliner Charité Prof. Dr. Christian Drosten jeden Tag ca. eine halbe Stunde Zeit, um die aktuelle Entwicklung zu besprechen und Fragen zu beantworten. Hier der <Link>. Gibt es auch auf YouTube (<Link>), wenn es dann sein muss 😊.
Kann ich wirklich nur jedem sehr warm ans Herz legen, der sich zwischen den Verschwörungstheoretikern (alles von Gruppe <Lieblingsfeind hier einsetzen>, den Ignoranten (alles halb so wild und reine Panikmache) und den Panikkäufern fundiert und unaufgeregt informieren will. Wir schauen jeden Tag Tagesschau & Co., aber in dem Podcast habe ich echt ne Menge Neues gelernt. Und interessant ist es noch obendrein 👍
Screenshot heute Sendung im ZDF am 17.03.20 um 19:00 Uhr
Eigentlich wollten wir diese Woche in Österreich im Salzburger Land zum Snowboarden sein. Soweit der Plan. Wir haben lange überlegt, aber nachdem ab Montag der Skibetrieb und auch die Unterkünfte per Anordnung geschlossen wurden, haben wir uns dann schweren Herzens entschieden, erst gar nicht zu fahren. Im Nachhinein wohl absolut die richtige Entscheidung. Wie es mit den Kosten für die ersten Übernachtungen aussieht, ist noch nicht klar. Ist aber jetzt auch nicht das Wichtigste.
Dahlenklinks mit bzw. ohne Corona
Wir haben die erste Hälfte der Woche genutzt, den Garten auf Vordermann zu bringen. Terrassen (da haben wir ja so die eine oder andere 😃) schrubben bzw. imprägnieren, Rosen, Hecken & Gräser schneiden und die automatische Bewässerung kontrollieren und an ein paar Stellen reparieren. Dann noch die Gartenmöbel rausstellen – und fast schon fertig 😉
Ich werde ab morgen wieder arbeiten. Und dann sind wir schon bei der Frage, wie unser Alltag dann die nächste Zeit aussieht. Ich arbeite ja sowieso einen oder sogar zwei Tage die Woche im Home-Office (ich habe gelernt, dass es in Deutschland Telearbeit heißt?! 😳🙄). Letzte Woche kam dann die Ansage, dass wir bis auf Weiteres im Home Office arbeiten müssen. Für mich also kein großes Ding. Voll eingerichtetes Arbeitszimmer mit 38 Zoll Monitor und extrem kurzem Weg zum Kaffeevollautomaten. Was kann schon passieren 😜
Bei Julika ist die Situation noch etwas unklar, sie muss dann ja ab Montag wieder ran. Zur Erinnerung: Julika ist ja nicht mehr in der Schule als Lehrerin, sondern Vollzeit im Pädagogischen Landesinstitut – sprich in der Lehrer-Fortbildung. Die Behörde selber ist – ich sage es mal vorsichtig- nicht so richtig darauf eingerichtet, dass die Mitarbeiter Telearbeit machen. Hat aber jetzt wohl die Aufgabe, den Schulen Infos & Schulungen an die Hand zu geben, wie man Unterricht digital und „remote“ organisieren kann. Spannend. Achso – Fußnote für alle Anwälte – der Autor ist weder Lehrer, noch Behörde, und hat natürlich keinen Einblick in die entsprechenden Vorgänge 😊.
Noch was zum Abschluss …
Am Wochenende gab es hier im Westerwald die ersten richtigen Sonnenstrahlen und frühlingshafte Temperaturen – und das nach ziemlich viel Regen und Stürmen in den letzten Wochen. Nachdem wir vorher auch beide etwas gekränkelt haben, haben wir die Gelegenheit genutzt, unsere übliche Jogging-Runde zu drehen. Was dann eher so ein Hindernislauf mit Schlamm-Catchen war!
Hier ein paar visuelle Eindrücke – ich denke, man sieht, was ich meine … 😂
Seit Sturmtief „Sabine“ Anfang Februar kommen wir hier nicht mehr richtig zu Ruhe – was die Stürme betrifft. Wir haben an dem Wochenende vor Sabine über 2 Stunden Haus und Garten sturmfest gemacht – alles was ging, haben wir in das Gartenhaus bzw den Carport gestellt – teilweise ins Haus: Stühle, Bänke, Blumenkübel und -säulen, Fackeln und Gartenbeleuchtung …
Sogar den oberen Teil der Sonnenuhr im Garten haben abgeschraubt, obwohl die Säule mit Beton gefüllt ist. Da die Schaukeln bei heftigem Wind eine große Angriffsfläche bietet, haben wie auch die an die Seite gestellt und mit Bändern gesichert.
Die letzten zwei Wochen folgt ein Sturm dem nächsten – zumindest hier bei uns gibt es irgendwie immer nur kurze Pausen, an denen es ruhiger, d.h. windstiller ist. Die Außenjalousien lassen sich kaum runterfahren, was auf Dauern doch ein wenig „ermüdend“ ist 🙄. Vor allem, da wir letzte Woche die Hainbuchen-Hecken rund ums Haus haben radikal zurückschneiden lassen ….
Nachdem wir vor ein paar Wochen im Porsche Zentrum Limburg zu dem Event zur Vorstellung des ersten rein-elektrischen Sportwagens der Marke waren (<Link>), haben wir uns einen Vorführwagen für eine Probefahrt reserviert. Letzte Woche war es dann soweit 👍. Pünktlich um 10 Uhr morgens stehen wir im Porsche Zentrum Limburg um den Wagen zu übernehmen: ein grauer Taycan Turbo S. Die Top-Variante des Modells.
Kurz die Formalitäten geklärt und eine kurze Einweisung ins Auto – allzu viel zu erklären gab es ja nicht. Porsche kennen wir. Die typischen Eigenschaften eines Elektroautos kennen wir auch. Bevor wir uns als E-Auto-Fahrer*In geoutet haben (wobei man sich das anhand der „Fachfragen“ meiner besseren Hälfte an einer Hand hätte abzählen können – Angeberin 😜), wollte der Verkäufer – ein echt sympathischer, relativ junger Kerl – mit einer Smartphone-App zum Abfragen des Ladezustands punkten 😂.
Das Wetter war so lala – morgens hat es noch ein paar Regentropfen gegeben, den Rest des Tages war es dann zwar trocken, aber die Straßen war doch meistens noch feucht 🙄. Hat dem Spaß aber keine Abbruch getan. Wir hatten aber auch ausgiebig Zeit – der Wagen musste erst um 17:30 wieder zurück sein. Wir haben den Zeitrahmen auch ziemlich ausgeschöpft. Mittags haben wir einen kurzen Stopp bei uns zu Hause gemacht. Macht sich bei uns im Carport auch nicht schlecht, oder? 😃
Aber zum Protagonisten – der Taycan ist schon ein echt cooles Auto 😊 Gibt kaum was auszusetzen, finde ich. Fährt sich halt „gewohnt“ wie ein Porsche. Man merkt deutlich, dass das Ziel war, dass der Wagen sich möglichst nicht anders fährt als ein Verbrenner. Ist vielleicht bei der Kundschaft eine gute Entscheidung. Ich finde es manchmal ein wenig schade 😉.
Die Beschleunigung ist natürlich gigantisch – der Turbo S hat bis zu 760 PS 🙄 – und das in einem Elektroauto. Hier mal der Versuch, das bildlich einzufangen, wobei das nur sehr, sehr beschränkt funktioniert. Übrigens – die 120 km/h hatte der Wagen erreicht, als Julika das Gas – sorry- Strom weggenommen hat. Bei feuchter Strecke. Bei Temperaturen von ca. 5-7 Grad. 😊
Allerdings hat der Vorführwagen auch einen Preis von weit über 200.000 € 😃. Preislich läge bei einem zukünftigen KFZ-Wechsel wohl nur ein Taycan 4S (also das „Einstiegsmodell“) im Rahmen. Ich bin aber skeptisch, dass ein Taycan 4S für uns in Frage käme – dazu ist die Performance zu nahe an einem (deutlich!) günstigeren Tesla 🙄 Aber mal schauen, was Porsche in den nächsten Jahren noch auf „elektrische Füße“ stellt …
Und wenn wir dann doch bei dem Vergleich Porsche vs. Tesla sind: Was Porsche definitiv besser hinbekommt als Tesla, ist die Performance über einen großen Bereich des Ladezustands konstant abzurufen. Bei einem Tesla bekommt man die max. Performance nur, wenn die Batterie richtig voll ist (80-90%). Dann wird’s kontinuierlich schwächer. Beim Taycan hatte ich den Eindruck, dass der auch bei unter 30% noch die volle Leistung abrufen kann. Wir haben das natürlich ausprobiert – abgegeben haben wir den Wagen mit ca. 15% Kapazität 😇.
Die ersten Schritte Hemys nach seinem Einzug Anfang Januar haben wir ja schon hier beschrieben (<Link>). Was ich noch nachreichen muss ist, wie er sich bei uns eingelebt hat.
