Tag 2: Teufelsbrücke und Weiterreise

Wie schon geschrieben, hatten wir in Thueyts nur eine Übernachtung. Also haben wir morgens den Wagen fertig gepackt und sind dann vom Hotel aus los.

Wanderung

Auf dem Plan stand eine Wanderung runter in eine tiefe Schlucht zur Teufelsbrücke. Die Strecke enthält einige wirklich sehr, SEHR steile und teilweise auch enge Passagen. Man muss sich vorsichtig und langsam bewegen – aber das ist schon ein tolles Erlebnis 👍.
Auf den Bilder muss man schon genau hinsehen und sich Referenzen suchen, damit man halbwegs einen Eindruck von den Gegebenheiten bekommt 🧐.

Wenn man will und die Ausrüstung hat, gibt es auch Abschnitte zum Klettern und entlang hangeln an oder auf gespannten Drahtseilen. Würde mich ja schon reizen, aber dazu muss man auf jeden Fall die richtige Ausrüstung haben 🙄. Sonst ist das viel zu gefährlich.

Wir haben unsere Wanderung von dem relativ hoch gelegenem Ort aus gestartet. Es gibt aber auch die Möglichkeit, über eine Straße recht nah an die Attraktion der Gegend – die besagte Teufelsbrücke zu gelangen. Extra für die „take-a-photo-go-away“ Touris gibts dann auch einen gut ausgebauten, ca. einen 1/2 Kilometer langen Weg 😎.
Dem entsprechend ist es selbst im Herbst nicht so ganz einfach, ein Bild ohne störende Menschen zu bekommen 😎. Auf jeden Fall ist der Blick von oben runter auf, genauso wie von der Brücke in die Schlucht auf das -fast- schwarze Wasser wirklich sehenswert.

Aber auch die restliche Strecke hat immer wieder schöne Eindrücke zu bieten – sei es bizarre Steinformationen, verfallene Hütten oder eher UN-wegsame Pfade. Einfach sehr abwechslungsreich.

Gegen Ende der Wanderung führt der Weg durch eine „Kastanien-Plantage“ – Ess-Kastanien. Die sind die Haupt-Einnahmequelle der Region.
Das letzte Stück zurück zum Ort haben wir dann bei leichtem Regen hinter uns gebracht – was wohl schon ein Vorgeschmack auf den Abend sein sollte 😊. Später mehr.
Wir haben dann im dem Bistro des Hotels (sonst war praktisch kein anderes Restaurant oder Bistro offen!) noch ein Panini gegessen.

Weiterreise und Zwischenstopp

Gut gestärkt haben wir uns dann am späten Nachmittag auf die nur ca. 60 Kilometer lange Etappe von Thueyts nach Vallon-Pont-d’Arc⁩ gemacht. Fast genau in der Mitte liegt das Örtchen Vogue, welches laut Reiseführer ebenfalls sehenswert ist. Da das Wetter sichtbar schlechter wurde und wir noch ein Stück Langstraße vor uns hatten, haben wir uns nicht lange aufgehalten. Aber ein Blick von einem alten Aquädukt ins Tal war schon drin – und wir sind auch einen langen Fußgänger-Tunnel gegangen, der -sagen wir mal- außergewöhnlich beleuchtet wird. Blöderweise sind wir nicht dort rausgekommen, wo wir gedacht hatten, so dass wir schlicht wieder denselben Weg zurück gelaufen sind 🙄.

Ankunft in Vallon-Pont-d’Arc⁩

Wie schon geschrieben, ist das Wetter immer schlechter geworden – es ist ein richtiges Unwetter aufgezogen. Wir sind tapfer weiter offen gefahren 😊, aber ein paar Kilometer vor Ankunft in unserem Hotel Belvédère (https://www.le-belvedere-hotel.com/en/) hat der Himmel dann die Schleusen geöffnet und wir haben angehalten und im Regen das Verdeck geschlossen.

Wir sind an DER Sehenswürdigkeit an der Ardeche entlang gefahren, einer Gesteinsformation, die dem Ort den Namen gegeben hat Vallon-Pont-d’Arc⁩ – aber bei dem Regen war nichts zu erkennen 🙄. Als Autofahrer konnte man ja entsprechend langsam weiterfahren, blieb aber trocken. Aber uns sind jede Menge Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer entgegen gekommen. Nicht so richtig lustig, zumal es nicht nur geregnet hat, sondern ein heftiges Gewitter über dem Tal gab.

Ein paar Minuten später sind wir am Hotel angekommen (Bilder davon am nächsten Tag -wenn man was erkennen kann). Es hat aber dermaßen geschüttet, dass wir tatsächlich gefühlt eine 1/2 Stunde (real wohl 10 Minuten) im Auto sitzen geblieben sind 😬! Um wer uns kennt, weiß dass wir echt nicht aus Zucker sind und auch im Regen joggen …..

Immerhin gab es dann abends ein gutes Essen im Hotel.

… und hier noch ein kurzes Video …

Hinterlasse einen Kommentar