Meine persönliche Saisoneröffnung Nordschleife

Ich habe lang nix mehr von meinem Hobby als Touristenfahrer der Eifel – auf der Nürburgring Nordschleife erzählt. Schlicht, weil es gar nichts zu erzählen gab 🥺.

Die Nordschleife ist relativ früh schon wieder aus dem Corona-Zwangsschlaf geweckt worden. Allerdings ohne meine Beteiligung – irgendwie fehlte mir bisher in diesem Jahr die Zeit dafür. Ich will mich da nicht beschweren – besser so, als ohne Job 🙄.

Aber vor ein paar Tagen hab ich mir dann einen Nachmittag von unserem Urlaub „freigenommen“ – der Antrag wurde, wenn auch ein klein wenig widerwillig, genehmigt 😄. Die Vorbereitung hat relativ Zeit in Anspruch genommen. Der Wagen hat ja Monate-lang in einer Scheune den Winter verbracht und bisher nur die kurze Strecke auf den Hof zurück gelegt. Ich habe eine neue Batterie eingebaut, Reifen- & Öldruck und -Stand kontrolliert und die ganze Technik eingebaut und getestet 😊.

Wie ich schon gehört hatte, sind „am Ring“ alle Aktivitäten außer der reinen Touristenfahrt aufgrund von Corona eingestellt. Das „Devil’s Diner“ ist geschlossen, sogar die Parkplätze an der Zufahrt sind mit Absperrungen versehen – ein echt gespenstiges Bild, wenn man das mit dem üblichen Rummel vergleicht … 🙄

Geisterhafte Atmosphäre – der Parkplatz an der Zufahrt zur Nordschleife

Anfangs war es trotzdem relativ voll, hätte ich so gar nicht erwartet. Motorradfahrer zwischen PKW – immerhin keine Busse, aber dafür ein paar SUVs 😬. Und mal wieder eine Mischung aus ziemlichen Anfängern und den Jungs, die anscheinend das halbe Leben auf der Strecke verbringen 😉.

Auto-Perlenschnur am Karussell – keine Möglichkeit zu überholen

Nach einer ersten, verhaltenen Eingewöhnungs- und einer zweiten zügigen Anschlussrunde gabs erstmal eine kurze Pause. Danach war es bedeutend leerer auf der Strecke und ich konnte 3 Runden am Stück fahren. Leider gab es schon zuvor kleine Gefahrenstellen, weil ein Wagen liegen geblieben ist oder ähnliches. Also keine wirklich „schnellen“ Runden.

Aber auf der letzten Runde hat sich ein ausländischer BMW kurz vor der Quiddelbacher Höhe überschlagen und ist auf der Seite liegen geblieben – schon wieder 😳 Das hatten wir doch erst im Herbst (<Blogpost>) 😬 Da wars am Brünnchen.

Noch eine Perlenschnur- diesmal aber im Schritttempo wegen eines Unfalls
Ein Anblick den kein Touristenfahrer sehen will

Und auch diesmal standen eine ganze Reihe Fahrzeuge links und rechts und viele Menschen standne oder liefen auf der Strecke herum. Immer noch keine gute Idee 🙄! Aber der Unfall schien sich nicht gerade eben erst ereignet zu haben – die Streckensicherung war schon vor Ort und ein Mitarbeiter mit gelber Fahne hat weit vor der Unfallstelle die heranfahrenden Vehicle gewarnt und herunter gebremst.

Danach war die Strecke natürlich gesperrt. Für mich wäre es eh die letzte Runde des Tages gewesen, aber so richtig schön ist das nicht … 🙄

Bleibt nur, mal wieder die Daumen zu drücken, dass es „nur“ ein Blechschaden war ….

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