Hemy heißt jetzt Neo
Aber zuerst zum Namen 😊. Auch für Hemy haben wir einen neuen Namen gesucht. Es gab eine paar Vorschläge, aber letztlich hat „Neo“ das Rennen gemacht. Wobei er einen zweiten Vornamen hat: Beaker! Wie die Figur aus der Muppet-Show. Neo mauzt nicht, sondern er macht eher solche Fieps-Geräusche. Ein wenig wie Beaker halt 😄.
Nun, Donnerstag abends ist Neo bei uns eingezogen. Freitags konnten wir ihn dann bereits streicheln.
Am Samstagmorgen haben wir dann den nächsten Schritt getan und die Tür aufgemacht. Damit konnte er unten in den offenen Flur. Neugierig wie er ist, hat er zwar den Flur erkundet, aber sehr sehr vorsichtig und langsam! Sobald irgendetwas passierte, eine Bewegung, ein Geräusch, ist er sofort wieder zurück in seinen Raum gespurtet. Das war halt sein Reich. So ging das den ganzen Samstag und auch sonntags noch.
Thorin und Sansa haben irgendwann auch gemerkt, dass da eine Tür offen ist, die üblicherweise geschlossen ist. Sie haben die Chance natürlich genutzt, den Raum zu inspizieren 😉.
Die beiden waren -nennen wir es- irritiert, dass da eine unbekannte Katze sitzt. Sansa hat Neo angeknurrt und auch mal angefaucht , aber eher so halbherzig. Wir hatten mit größeren Problemen gerechnet. Zumal Neo selber einfach neugierig war und die beiden beschnuppern wollte.
Das Wochenende bot ein lustiges Schauspiel 😄. Sansa hatte ja sehr bald mitbekommen, dass da unten im Keller ein nicht-autorisierter Hausbesetzer eingezogen war. Sie hat sich oben ins Wohnzimmer unter die Treppe gelegt, – so, dass sie die Kellertreppe von oben im Auge behalten konnte.
Am Wochenende traute sich Hemy immer weiter nach oben, die Treppe hoch in Richtung Wohnzimmer. Was von Sansa mit Argusaugen (und gelegentlichem Fauchen) beobachtet wurde.
Letztlich hat das ein paar Tage gedauert, bei Sansa länger als bei Thorin, bis Neo als vollwertiges Mitglied des „Rudels“ aufgenommen wurde 👍.
Inzwischen tobt er mit Sansa durchs Haus – über Tisch, Stühle und vor allem unser Sofa. Das eignet sich halt hervorragend zum Verstecken und Fangen spielen. Unter dem Sofa, zwischen Sofa und dem großen Hocker der zum Sofa gehört und natürlich auch auf dem Sofa kann man dem jeweils anderem auflauern . Leider (oder vielleicht ist das auch besser 🙄) kann man das nur sehr schlecht in Bildern einfangen ….
Ganz besonders liebt er das Kratzt(r)fett im Wohnzimmer – vermutlich müssen wir da noch ein zweites anschaffen, da Neo es permanent „belegt“ 😉
Neo hat noch nicht gelernt richtig zu jagen. Im Gegensatz zu Sansa und Thorin hat er ja nicht gelernt, draußen zu überleben. Das merkt man vor allem am spielen: Er rennt zwar nach erster Skepsis einem Schnürsenkel hinterher – aber wenn er ihn dann hat, weiß er nicht, wies weiter geht 😜! Im Gegenteil – er springt sogar etwas erschreckt wieder zurück, was echt lustig aussieht. Aber nach und nach lernt er von den anderen …
Ein echter Sonnenschein
Insgesamt hat sich unsere Hoffnung mehr als erfüllt! Sansa hat einen richtigen Spielkameraden und genießt das sichtlich. Und wir haben einen kleinen Kater, der sich einfach nur super-wohl bei uns fühlt – und das zeigt er in jeder Situation . Egal ob er irgendwo liegt und schläft, ob er meint, dass wir uns aufs Sofa setzen und er uns zuvor kommt, in der Hoffnung, dass er ein paar Streicheleinheiten bekommt – oder eben im Spiel mit Sansa.
Und Thorin hat ein wenig mehr Ruhe vor den beiden quirligen „Quälgeistern“ 😎. Wobei er trotzdem fast immer von den beiden anderen begrüßt wird, wenn er durch die Katzenklappe reinkommt. Er ist halt der Chef.
Jetzt sind wir gespannt, ob sich Neos Schwester Hira auch so gut einlebt wie er es getan hat …
Im Moment gibts von uns fast nur Katzen-Postings 🙄. Es kommen aber sicher auch wieder andere Zeiten – solange müßt Ihr halt da durch 😜.
Gestern Abend war es soweit – pünktlich um 19:00 Uhr stehen wir zur Sprechstunde bei der Katzenhilfe Westerwald vor der Tür. Nach einer herzlichen Begrüßung – und einer tröstenden Umarmung wegen Gizmos Tod 😔 – sind wir dann direkt in den ersten Stock in den Raum mit den Quarantäneboxe gegangen. Dort saß bzw. lag Hira in einer der Gitterboxen. Da gerade schon zwei andere Bewohner vermittelt wurden, haben wir ein wenig erzählt und mit Hira gespielt, bis wir den Papierkram erledigen konnten.
Hira ging es richtig gut, keine Spur von Apathie oder Traurigkeit 👍. Sie war in Spiellaune – knabberte an den Fingern, die wir in den Käfig gesteckt haben 😃. Hat irgendwie was von Hänsel und Gretel 😳😊 Hat die Kleine nicht magische Augen?!
Hira hat während der Fahrt keinen Mux getan. Zu Hause haben wir sie dann in dem vorbereiteten Raum herausgelassen. Hira war nicht so panisch wie Hemy, aber natürlich hat auch sie sich sofort nach einem Versteck umgesehen. Seltsamerweise hat auch Hira sich dann im Katzenklo versteckt 🙄. Dort hat sie auch die Nacht verbracht. immerhin – gefressen und getrunken hat sie 👍
Natürlich haben wir wieder eine Kamera aufgestellt, die bei Bewegungen kurze Clips aufnimmt. In der Nacht hat Hira den Raum erkundet und sich alles genau angesehen 😊
Letztlich hat sie sich aber wieder in die Katzentoilette gelegt. Heute morgen haben wir nach Ihr gesehen und Ihr etwas zu fressen hingestellt. Julika konnte sie aus Ihrem Versteck locken. Den Tag über hat sie dann die anderen Plätze ausprobiert – zuerst hat sie unten in dem Katzentürmchen gelegen und am Nachmittag dann auch in der Höhle in dem Hocker 👍. Vielleicht ist da die Aussicht besser – zumindest wohnt man nicht Paterre 😂
Noch ist sie sehr ängstlich und vorsichtig, aber ich bin sicher, das gibt sich schnell und in 1-2 Wochen tobt die Kleine mit den anderen durchs Haus … 😃
Diese Woche gab es auch eine wirklich schöne Nachricht – auch wenn die ein wenig hinter Gizmos Tod zurück getreten ist 😔:
Hira, Hemys kleine Schwester, ist endlich vollständig gesundet – offiziell mit Brief und Siegel bestätigt 👍😃. Am Dienstag kam die Nachricht von der Katzenhilfe – sie haben uns direkt informiert, als das Ergebnis aus dem Labor vorlag 😊. Das heißt, sie darf dann jetzt auch bei uns einziehen. Endlich! Wir freuen uns echt total 😇.
Morgen – Donnerstagabend- soll es soweit sein. Bei Hemy hat sich schon bewährt, den Neuzugang erst einmal in die „Sauna“ einzuquartieren. Bei Hira ist das sicher noch wichtiger, dass sie erstmal zu Ruhe kommt. Durch die Medikamente der letzten Wochen ist Hiras Magen-Darm-System wahrscheinlich noch -nennen wir es- etwas wackelig auf den Beinen 🙄. Deswegen ist es für sie wohl besonders wichtiger, den zusätzlichen Stress durch den Umzug möglichst gering zu halten. Der Plan ist also, dass sie sich wirklich in aller Ruhe an die neue Umgebung gewöhnt. Dann an unsere Anwesenheit – und nach ein paar Tagen (oder auch einer Woche) schauen wir mal, wie sie auf die anderen 4-beinigen Mitbewohner reagiert 😉.
Vermutlich ist Hira jetzt seit Wochen nicht aus der Quarantäne gekommen (müssen wir morgen mal fragen – vorher habe ich mich da gar nicht richtig getraut 🙄). Sprich sie hat ihr Leben in einer Gitterbox verbracht. Wir sind gespannt, wie sie auf einen gaaaaanzen Raum für sich alleine reagiert 😃. So viel Platz, da weiß man gar nicht, WO man (bzw. besser Frau) sich verstecken soll 😇.
Den Raum haben wir heute Abend schon soweit hergerichtet. Im Wesentlichen so wie wir es auch bei Hemy gemacht hatten: Eine Rattan-Liege, ein Hocker mit Höhle, ein IKEA Katzentürmchen – und einige Kissen und Decken plus Spielzeug. Fertig ist das Katzen-Domizil.
Auf den Bildern sieht der Raum irgendwie etwas kahl und „steril“ aus . Ist er aber gar nicht.
Und der Name?!
