Unsere vier-beinigen Mitbewohner

Wegen Quarantäne könnt Ihr Euch ja nicht wehren – also mal wieder ein etwas längerer Post 😜

Ich schulde Euch ja noch ein Update, wie sich unser letzter Neu-Zugang, die kleine schwarze Katzen-Dame Hira, bei uns eingelebt hat. Sie ist Anfang Februar eingezogen und natürlich fragt Ihr Euch seitdem täglich, wie es weiter gegangen ist 😂

Ich nutze aber die Gelegenheit und erzähle zu allen unseren Mitbewohner etwas. Da ich aber aus der Vergangenheit durchaus gelernt habe, räume ich Euch beim Lesen eine längere und zwei kurze Pausen ein 😂 Vielleicht scrollt Ihr aber auch einfach nur durch und schaut die Bilder an … 🙄

Alle Vier lieben das Kratzbrett aus Pappe, das im Wohnzimmer vor den Fenster steht. Man erkennt das auch sehr schön an den vielen Bildern – von jedem der Fellnasen gibt es mindestens ein schönes Bild auf dem Pappding.
Auch das alte „Türmchen“ von IKEA mögen sie gerne – wahrscheinlich vor allem, weil sie von da Vögel gut beobachten können …🙄

Thorin – der „Papa-Kater“

Wir müssen uns immer wieder zurück an die ersten Tag nach Thorins Einzug erinnern. Er hat tagelang getrauert und sich oben auf die Balken geflüchtet und nichts oder kaum etwas gefressen …

Jetzt ist er der „Fels in der Brandung“ für die Rasselbande. Thorin ist ein ganz ruhiger. Vom Charakter eher der sprichwörtliche „gemütliche Bär“ 😊 Er ist ein richtig stattlicher Kater – breiter Kopf, kräftige Statur. Die Erscheinung wird noch von seinem super flauschigen Fell verstärkt, was sich immer ein wenig „aufplustert“. Dadurch wirkt er auch manchmal „stämmiger“, als er dann wirklich ist. Ihr wisst, was ich meine … 🙄😊

Er darf (nach wie vor als Einziger) raus – was er mehrmals täglich auch macht. Wenn er raus will, kommt er zu uns und mauzt – dann wissen wir, er möchte gerne spazieren gehen.
Er dreht seine Runde ums Haus, legt sich gerne in die Sonne, beobachtet die Vögel. Dabei haben wir den Eindruck, dass er kaum das Grundstück verlässt.

Ab und zu läuft er rüber zu den Nachbarn – er sucht seinen „Kumpel“ Fritz, den roten Kater von nebenan. Der ist aber traurigerweise vor ein paar Wochen plötzlich gestorben … 😢

Ab und zu bringt er den anderen eine Maus mit ins Haus 😬- inzwischen zumeist wenigstens schon tot. Der Papa sorgt halt für sein Rudel 🙄.

Sansa – Zicke bleibt Zicke, aber man muss sie einfach lieben

Sansa ist ja zusammen mit Thorin vor über einem Jahr eingezogen. Unser echter Wildling: nur gucke, nix anfassen 🙄 Ich habe hier ja recht viel zu Sansa geschrieben, wie wir sie ganz langsam Schritt für Schritt an uns gewöhnt haben. Mit wirklich tollem Erfolg.

Als Neo bei uns eingezogen ist, haben die beiden sich ja sehr schnell angefreundet und jeden Tag miteinander gespielt 👍.


Nachdem dann vor einigen Wochen auch endlich Neos Schwester zu uns kommen durfte, hat sie sich wieder ein wenig mehr zurückgezogen – zumindest was Neo betrifft. Die beiden halbstarken Geschwister haben sich tatsächlich wieder erkannt und sind echt außer Rand und Band, wenn sie mal loslegen 😬. Ich glaube, das ist Sansa einfach ein bisschen zu wild. Rein aus Sansas Sicht war die 3er-Gruppe mit Thorin und Neo wohl optimal 🙄.

Aber auch wenn sie nur ab und zu mit den beiden Kleinen spielt, haben wir aber andererseits den Eindruck, dass sie verstärkt unsere Aufmerksamkeit einfordert. Sie hält sich sehr oft in unserer Nähe auf, läuft uns teilweise sogar nach – und vor allem hat sie sich angewöhnt, uns direkt anzusehen und „anzusprechen“ – sprich zu mauzen 👍.
Die letzten beiden Wochen fordert sie uns mehrmals am Tag (wir sind ja zu Hause gewesen) auf, ihr aufs Sofa zu folgen und sie dort mit Leckerlis und Streicheleinheiten zu belohnen.