Bei Hira sind wir ausnahmsweise bei der Namensfrage schon weiter 😊. Wir finden beide den Namen „Hira“ gar nicht schlecht. Insofern ist das auf jeden Fall ein Plan B, falls wir uns auf keinen anderen Namen einigen können – jeder der uns kennt, weiß die Chancen dafür einzuschätzen 😜.
Ich würde die kleine, süße, schwarze Katzendame gerne „Maze“ (gesprochen „Mähz“) nennen. Maze – die Kurzform zu Mazikeen!
Na, irgendwelche Serien-Junkies die die Serie „Lucifer“ (<Link>) gesehen haben?! 😉 Genau DIE Maze! Die weibliche Dämonin, die als Luzifers Begleiterin keine Party ausläßt und gerne mal die eine oder andere davon aufmischt – sie nennt das Spaß 😜. Ich glaube, die Kleine (A.d.R. jetzt ist unser 4-beiniger Neuzugang gemeint) hat es faustdick hinter den Ohren 🙄. Das würde gut passen – schauen wir mal ….
Wir haben Gizmo am Mittwoch Abend bei uns im Garten begraben. Es war ein stürmischer, regnerischer Tag – so wie da Wetter an so einem Tag sein muss. Aber abends ist als letzter Gruß noch eimal die Sonne unter den Wolken hervor gekommen – was auch immer das bedeuten mag.
Irgendwie kann man Beiträge auch auf „privat“ setzen, aber erstens weiß ich aktuell nicht, wie man das macht – und letztlich gibt es halt nicht nur schöne oder lustige Dinge zu erzählen … 😞
Gizmo ist der 6-ste Vierbeiner, den wir gehen lassen müssen, bzw. den wir verlieren. Und wir denken immer wieder mal an jeden einzelnen. Vor langer Zeit in Metternich (Koblenz) haben wir Mephisto verloren – er kam eines Tages einfach nicht mehr nach Hause. Nur ein paar Tage zuvor hatten wir Luna, seine kleine Schwester, wie Gizmo tot am Straßenrand gefunden 😥. Luna haben wir dann unter unserem Balkon begraben. Hier in Staudt hatten Othello, Jeanny, Gweny und Kiara alle ein langes und wie wir glauben sehr schönes Leben. Alle vier haben wir hinter dem Haus unter dem großen Hainbuchen-Baum und der Hecke aus weißen Rosen begraben.
Wir haben uns entschieden Gizmo nicht zu den anderen Vieren zu legen. Das kommt uns irgendwie nicht richtig vor 😞. Deshalb haben wir einen anderen, einen genauso schönen Platz gesucht. Gizmo liegt jetzt in dem Schiefer-Beet – so, dass man den Platz vom Wohn- und Esszimmer aus sehen kann.
Irgendwann lässt der Schmerz nach und man kann sich auch an die schönen Erlebnisse erinnern. Das wissen wir, auch wenn es dauern wird. Egal wie – wir vermissen Dich Gizmo und vergessen Dich nicht. Das Versprechen können wir halten 😥.
Chronologie eines kurzen Katzenlebens
Ich möchte hier die Posts sammeln, die wir über Gizmo geschrieben haben:
Der Einzug vor knapp einem Jahr – noch im alten Blog <Link>
Thorin, Sansa und Gizmo erobern Haus und Garten (auch im alten Blog) <Link>
Julika hat heute Abend im Zug auf der Heimfahrt von einer Dienstreise einen Anruf von unserem Tierarzt Dr. Haas bekommen. Schlimme Nachricht:
Unser Gizmo wurde tot am Straßenrand gefunden 😭
Ich habe ihn vorhin abgeholt. Die Arzthelferin hat genauso Tränen in den Augen gehabt wie ich. Er ist wohl sofort tot gewesen. Sie haben ihn in eine kleine Kiste gebettet. Morgen werden wir Gizmo, so wie die anderen, bei uns im Garten begraben (<Link>) 😞.
Als wir ihn aus dem Tierheim geholt haben, haben wir ihm (und uns) das Versprechen gegeben, ihn gut zu versorgen und auf ihn aufzupassen. Zweiteres haben wir nicht halten können …
Wir vermissen Dich Gizmo. Wir werden Dich nicht vergessen kleiner Kater. Du wirst immer einen Platz in unseren Herzen haben … unendlich traurig 😞
Ich hatte von der Vorgeschichte unseres Neuzugangs Hemy berichtet. Das ist inzwischen schon über drei Wochen her – längst überfällig zu erzählen, wie er sich bei uns eingelebt hat 😊.
Nachdem der kleine schwarz-weiße Kater mehrere Wochen in Quarantäne in einer kleinen Box gelebt hat, haben wir uns überlegt, dass wir Hemy zunächst einmal alleine in einen Raum „sperren“. Dazu haben wir die Sauna (also der Raum, in dem die Sauna steht) ausgeräumt, eine der Rattan-Liegen aus dem Wohnbereich, ein „Katzentürmchen“ und einen Hocker mit kleiner Höhle und so ein Spielzeug-Brett reingestellt. In der begehbaren Dusche dann noch das Katzenklo aufgestellt – voila, fertig ist das Katzendomizil 😃.
Dort haben wir Hemy dann aus der Katzenbox raus gelassen. Er ist zuerst etwas panisch herumgelaufen – er wollte sich die ganze Zeit unter den Liegen IN der Sauna verstecken und ist immer wieder gegen die Scheiben gesprungen 😳😬. Auch die große Scheibe der Duschabtrennung hat ihn ziemlich irritiert. Wir haben dann die Scheiben mit Brettern und Pappkartons abgedeckt bzw. verstellt. Das hat gut funktioniert. Hemy hat sich dann erstmal neben das Klo und eine Wand gequetscht – er hat sich sogar in den nächsten Tagen immer wieder in das Katzenklo gelegt. Irgendwie schien er sich da am sichersten zu fühlen. Seltsam 🙄.
Bis Samstag morgen haben wir ihn in dem Raum gelassen. Wir haben wieder mal eine Kamera aufgestellt, um zu schauen, wie es ihm geht – ohne ihn zu stören. Er hat sich unten „im Katzentürmchen“ verkrochen.
Aber immer wieder hat er eine Runde gedreht und den Raum ausgiebig erkundigt. Nach und nach wurde er ruhiger und weniger gestresst. Natürlich haben wir ihn gefüttert und haben ab und zu nach ihm gesehen – haben uns einfach ruhig in den Raum gesetzt, damit er sich an uns gewöhnt.
Eigentlich wollten wir Hemy am Freitag beim Tierarzt chippen lassen – wie alle Katzen der Katzenhilfe Westerwald wurde er kastriert, tätowiert und gechipt. Aber irgendwie ließ sich der Chip nicht auffinden, deswegen bekamen wir einfach eine neue Spritze mit Chip mit 😉. Wir haben das dann aber zunächst verschoben, um Hemy nicht unnötig zu stressen.
Am Freitag haben wir es dann mit der berühmten „Schinken-Diät“ 😂 probiert – die hat ja schon bei Thorin und Sansa echte Wunder bewirkt 😃👍. Zusätzlich zum normalen Katzenfutter wurden ein paar kleine Stücke Schinken im Raum verteilt – er wollte die aber nicht nehmen, wenn wir im Raum waren 😟. Über Nacht hat er sich dann getraut und hat sie alle gefressen. Als wir ihn dann mit einem größeren Stück Schinken gelockt haben, konnte er nicht widerstehen – und dann konnte man ihn auch anfassen und streicheln 😊👍 Er ist zwar noch etwas schreckhaft, aber er hat keine Angst mehr vor uns 😊
… und hier auch nochmal als Bewegt-Bild 😊
So, das soll’s für heute gewesen sein 😊 Demnächst mehr … 😎 Ach so – natürlich suchten wir auch einen neuen Namen für Hemy 😜. Aber dazu mehr im nächsten Post.
Am Samstag Abend waren wir im Porsche Zentrum Limburg zur offiziellen Vorstellung des ersten rein Batterie-angetriebenen Elektro-Porsche (BEV): Der Porsche Taycan:
Wir haben die Studie, den „Mission E“, vor 2 oder 3 Jahren auf einer E-Mobilitäts-Messe in Stuttgart gesehen. Die Studie war schon echt rattenscharf – Entschuldigung für die Ausdrucksweise 😇. Das war noch lange bevor wir dann das Tesla Model 3 gekauft haben (reserviert war es ja schon seit 2016). In der Zeit haben wir uns auch eine ganze Reihe anderer E-Autos angesehen: Renault Zoe, Hyundai Ioniq, Nissan Leaf 1 🤢 und 2, BMW I3 … letztlich alles nix für uns 🙄.
Es waren 530 Gäste zu der Vorstellung gekommen – weit mehr, als man im PZ Limburg erwartet hatte. Das hat die Organisatoren wohl vor die eine oder andere Herausforderung gestellt 😃. Neben Getränken aller Art gab es natürlich wie üblich auch etwas handfesteres.
Aber kommen wir zum Wesentlichen – nach einem kurzem Film zur Einstimmung wurden dann zwei Taycan enthüllt. Ein Turbo in Weiß und ein Turbo S in einem relativ seltsamen Grau (OK, das Licht war auch irgendwie unglücklich für ein dunkles Auto 😊):
Das Auto ist – wie eigentlich nicht anders zu erwarten- wirklich schön! Naja – wenn ichs mir so recht überlege: den Panamera finde ich beispielsweise ziemlich hässlich 🤢. Einigen wir uns auf folgende Formel: Alle Modelle, die irgendwie was mit „Sportwagen“ zu tun haben und daher mit zwei Sitzen auskommen, sind -auch- optisch tolle Autos! 😎👍 (911er, Boxster, Cayman …). Und ich will jetzt keinen hören, der im Klugdscheiss-Modus darauf hinweist, dass auch im 11er in manchen Modellen hinten zwei „Sitze“ vorhanden sind 😜.
Der Taycan ist gefühlt etwas größer als der aktuelle 911er – und der ist ja nun nicht gerade klein. Dadurch, und durch den Umstand, dass aufgrund des fehlenden Boxer-Motors ziemlich viel Platz im Auto ist, sind im Taycan hinten zwei wirklich vollwertige Sitze untergebracht. Im Vorfeld hat man ja öfter mal gehört, das Cockpit sei ein einziges Mäuse-Kino mit den ganzen verteilten Bildschirmen 🙄. Das kann ich nicht bestätigen. Für mein ästhetisches Empfinden ist das Cockpit sehr stimmig und angenehm. Porsche-like 👍.
Wenn Geld keine Rolle spielen würde, würde ich gerne einen Tycan fahren 😊. Mal sehn, vielleicht können wir ja mal eine Probefahrt machen. Dann berichte ich weitere Einzelheiten 😉.
Aber es gibt auch einige Dinge, die mich stören – ja sogar nerven. Und das betrifft vor allem den Umstand, welches Bild Porsche anscheinend von seinen Kunden hat 😳. Fangen wir mit dem Namen an! Ein ELEKTROauto. TURBO und TURBO S?!? Really? WTF! 🤬 In diversen YouTube Videos bekommt man ja erklärt, dass man die Namensgebung beibehalten ha t, weil die armen, armen (a.d.R.: geistig wohl minderbemittelten) Kunden sonst ja gar nicht mehr wüssten, welches Auto das schnellere sei! 🤬 Ah ja. Mich würde interessieren, ob sie dazu wirklich mal eine Umfrage unter den Kunden gemacht haben. Falls ja, dann fange ich jetzt doch an, mich für unsere Porsche zu schämen – was ich bisher ja immer kategorisch abgelehnt habe 😜.
Ein anderer Punkt, den ich schade finde, ist, dass Porsche den Wagen in einigen Dingen das Verhalten eines Verbrenner-Wagens „angezüchtet“ hat. Ja klar, mal will es den Kunden möglichst einfach machen. Aber jemand, der sich ein so radikal neues Auto kauft – glaubt ihr nicht, dass der -GERADE bei Porsche- dann auch was anderes, was „nicht-normales“ haben will?! Aber was weiß ich schon. Ich bin ja in vielen Dinge ein seltsamer Kautz …. 🙄 Immerhin kann man das nach Belieben ein- und ausschalten. Insofern nicht wirklich ein Problem. Aber stört mich trotzdem. Musste mal gesagt werden … 😂
Ich wurde schon gefragt, ob wir denn jetzt den Tesla verkaufen und durch einen Taycan ersetzen 😃. Dem Thema „Vergleich Tesla vs. Porsche“ widme ich dann bei Gelegenheit mal einen eigenen Blogpost – das läßt sich nicht in zwei Sätzen klären 😊.
Ich hatte ja schon in dem letzten Post über Sansa am Ende angedeutet, dass wir nach einem Spielgefährten oder Spielgefährtin für Sansa schauen. Vor allem geht es uns darum, dass Sansa etwas mehr Beschäftigung hat und Thorin ein wenig mehr Ruhe 😊. Und wenn die Verstärkung dann vielleicht auch noch gerne den Kontakt zu uns suchen würde, wäre das als Vorbild perfekt 😊!
Rückblick: Erste Sondierungen in der Katzenhilfe
Wir waren schon im Oktober in der Katzenhilfe Westerwald um nach einer Verstärkung zu schauen. Ich wiederhole jetzt nicht ausführlich, dass man irgendwie am liebsten alle „retten“ würde (nicht falsch verstehen, die Tiere werden dort mit Herzblut versorgt und gepflegt, aber es ist halt nicht dasselbe wie ein richtig „eigenes“ Zuhause).
Ich habe mich da schon in ein kleines, schwarzes Katzenmädchen verguckt 🙄 – Hira! Allerdings sollte Hira nur zusammen mit ihrem Bruder Hemy abgegeben werden – hm, eigentlich wollten wir nicht noch zwei neue Vierbeiner aufnehmen, zumal wir immer noch hoffen, dass Gizmo irgendwann zurückkommt 😟.
Da die beiden sowieso erst noch kastriert werden sollten (sie sind im Frühsommer 2019 geboren), war sowieso klar, dass wir keine der beiden mitnehmen konnten. Daher sind wir dann ziemlich unentschlossen nach Hause gefahren.
In den nächsten Wochen haben wir fast täglich überlegt, was wir machen. Keiner von uns hatte eine wirklich starke Meinung. Die Hauptbedenken waren vor allem, dass wir vier Fellmonstern einfach nicht gerecht werden können und dann vor allem Sansa (als die sensibelste, was den Umgang mit Menschen betrifft) dann zu kurz kommt 😟.
Entscheidung – und Enttäuschung
Nachdem ich aber wohl immer etwas traurig wirkte, wenn das Thema auf Hira kam, hat Julika dann irgendwann entschieden, dass wir die beiden zu uns holen würden 👏! Leider haben wir dann aber erfahren, dass einige der Katzen in dem Zimmer, in dem Hira und Hemy wohnen, krank sind. Die beiden waren auch betroffen und mussten in Quarantäne 😢. Bei so vielen Katzen ist es halt schwierig, die Ursache zu ermitteln und dann die betroffenen Stubentiger zu identifizieren. Also müssen sie zeitweise in einer Gitterbox isoliert von anderen leben. Schon ein „Hundeleben“ (sagt man doch so, oder? 🙄), aber sie werden gut versorgt und natürlich behandelt.
Da wir über Weihnachten für eine Woche zum Snowboarden fahren wollten und andererseits ein Neuzugang eine gewisse Zeit für die Eingewöhnung benötigt, haben wir dann -schon ein wenig schweren Herzens- beschlossen, dass wir die beiden Kleinen erst nach dem Urlaub und der Silvesterparty zu uns holen 😏.
Anfang Januar war die Situation leider immer noch nicht wirklich besser, bzw. es gab einen Rückfall 😢. Die beiden saßen immer noch in Quarantäne. Irgendwie schien es nicht klappen zu sollen mit uns und den beiden Stubentigern 😢. Wir haben mit der Katzenhilfe überlegt, was wir machen sollen bzw. können. Wir wollten aber nicht „aufgeben“, aber eigentlich sollten die beiden ja nur zusammen ausziehen.
Letztlich durften wir dann aber Hemy schon alleine zu uns holen! Der kleine Kater war gesund, aber für Hira musste ein weiteres Testergebnis abgewartet werden. Da die beiden dann sowieso nicht zusammen sein konnten, konnte dann zumindest Hemy schon einmal in sein neues zu Hause einziehen 😊.
Donnerstag, den 2. Januar abends war es dann soweit 👍. Damit hatten wir dann noch ein komplettes Wochenende, um Hemy an uns, das Haus und natürlich vor allem an Thorin und Sansa zu gewöhnen 😉. Dazu dann mehr in einem anderem Blogpost ….
Heute mal ein eher seltener Post – in zweifacher Hinsicht. Zum einen ein IOS-Spiele Tipp – zum anderen (hoffentlich) ein kurzer Blogpost 😜.
Ich mag das „Tower Defence“ Spiele-Genre sehr – ich habe da eine ganze Reihe Titel für iPad und iPhone, die ich immer wieder mal aus der Mottenkiste hole und spiele.
Vor einigen Wochen habe ich das IOS-Spiel „Dungeon Warfare“ gekauft – ist schon etwas älter. Ich bin drauf gestoßen, weil der Nachfolger irgendwo beworben wurde. Soweit ich mich erinnere hat es ca. 5 € gekostet. Also soviel wie zwei Cappuccino 😎. Dafür gibt es ein werbefreies Spiel, ohne nervige In-App-Käufe und viele, wirklich viele Stunden Spielspaß 👍!
Die Grafik ist -absichtlich- relativ pixelig gehalten. Das Spiel ist auf iPhone und iPad angepasst. Wie üblich gibt es eine ganze Reihe von Badges, die man erspielen kann. Auch das System, um ein Level in verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu spielen, ist sehr gut austariert und macht höllisch Spass. Dabei muss man insbesondere in den höheren Schwierigkeitsstufen wirklich sehr strategisch vorgehen, ansonsten hat man keine Chance, das Level zu meistern. Dazu gehört die Auswahl der „Fallen“ (die die Gegner angreifen), welche der Fallen man wie verbessert und natürlich wo man diese dann auf der jeweiligen Karte einsetzt.