Alternativ auch auf einen Stuhl (einen bestimmten natürlich) am Esstisch. Und wenn sie gute Laune hat, kann sogar ich ihr mal über den Rücken streichen, wenn sie in der Nähe sitzt oder um uns herum streicht 😊.

Sie hat wieder angefangen zu mauzen. Aber ganz anders, als in der Zeit, als wir sie wieder eingesperrt haben, nachdem sie schon raus durfte – das war damals ja wirklich schlimm 😞. Für alle Beteiligten. Aber jetzt ist das zwar auch so eine Art Jammern, aber es jetzt einfach mehr, dass sie etwas von uns will.

Sansa ist nach wie vor gerne mal zickig. Eine kleine Diva 😊. Aber was soll man sagen – man muss sie einfach lieben 😃. Und wenn ich ehrlich bin, hätte ich nach den ersten Wochen nie gedacht, dass wir mit ihr heute da stehen, wo wir sind 😊. Wir werden demnächst einen neuen Versuch starten, sie wieder raus zu lassen. Aber davon ein anderes Mal 😃.

Neo – der Sonnenschein

Neo ist inzwischen ganz schön gewachsen. Ein richtiger Kater. Anfangs hat er ja alles gefressen, was er irgendwie finden konnte – was zu einem kleinen „Wohlstandsbäuchlein“ geführt hat 😳 Das hat sich aber total gegeben: er hat relativ schnell verstanden, dass auf magische Weise mehrmals täglich die Näpfe wieder gefüllt werden. Und so ist er fast so groß wie Thorin – nur sehr viel schlanker 😉.

Was sich nicht geändert hat, ist sein Gemüt. Ich habs ja schon mal erzählt – der gar nicht mehr so kleine- Sonnenschein zeigt in jeder Situation, wie zufrieden er ist, wie gut es ihm geht 😇. Sei es, wenn er auf seinem Lieblingsplatz dem Kratzbrett schläft, sich auf der Couch streicheln lässt oder mit Hira aka Maze (siehe unten) und manchmal auch Sansa durchs Haus tobt und es nach und nach in die Einzelteile zerlegt … 🙄

Was sich (bisher) auch nicht geändert hat, ist Neos „Lautsprache“: nach wie vor fiepst er 😃. Besonders gerne, wenn er seine Schwester ruft – und ganz allgemein wenn er spielen will. Leider schaffe ich es nicht, das mal in einem Video einzufangen 🙄

Hira – der kleine Wirbelwind ist eine echte „Mazikeen“

Dann bleibt jetzt noch unser letzter Neuzugang – Neos kleine Schwester Hira. Ihr hatte ich ja bereits einen eigenen Blog-Eintrag gewidmet. Dort hatte ich ja schon angedeutet, dass wir den Namen Hira schön finden, aber die Kleine je nach Charakter lieber Mazikeen (Rufname Maze) nennen. Hintergrund zu dem Namen bitte hier (<Link>) ganz unten nachlesen.

Die ersten Tage im neuen Zuhause

Aber zuerst mal zu den ersten Tagen ich dem Einzug: Maze hat etwas länger gebraucht, sich an alles zu gewöhnen, als ihr Bruder Neo (Hemy). Sie ist mit dem relativ großen Haus doch ein wenig überfordert gewesen 😊. Aber anders als Neo hat sie sich nicht immer wieder in die „Sauna“ zurück gezogen, sondern hat sich einfach irgendwo verkrochen: unter dem Dielenschrank, in einem der Keller, unter dem Sofa, hinter dem Schreibtisch 🙄 … einmal ist sie so schnell in einen Schrank gehuscht, dass ich sie da unbemerkt eingesperrt habe 😳.

In der ersten Woche habe ich dann echt an meinem Verstand gezweifelt (keine blöden Kommentare bitte), weil ich sie einfach nicht finden konnte -wir haben das ganze Haus 2x auf den Kopf gestellt 😳. Und wenn ich sage, das GANZE Haus, dann meine ich das GANZE. Wir haben sogar das große weiße Ledersofa im Wohnzimmer auseinander gebaut und umgedreht, weil Maze und Neo sich gerne mal darin verkriechen. 
Letztlich ist sie abends dann aber wieder wie ein Unschuldslamm aufgetaucht 😊.