Fazit: 100% Empfehlung in einem Markt, der von den ganzen furchtbaren Free-to-Play Spielen dominiert wird 👍!
Da wir inzwischen eher die „Gut-Wetter-Fahrer“ sind 😊, nutzen wir die Gelegenheit bei schlechteren Bedingungen zu verschiedenen anderen Aktivitäten – und einmal müssen wir auch immer nach Salzburg. Die Stadt – und da natürlich vor allem die Altstadt- ist wirklich schön und lädt zum gemütlichen Bummeln und Sich-treiben-lassen ein. In der (Vor-) Weihnachtszeit ist die Stadt entsprechend geschmückt, was in den engen Gässchen schon sehr stimmungsvoll ist.
Daneben gibt es natürlich auch eine Menge an Sehenswürdigkeiten, wie das Geburtshaus von Mozart oder die Hohensalzburg. Die meisten dieser Sehenswürdigkeiten haben wir in der Vergangenheit schon „abgeklappert“ 😉.
Dieses Jahr wollten wir noch nach einer Halskette und evtl. passenden Ohrringen für Julika schauen – ein Geschenk, was immer noch auf Einlösung wartet 🙄. Salzburg bietet da eine mehr als reiche Auswahl an Juwelieren – wir sind kreuz und quer durch die Stadt und haben uns wirklich jede Auslage angesehen. Ich war wirklich seeehr tapfer 🙄 (mal sich selbst auf die Schulter klopft 😊).
Hat aber trotzdem nix genützt: Entweder waren die Preisschildchen einfach zu lang (ich weiß, ich bin geizig, aber mehrere Tausend Euro wollte ich bzw. wir dann doch nicht ausgeben 😬), und/oder (meistens UND) die Ketten waren für unseren Geschmack entweder langweilig, oder altbacken und hässlich. Dabei haben wir eigentlich etwas relativ Schlichtes gesucht. Irgendwie ist unser Geschmack mal wieder zu speziell … 🥺 Wir haben nach der ersten Stunde dann einen „Tracker“ auf dem iPhone mitlaufen lassen (deswegen ist der Startpunkt „A“ schon mitten in der Altstadt), den wir sonst zum Wandern nutzen. Wie man sieht, waren wir schon ziemlich gründlich – zumal auch noch in der Mitte (nach der Pause zum Aufwärmen, ein Stück fehlt) 😉:
Wir haben am Punkt „B“ in einem Parkhaus geparkt (mit kostenloser Ladestation) und haben uns dann zuerst im nord-östlichen Teil aufgehalten – dort gibt es eine Reihe von Juwelieren. Anschließend sind über eine der Brücken in die Altstadt marschiert. Von den Brücken aus hat man auch eine schöne Aussicht auf die Altstadt und die Hohensalzburg.
Wie z.B. in Köln an der Fußgänger-Brücke über den Rhein gibt es wohl auch in Salzburg den Brauch, dass frisch verheiratete Paare ein kleines Schloß an der Brücke befestigen. Julika hat da in der Menge ein ganz besonderes Exemplar gefunden 🥰:
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Der Weihnachtsmarkt
Zu dem Besuch in Salzburg gehört natürlich auch immer der Besuch einer der verschiedenen Weihnachtsmärkte der Stadt 😉. Dieses Jahr haben wir uns wieder für den Markt in der Altstadt entschieden. Da wir vorher in der Altstadt bummeln und essen waren, hat sich das so angeboten.
Auch dieses Jahr wieder konnte man auf dem Weihnachtsmarkt den zwar nicht einheimischen, aber trotzdem oft anzutreffenden „Zwerg mit roter Mütze“ antreffen. Diese Spezies scheint jedes Jahr wieder magisch von den Essens- und Getränke-Gerüchen, den bunten Lichtern und dem ausgestellten Trödel angezogen zu werden 😄. Hier mal eine Bild von einer Sichtung aus den vergangenen Jahren:
Dabei bewegt er sich wie selbstverständlich und findet sich intuitiv in dem Wirrwarr der Buden zurecht.
Hat er sich letztlich für ein Getränk oder eine Speise entschieden, genießt er diese sichtlich … 😂
Ebenfalls „traditionell“ sind die -wie ich sie nenne- „Buden des Grauens“ 😬! Ich glaube, da muss ich nichts weiter zu schreiben – oder?! 😳 Ich vertrete ja die These, dass diese Buden einzig zu dem Zweck existieren, den Umsatz an -starken- alkoholischen Getränken anzukurbeln 😃. Wobei die Horden an asiatischen Touristen vor genau DIESEN Ständen mich ins Grübeln geraten lassen …
Dieses Jahr hatten wir ein -nennen wir es mal- sehr interessantes Wetter in Obertauern 🙄. Immer abwechselnd Schneesturm mit viel Neuschnee und dann der nächste Tag mit ruhigem Wetter, guter Sicht und an zwei Tagen blauen Himmel und 1a Bedingungen! Hier mal ein Vorher-Nachher-Bild verteilt über mehrere Tage – wir nennen das „Schneebarometer“:
Entspannung …
An den Tagen, an denen wir nicht gefahren sind, haben wir einen entspannten Tag im Hotel mit Sauna und Spaziergang im Schneegestöber und einen netten (Spiele-)Abend an der Bar gemacht 😊, bzw. sind -wie üblich- nach Salzburg gefahren – dazu gibt es dann später einen separaten Blogeintrag.
… und Snowboarden
Ich könnte wohl einfach irgendwelche Bilder vom Skigebiet aus den letzten Jahren posten 😃 – aber in Zeiten von Fake-News und Lügen-Presse widerspräche das natürlich dem selbst auferlegtem Ehrenkodex 😂. Außerdem hat Julika sich auf der Hinfahrt noch eine neue Snowboard-Jacke gekauft – zumindest uns selber würde das natürlich sofort auffallen 😜. Im Skigebiet war es -wie schon die letzen Jahre- sehr leer, d.h. echt wenig Leute. Man musste so gut wie nie an den Liften anstehen 👍. Schon cool. Das haben wir früher auch schon ganz anders erlebt 🙄 – und das außerhalb von Weihnachten/Silvester … ich sag nur Kaprun 😬!
Also hier ein paar „orischinahle“ Impressionen aus dem diesjährigen Urlaub ….
Christmas Eve
Am „heilige Abend“ wird immer etwas Besonderes für die Gäste veranstaltet – natürlich gibt es ein <richtige Zahl einsetzen>-Gänge Menü 😊. Der Chefkoch des Panorama hat so eine Haube – keine Ahnung, muss was Tolles sein 🙄. Zumindest ist das Essen immer wirklich super:
Aber vor dem Vergnügen steht bekanntlich die Arbeit! In diesem Fall besteht die im inbrünstigen Singen von Weihnachtsliedern 😳! Aber der Reihe nach. Für die Erwachsenen gibts einen Sekt-Empfang in der Lobby und wenn ein ausreichender Alkohol-Level erreicht ist, gehts raus, wo der Weihnachtsmann in einer Pferdekutsche vorfährt und mit besagten Liedern angelockt (oder vertrieben?!) wird 😃. Nachdem alle bösen Geister (und die begleitenden Musiker) in die Flucht geschlagen sind, wird der Weihnachtsmann zum aufgestellten Weihnachtsbaum in der Lobby geleitet, wo er den Kindern mit einem entsprechendem Sprüchlein ein Geschenk überreicht. Ironie mal bei Seite – für die Kinder ist das glaube ich schon ein ziemliches Event 😊!
Anschließend hat man sich das Weihnachtsmenü verdient, was sich über mehrere Stunden erstreckt ….
Ich habe ja schon mal nebenbei 😊 erwähnt (so 2-19 mal 😂), dass Tesla auch bereits verkauft Autos per Software-Updates verbessert. Dazu gehören Verbesserungen genauso wie neue Features. Seit wir den Wagen haben (ziemlich genau 9 Monate) gab es zwei Updates mit Leistungsverbesserungen (Motoren und auch Reichweite) von je „bis zu 5%“. Nach Messungen verschiedener Nutzer (IOS/Android App ScanMyTesla), sind damit auch die Beschleunigungswerte des Wagens (in allen Modellen) verbessert worden. Tesla selber gibt für unser Modell (Größte Batterie, Dual Motor – kein Performance) für den für Vergleiche immer herangezogenen Sprint von 0-100 km/h 4,6 Sekunden an. Der Wert ist seltsamerweise auch nach den vorherigen Updates unverändert so auf der Website zu lesen 🤔.
Heute kam eine Email, dass für unser Modell (und das scheint zumindest aktuell auch das einzige zu sein) ein kostenpflichtiges Update angeboten wird: Beschleunigungsboost! 😃
Auch hier wird wieder von 4,6 Sekunden als Basis ausgegangen. Im TFF-Forum (Tesla Fahrer & Freunde) gibt es verschiedene (teils sehr wilde – natürlich 😜) Spekulationen, wie das zusammen passt. Die zwei gängigen Meinungen scheinen zu sein:
Keiner hat der Marketing Abteilung gesagt, dass es zwischenzeitlich bereits Software-Updates gab – is klar 🙄
Aus irgendwelchen rechtlichen Gründen müssen sie „offiziell“ bei den ursprünglichen Werten bleiben, da es einfach nicht vorgesehen ist, einmal abgenommene Eigenschaften nachträglich zu verändern.
Zweiteres scheint mir persönlich logischer. Bei unserem ersten Porsche habe ich damals eine Leistungssteigerung bei einem Tuner durchführen lassen – was dann in die Papiere eingetragen wurde.
Die ersten Erfahrungsberichte sprechen von einer „deutlich spürbaren“ Steigerung – nicht nur in dem besagten Sprint, sondern vor allem auch bei Alltags-relevanten Situationen wie Überholvorgängen auf der Landstraße. Schauen wir mal … 😉
Seit ein paar Jahren fahren wir über die Weihnachtsfeiertage in das Hotel Panorama in Obertauern. Normalerweise ist das ja nicht so unser Ding, mehrmals in dasselbe Hotel, dieselbe Stadt etc. zu fahren – es gibt so viel anzusehen und viel zu wenig Zeit … 🙄
Aber der Winterurlaub ist für uns zum „runterkommen“ und erholen. Und da passt das Paket in Obertauern – im Panorama für uns einfach perfekt 👍.
Dieses Jahr solls dann natürlich mit dem Elektroauto in den Skiurlaub gehen. Nachdem das im Sommer schon völlig problemlos geklappt hat (Bericht <hier>), haben wir auch für den Skiurlaub keine Bedenken. Zumal die Elektromobilität in Österreich schon sehr viel weiter verbreitet ist als in Deutschland. Hier mal eine Übersicht der Ladestationen rund um Obertauern:
In 30 Kilometer Entfernung, mitten im Skiort Flachau, ist eine ganze Batterie von Tesla Superchargern. Hier haben wir dann vor der Ankunft im Hotel nochmal geladen:
Da bei einem Elektroauto der Luftwiderstand eine entscheidende Rolle für den Energiebedarf (sprich „Verbrauch“) und das Tesla Model 3 einen erheblich größeren Kofferraum hat als unser Golf, war der Plan, ohne Dachbox zu fahren. Wir haben tatsächlich alles inkl. der Snowboards in den Wagen bekommen – hinten links haben wir dann noch zwei Rucksäcke untergebracht:
Wir sind gut durch gekommen, obwohl (oder gerade weil) uns unser Navi die komplette A8 zwischen München und Salzburg hat umfahren lassen. Da die Route dann ein gutes Stück Landstraße enthielt, haben wir zwar länger gebraucht als Autobahn ohne Staus, aber auf der A8 hätten wir insgesamt weit mehr als 1 Stunde verloren und so sind wir ganz entspannt über Landstraße gefahren. Insgesamt haben wir 3 Stopps zum Laden eingelegt – plus auf Wunsch einer nicht genannten Person einen Stopp im Outlet Herzogenaurach 😊- wo es übrigens bei Puma eine kostenlose Ladestation gibt.
Die komplette Fahrt war es trocken und die Fahrt sehr angenehm. Bis hoch nach Obertauern (auf 1.700 Meter) waren die Straßen komplett frei.
Der erste Tag – Wir sind Schnee!
In der Nacht hat es dann angefangen zu schneien – und das hat sich den ganzen Tag auch nicht geändert. Im Handumdrehen ist der ganze Ort im Schnee versunken 😳!Da hat die Marketing-Abteilung Obertauerns mal Recht: Wir sind Schnee! Kann man so sagen … 😉
Wir haben nicht lange überlegen müssen – die Entscheidung viel einstimmig (nein, nicht nur MEINE Stimme 😜), dass wir nicht Snowboarden, sondern den Tag ganz entspannt angehen, uns ein wenig verwöhnen lassen und entspannen. Mehr als ein kurzer Abendspaziergang im Schnee mit einer Runde über den „riesigen“ (Achtung – Ironie-Tag) Weihnachtsmarkt war nicht drin 😊.
Heute der zweite Teil zu Sansa. In Teil 1 gings ja darum, dass wir Sansa vorerst nicht mehr rauslassen, wie unglücklich sie damit (vor allem anfangs) war und wie wir versucht haben, sie mit Leckeres zu bestechen 😊.
Ich weiß nicht, wie die verlinkten Videos bei anderen aussehen, wenn man eine Email von WordPress bekommt, aber bei mir ist das nicht so richtig deutlich 😬, dass es Videos sind, die man anklicken kann/muss. Zu erkennen sind sie anscheinend nur an den schwarzen Balken oben und unten.
Annäherungsversuche
Wie transportiert man eine Katze, die sich nicht anfassen und fangen lässt, zum Tierarzt?
Da Sansa in ein paar Wochen auch geimpft werden musste, war die Frage, wie wir sie in eine Katzenbox für den Transport bekommen 😬. Erste Versuche scheiterten kläglich – sie ist einfach zu schnell und man bekommt sie nicht zu fassen 😟. Sobald sie merkt was wir vorhaben, flüchtet sie auf einen der hohen Balken 🙄. Dort wollen wir sie auch nicht runterwerfen – die Verletzungsgefahr (auch für uns, aber hier ist Sansa gemeint) ist einfach zu groß 😟.
Der Plan – in die Diele einsperren und ganz vorsichtig und mit viel Geduld an uns gewöhnen
Nächster Plan: Wir locken sie in die Diele. Den Durchgang zum Wohnzimmer haben wir mit einer großen Spanplatte geschlossen. Sobald sie in der Diele ist, machen wir die Küchentür zu – und die kleine Zicke kann sich nirgendwo mehr verkriechen 😊. Dachten wir – hatten aber übersehen, dass sie sich in ihrer aufkommenden Angst unter den Dielenschrank zwängt 😬. Super das. Also haben wir beim nächsten Versuch die Lücken „abgedichtet“. Letztlich hat sie sich in eine Ecke gequetscht und ganz klein gemacht. Wir haben uns dann gaaaanz langsam in Zeitlupe an sie herangeschoben. Immer wieder Pause. Leckerlis wollte sie nicht. Als wir sie dann super vorsichtig und immer noch in Zeitlupe berührt haben (mit dicken Handschuhen – Katzenkrallen und Zähne sind echt scharf!)), ist sie beim ersten Mal panisch aufgesprungen und weg 😳. Aber nicht gebissen oder gekratzt. Trotzdem hätten wir da fast aufgegeben. Aber wir mussten sie ja irgendwie in den Korb bekommen 🙄. Also haben wir es später nochmals probiert. Und oh Wunder – es ging schon besser! Sie hatte sichtlich Angst und zitterte ein bisschen, aber blieb liegen, versucht sich nur weiter in die Ecke zu drücken.
In den nächsten Tagen und Wochen haben wir die Prozedur immer wieder wiederholt und es wurde von Tag zu Tag wirklich immer besser. Anfangs hat sie noch oft versucht, durch die Katzenklappe zu entfliehen. Vor allem wenn Thorin dabei war, hat sie die Prozedur aber geduldig über sich ergehen lassen 😊. Wenn sie irgendwann gar nicht mehr wollte, hat sie sich an uns vorbei gedrückt, ist dann aber recht ruhig im Raum sitzen geblieben.
Auch die Aktion Sansa zum Tierarzt zu schleppen hat sehr viel besser geklappt, als ich es mir hätte träumen lassen 👍. Auch als sie wieder zu Hause war, hat sie sich relativ normal benommen. Keine Flucht auf Balken, in den Keller oder unter irgendwelche Möbel – und Leckerlis wollte sie sich auch nicht entgehen lassen 😉.
Nach 2 Monaten konnte Julika sie schon wirklich richtig streicheln – am Kopf und Seite. Bauch mag sie nicht. Das Problem ist aber, dass sie sich schon nach ein paar Tagen immer weniger gut in die Diele locken ließ 🙄. Bis das dann praktisch gar nicht mehr geklappt hat. Sie hat Thorin zwar in der Diele „abgeholt“, wenn er rein kam, aber sobald wir uns auch nur ansatzweise in Richtung Tür bewegt haben, ist sie wie ein geölter Blitz aus der Diele geflüchtet 😬. Schlimmer noch hat sie angefangen grundsätzlich „Angst“ vor Türen – geschlossenen Türen- zu bekommen 😟.
Deswegen haben wir den Langzeitversuch dann abgebrochen 🙄. Aber insgesamt hat sie uns als Menschen akzeptiert – sie „redet“ mit uns. Hat sie vorher irgendwo gesessen und gemauzt, setzt sie sich jetzt auch gerne direkt vor uns und jammert uns an 😃. Auch das richtig laute Schreien hat ganz aufgehört. Und nachdem sie gemerkt hat, dass wir sie nicht mehr einsperren und dann streicheln, ist sie richtig gelassen im Umgang mit uns 👍. Auch wenn nach wie vor „nur gucke, nix anfasse“ gilt 😉, stört sie sich nur noch selten an uns oder geht uns aus dem Weg. Ein echt großer Fortschritt 👍. Sie liegt jetzt sehr oft irgendwo in unserer Nähe – vor allem, wenn wir uns unten im Erdgeschoss aufhalten. Dann liegt sie am liebsten auf einem der Stühle – ein wenig Schutz von oben durch den Tisch, aber ganz entspannt. Dort schläft sie stundenlang oder beobachtet uns 😊.