Maze und ihr Bruder Neo scheinen sich tatsächlich wiedererkannt zu haben – echt erstaunlich 😳. Die beiden rufen sich immer wieder gegenseitig – und die/die jeweils andere kommt dann auch angerannt. Echt süß 🥰! Die beiden spielen seit dem ersten Tag miteinander – naja, sie raufen und jagen sich durchs Haus … 

Thorin hat Maze auch ziemlich schnell akzeptiert, die beiden begrüßen sich, z.B. wenn Thorin rein kommt. Nur Sansa hat anfangs noch eine Weile gefaucht oder geknurrt, wenn Maze ihr zu nahe gekommen ist. Lustigerweise faucht sie dann auch alle drei an – sie ist da nicht so wählerisch in der Zielauswahl 😜. Aber das hat sich inzwischen fast ganz gegeben. Nur wenn die beiden Kleinen ihrer Meinung nach zu wild spielen und sie dann mit einbeziehen wollen, dann knurrt Sansa manchmal noch (man Bilder sich ein „etwas genervt“ ein).

Maze macht ihrem Namen alle Ehre

Maze ist einfach super neugierig und hat nur Flausen im Kopf. Die Älteren unter uns erinnern sich a Astrid Lidgrens „Michel aus Lönneberga„? Genau: DER in vierbeinig und schwarzem Fell statt blond – das ist Mazekeen 😎.
Ich habe einige ihrer Vergehen auch fotografisch dokumentiert.

Wie heißt es bei Kinder so schön: Aber wenn sie dich einmal anlächeln … 😜

Für Maze ist einfach alles ein extra für sie gemachtes Spielzeug 🙄. Besonders gerne beißt sie auf harten, länglichen Gegenständen herum – Kabelbinder, Weiden- und Bambusstöckchen, die Julika als Dekoration aufstellt oder auch einfach Stifte – da liegt ja auch schon mal der eine oder andere auf meinen Schreibtisch rum:

Besonders gerne spielt sie- wie Sansa und Neo auch- mit Schnürsenkeln oder sonstige Fäden. An einen etwas längeren Weidenstock gebunden, kann man die drei damit so lange hin und her und nach Belieben über Möbel jagen, bis die Atemfrequenz und die vorausnehmende Zunge einen bevorstehenden Herzinfarkt befürchten lassen 😜. Naja – ein klein wenig übertrieben, aber sie hecheln schon ganz schön … 

Das anfängliche Verhalten, sich überall wo es irgendwie geht (oder auch dort, wo es eigentlich nicht geht) hineinzukriechen und sich dort zu verstecken, hat sich -natürlich- überhaupt nicht gegeben 😬. Man hat den Eindruck, sie hat eine eigenen Fähigkeit dafür, die nur dafür da ist zu bemerken, wenn irgendwo im Haus eine Tür geöffnet wird, die üblicherweise geschlossen ist und sie direkt auf die Türschwelle zu teleportieren … 🙄 Aber auch Schränke, oder auch der Mülleimer unter der Spüle in der Küche sind nicht vor ihr sicher:

Es dürfte niemanden verwundern, dass Maze keineswegs wasserscheu ist, was man Katzen ja allgemein nachsagt. Ganz im Gegenteil, sie hat herausgefunden, dass sie doch prima aus dem laufendem Wasserhahn trinken kann und patscht auch so gerne mal durchs nasse Waschbecken 😎. Wir baden ja nur sehr selten, aber das könnte sehr interessant werden, wie sie darauf reagiert würde .

Inzwischen läuft sie uns oft nach, sucht unsere Nähe, legt sich auf dem Sofa zwischen uns, oder zumindest ans Fußende. 

Gizmo – nicht vergessen

Und auch wenn, oder vielleicht auch gerade weil, er nicht mehr bei uns ist: auch unser kleiner Gizmo darf hier nicht unerwähnt bleiben. Wir denken -natürlich- oft an ihn und dann ist die Trauer auch wieder da, dass er so früh von uns gegangen ist …

Bildergalerie

2 Gedanken zu “Unsere vier-beinigen Mitbewohner

  1. Eine ganz schöne Rasselbande. Ja Thorin sucht immer noch den Fritzmann. Er kommt jeden Abend bei uns am Wohnzimmer vorbei und schaut rein. Er hat auch Gustav schon entdeckt. Bin gespannt wenn die beiden sich das erste Mal draussen begegnen.🙏

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