Annäherungsversuche – Teil 2
Julika kann sie vorsichtig berühren, wenn sie auf ihren Lieblingsplätzen liegt
Seit 2 oder 3 Wochen geht Julika manchmal zu ihr, wenn sie auf dem Stuhl liegt und berührt sie wieder gaaaanz vorsichtig (natürlich nur wenn sie wach ist). Und siehe da – das funktioniert meistens 😊👍. Streicheln kann man das (noch) nicht nennen, aber ein paar mal lässt sie sich berühren -wenns ihr zuviel ist, springt sie runter oder „krabbelt“ auf den nächsten Stuhl. Inzwischen hat Julika aber gutes Gespür, wann sie aufhören muss. Und das nimmt Sansa uns in keiner Weise krumm. Läuft 😃! Wir haben echt Hoffnung, dass wir sie irgendwann (in ein paar Monaten) soweit haben, dass sie sich ohne ungute Gefühle richtig anfassen lässt 😉.
Spielgefährte für Sansa?
Was aber bei aller Euphorie bleibt, ist, dass Sansa oft unterfordert ist und sich langweilt 🙁. Sie ist ein echtes Cleverle und sie liebt es zu jagen – sei es Bälle, Schnürsenkel an Stöckchen oder auch Mäuse, die Thorin ihr leider ab und zu mit nach Hause bringt 😬. Wenn die dann wenigstens schon tot sind – was aber leider nicht die Regel ist 🙄. Manche können wir retten 😊.
Deswegen überlegen wir, ob wir für Sansa noch einen Spielkameraden oder Kameradin aufnehmen. Nicht ganz einfach. Schön wäre es, wenn der Neuzugang vielleicht auch schon an Menschen gewöhnt ist und sich gerne Streicheleinheiten abholt. Unsere Hoffnung ist, dass sich Sansa vielleicht dann auch noch das „gestreichelt werden“ abguckt 🙄. So ganz unbegründet ist die Hoffnung übrigens nicht – man kann das bei Thorin und Sansa jetzt schon sehr gut beobachten. Thorin hat sich von Sansa das Spielen und das Mauzen abgeschaut. Umgekehrt hat sie sich angewöhnt, sich vor uns zu setzen, oder an den Ort, an dem sie etwas von uns will – seit etwas zu fressen, mit uns spielen 😃. Nennt man Erziehung – ist halt echt schwer, gutes Personal zu finden 😂.
Wir haben da auch schon eine Idee – aber dazu ein andres Mal mehr. Ich höre Julika schon hinter mir knurren – „schreib nicht soooo viel“ …
Nachtrag – steter Tropfen … große Erfolge!
Ich muss jetzt doch noch einen letzten Absatz schreiben 😊 – seit ein paar Tagen läßt Sansa sich immer öfter und länger anfassen und vorsichtig streicheln. Hier auf dem Sofa – sowas war bis jetzt undenkbar:
Und manchmal wenn Julika sie streichelt, legt sich sich auf die Seite und fängt leise an zu schnurren!
Wie wir ja alle wissen, kann man heutzutage nicht mehr leben, ohne alles und jeden zu messen, zu zählen, zu dokumentieren und zu vergleichen: Seien es Schritte, Kilometer, Kalorien, Orte, Freunde oder Atemzüge … 😬
Was wollte ich eigentlich – ach ja 😊 Apple Musik bietet mir eine Statistik über die von mir konsumierte Musik an – Auswertungszeitraum das Kalenderjahr 2019.
Die aufgeführten Bands/Künstler sind jetzt nicht wirklich eine Überraschung 👍 Auch, dass The Cure mein all-time favorite ist, war ziemlich vorhersehbar 😂 Aber die Sisters nur auf Platz 4 😳 ?!
Allerdings vermisse ich so Bands wie Joy Division, Love like Blood, Bauhaus – und um auch mal was „aktuelles“ zu nennen: Mono Inc.! 👍 Da muss ich wohl im nächsten Jahr noch an mir arbeiten 😂. Naja, manche von mir sehr geschätzten Bands/Künstler haben nur wenige „Platten“ veröffentlicht, so dass da einfach die Masse fehlt – so zum Beispiel This Mortal Coil oder iLiKETRAiNS.
Mit Runrig hat sich da auch eine Bands reingeschmuggelt, die man vielleicht nicht so erwarten würde. FOLK-ROCK 😳 Aber ich mag die schottische Wehmut und die gälischen Sprache (rein zum zuhören) sehr 😊 … sie erinnert mich dann jedesmal an die Weite, Einsamkeit und Schönheit der Highlands ….. 🙄
Um zum Abschluss noch keinen Kontrapunkt zu setzen: Etwas weiter unten wird sich ein Ludovico Einaudi finden – so ziemlich der einzige Künstler aus der Liste, der auch bei Julika sehr wohlwollend einen „Genehmigt-Stempel“ erhält 😂! Sehr geile Musik – oft etwas schwer, wehmütig, aber irgendwie zum „der Welt entfliehen“ … 😊
In Erfüllung seiner Pflicht ist das kleine bunte Kratzbrett am Wochenende endgültig von uns gegangen – es hat seinen Dienst gewissenhaft und zur vollsten Zufriedenheit seiner Nutzer erfüllt 😂 😜:
Nur zur Erinnerung: Das sah mal so aus – und da wars auch schon ganz schön ramponiert 😄:
Heute langweile ich Euch mit ein paar Geschichten von Sansa – unserem süßen Zickenmädchen. Ist mehr für uns selber – für die meisten reicht wohl das Lesen der „Überschriften“ und die Bilder aus😃. Vermutlich merkt man, dass ich teilweise über mehrere Wochen an so einem Post schreibe … 😊
Alle mögen Sansa – sie hat irgendwas von so einer „herben Schönheit“
Sansa ist echt eine Hübsche. Und sie zieht so gut wie jeden in Ihren Bann. Julika hat sich im Februar beim ersten Besuch in der Katzenhilfe direkt in sie „verliebt“ 😊. Jeder findet sie einfach süß, obwohl sie Menschen gegenüber sehr scheu ist. Dabei ist sie ein echter Wirbelwind.
Wildling
Draußen geboren und aufgewachsen ist sie Menschen gegenüber extrem scheu: Anfassen is‘ nicht!
Wie Gizmo ist Sansa ein echter Wildling. Sie ist ca. 2,5 Jahre alt und hat auch schon geworfen, bevor sie von der Katzenhilfe aufgegriffen wurde. Da sie gewohnt ist, sich draußen durchzuschlagen und den Menschen (zumindest anfangs) mehr so als notwendiges Übel akzeptiert 🙄, hat sie im Frühsommer sehr schnell den Umgang mit der Katzenklappe gelernt und jede Gelegenheit genutzt, die Welt da draußen zu erkunden.
Nachdem Gizmo verschwunden war 😢, ist sie immer länger weg geblieben – und immer weiter ins Feld und in Richtung Wald gelaufen 😟. Ich habe unsere Webcam auf dem Balkon montiert um herauszufinden, wo sie steckt und wohin sie läuft. Sie hat zwar schon nach kurzer Zeit Leckerlis aus der Hand gefressen (Kochschinken findet sie super – ist aber nicht gerade gesund 😬), aber richtig gut klappte das nur, wenn Thorin dabei war. Dann fühlte sie sich offensichtlich sicher genug 😊. Aber an anfassen oder gar streicheln war nicht zu denken 🙄.
Streunerin
Sansa zieht es immer raus in Feld und Wald – wir mussten sie wieder ins Haus sperren
Als sie dann im Frühsommer zwei Tage am Stück nicht mehr nach Hause gekommen ist 😳, haben ich die Reißleine gezogen und beschlossen, dass wir sie bis auf Weiteres nicht mehr raus lassen. Zumindest solange, bis sie sich wirklich an uns gewöhnt hat, sprich sich auch anfassen lässt. Ich habe die Katzenklappe auf „Rein, aber nicht Raus“ gestellt 👍. Thorin lassen wir seitdem „manuell“ raus. Das klappt mit ihm ganz gut 😉. Er ist da auch sehr geduldig und jammert so gut wie nie. In den nächsten Wochen ist uns Sansa aber zweimal entwischt 😬 – und beides mal waren wir uns sicher, dass sie uns nicht durch eine Tür entkommen ist. Ich habe dann rausgefunden, dass sie es irgendwie schafft, die Katzenklappe über den Wiederstand nach außen aufzudrücken! Schlaues Biest! 🤨
OK – also habe ich mit Heißkleber die Klappe so „getuned“, dass sie drücken kann wie sie will. Was sie in den nächsten Tagen und Wochen auch ausgiebig und immer wieder versucht hat 🙄.
Unglücklich
Anfangs ist sie wirklich unglücklich eingesperrt zu sein – vor allem da Thorin raus darf
Die nächsten Wochen und Monate waren teilweise schon schlimm 😟. Sansa hat immer wieder wirklich laut gejammert, richtig geschrien. Das ging oft 10, 15, 20 Minuten. Einerseits ist das für das eigene Nervenkostüm nicht ganz einfach – aber vor allem tut einem die Kleine einfach auch unheimlich leid 😢. Besonders schlimm war es für sie, wenn sie gesehen hat, das Thorin raus durfte oder sie ihn draußen gesehen hat … Und entsprechend groß ist ihr Aufstand, wenn Thorin durch die Katzenklappe wieder rein kommt. Sie kennt das Geräusch ganz genau und kommt dann sofort mauzend angestürmt und begrüßt ihn stürmisch 😃. Das ist auch immer noch so 👍.
Langweile
Sie ist langweilt sich öfters, wenn sie alleine ist – dafür rauft sie gerne mit Thorin
Sansa langweilt sich im Haus oft. Zumal sie dann ja auch noch öfter alleine ist. Immerhin kommt Thorin in der Regel relativ schnell wieder rein. Vor allem jetzt, wo es kalt und ungemütlich ist 🙄. Die Kleine fängt oft an mit Thorin zu kabbeln, was echt witzig ist, wenn die halbe Portion auf den schweren -sagen wir- stämmigen 😊 Kater losgeht 😂. Da Thorin aber eher der gemütliche ist, hat er dann auch schnell die Schnauze voll und will seine Ruhe haben 🙄.
Bestechungsversuche
Wir versuchen sie mit verschiedenen Spielzeugen zu beschäftigen und mit Leckerlis zu locken
Deswegen haben wir Sansa verschiedene Spielzeuge hingestellt und ausprobiert – am besten kommt aber ein einfacher Weidenstock mit einem daran gebunden Schnürsenkeln an 😃. Das findet sie großartig.
Aber auch so ein Spielbrett, in das man Leckerlis legt, damit die Katze sie „rausfischen“ muss, steht hoch im Kurs:
Und nicht zu vergessen ein Kratz- & Spielbrett aus Pappe 👍 – in dem Karton sind Löcher, in die man Kugeln mit Glöckchen stecken kann – auch danach angelt der Vierbeiner dann wie nach einer Maus. Wie man sieht, nutzen die Vierbeiner das Kratzbrett ziemlich intensiv 😂:
Die große Frage war dann, wie wir sie besser an uns gewöhnen können. Mittelfristig soll sie ja schon wieder raus dürfen – aber sie muss halt uns bzw. das Haus als ihr Zuhause sehen und sich hier sicher fühlen 🙄.
Was von Anfang an sehr gut klappte war, sich z.B. auf die Treppe zu setzen und die Stubentiger mit Kochschinken zu locken 🙄. Den mögen sie alle sehr gerne. „Normale“ Leckerlis klappen auch super, aber ab und zu gibts halt mal was Besonderes 😊. Und zu den Gelegenheiten traut sich Sansa auch ganz nahe an uns ran – frisst aus der Hand 👍. Aber sobald wir nur die Leckerlis auf die geöffnete Hand legen, kommt sie zwar schnuppern, aber traut sich dann nicht mehr …
Die letzte Nacht hat es das erste Mal richtig gefroren. Als dann die Sonne aufgegangen ist, schien die Sonne für ein paar Minuten unter der Wolkendecke durch und taucht die Eisblumen am Gartenhaus in ein unwirkliches Licht ….
… und im Westen konnte man kurz einen Regenbogen in der eisigen Luft sehen – obwohl es gar nicht geregnet hat 🙄
Der erste Vogelschwarm war auch schon unterwegs – Frühstück am Buffet: Erdnüsse 😉
Wie jedes Jahr habe ich Julika einen Adventskalender gekauft – ansonsten schenken wir uns ja nichts 😊 Und wie jedes Jahr habe ich den gut versteckt 😃 So gut, dass ich ihn selber nicht mehr gefunden habe 😳😬!
Kein Scherz 🤭. Das ganze endete gestern Abend damit, dass wir zusammen das Haus auf der Suche nach dem blöden Ding durchkämmt haben 🙄. Julika meinte, „wie Ostereier suchen“👍.
So ganz klein ist der ja nun nicht gerade, aber wir haben ihn echt nicht gefunden. Ich war mir eigentlich auch sicher, dass ich das Teil in den Keller gepackt habe. Und ich verstecke sowas ja grundsätzlich eher „in der Höhe“ – vor Zwergen sicher 😂. Trotzdem sind wir zweimal durchs Haus, bis ich ihn dann doch nach über einer 1/2 Stunde gefunden habe.
Für meine junge Frau habe ich passend einen Kinder-Schokolade Adventskalender ausgesucht 😊. Kan super an 👍! Ich habe übrigens dieses Jahr auch einen bekommen – einen M&Ms Kalender 👍👌
Am zweiten Tag haben wir erstmal gut gefrühstückt und uns für den Tag gestärkt.
Für den ersten Tag stand auf dem Programm, sich einen Überblick über die Stadt, die Stadtteile und Sehenswürdigkeiten zu verschaffen. Dazu haben wir ein Tagesticket für einen der Hop-On/Hop-Off Busunternehmen gebucht. Im Sommer gibt es insgesamt drei verschiedene Touren, aber außerhalb der Hauptsaison werden nur die beiden größeren (und wichtigeren) Touren gefahren. Die eine führte durch den Norden und das Hinterland mit den beiden Anhöhen. Die andere geht durch die südliche Stadt rund um den Hafen und die Stadtviertel an der Küste. Beide Touren dauern (ohne Aussteigen) circa 2 Stunden.
Besonders vormittags hat es immer wieder mal geregnet. Zusammen mit der Kälte war es ziemlich ungemütlich – vor allem, da wir uns ja kaum bewegt und nur nur im Bus gesessen haben.
Ein etwas gequälter Blick 🙂
Dafür haben wir die besten Plätze im Bus gehabt, weil beim ersten Schauer die anderen Mitfahrer vom oberen Deck nach unten geflüchtet sind. Die Plane über dem Deck hat vor allem in den Kurven nur mäßig Schutz gegeben – wir haben aber tapfer ausgehalten (wir hatten allerdings auch unsere Regenjacken an). Aber nach einigen Minuten wurde es wieder trocken.
Mittags haben wir uns dann in einem Café aufgewärmt und was Süßes gegessen, bevor es dann zur zweiten Tour ging. Immerhin ist es dann trocken geblieben.
Wir haben zwar fast alle der Sehenswürdigkeiten, die wir aus dem Bus heraus gesehen haben, in den nächsten Tagen nochmal zu Fuß erkundet, aber trotzdem habe ich schon mal ein paar Bilder unten angehängt.
Abends sind wir dann zum Essen in ein „Flexitarier“ Restaurant gegangen. Das Flax & Kale – genauer das Restaurant der Kette in der Passage, eines von dreien. Scheint ein angesagter Laden zu sein.
Nicht nur vegetarische bzw. vegane Speisen, aber alles auf „gesund“ getrimmt, daher alternativ Fisch und Meeresfrüchte. Auf jeden Fall einen Besuch wert – eine tolle Karte. Hier sieht man, was man alles jenseits von „lassen Sie doch die Hähnchenbrust vom Salat weg“ tolles an vegetarischen Gerichten machen kann ….
Ich hatte ja erzählt, dass wir versuchen, Gizmo wieder zu finden:
Unsere Vermutung ist eher, dass er sich vielleicht in das kleine Waldstück verkrochen hat. Dort gibt es Pferdeställe, Holzstapel – reichlich Unterschlupfmöglichkeiten. Letztlich haben wir aber einfach keine Ahnung, wo er steckt. Aber auch dafür haben wir uns etwas überlegt. Dazu aber mehr in einem separaten Blogpost. Drückt uns die Daumen …
Wir haben damals bei unserem Umzug ins Haus Gweny in Montabaur mit einer Lebenfalle einfangen müssen, weil sie total verstört war und niemanden mehr an sich ran ließ. Das ging sicher auch mit Gizmo – wenn man dann wüßte, wo er sich rumtreibt.
Nach Rücksprache mit einem befreundetem Jäger haben wir uns eine „Wildkamera“ angeschafft (Amazon-Link) – eine Kamera mit Outdoor-Gehäuse, die man mit Akkus betreiben kann. Sie macht Bilder-(Serien) und/oder Videos auf eine SD-Karte, wenn sie eine Bewegung registriert. Über das Mobilfunknetz (dazu muß man eine aktivierte SIM-Karte einlegen) kann die Kamera „Vorschaubilder“ an beliebige Email-Adressen verschicken.
Vorweg – leider haben wir Gizmo bisher nicht gesichtet. Wir haben die Kamera in das kleine Wäldchen hinterm Haus gehängt, so dass sie von den Waldwegen aus nicht zu sehen ist:
Dafür haben wir aber jede Menge andere Wald- und Wiesenbewohner vor die Linse bekommen. Das ist wirklich schön anzusehen. Da bekommt man richtig Lust, sich mal (mit einem Förster/Jäger) in der Dämmerung auf die Lauer zu legen und die Tierwelt zu beobachten …
Die Bilder sind ziemlich gut, auch die Infrarot-Aufnahmen. Ich habe auch mal die Highlights hier zusammen gefaßt – Rehe, Vögel, andere Hauskatzen, Wildschweine, Füchse …