Kostenpflichtige Leistungssteigerung per Software-Update

Ich habe ja schon mal nebenbei 😊 erwähnt (so 2-19 mal 😂), dass Tesla auch bereits verkauft Autos per Software-Updates verbessert. Dazu gehören Verbesserungen genauso wie neue Features.
Seit wir den Wagen haben (ziemlich genau 9 Monate) gab es zwei Updates mit Leistungsverbesserungen (Motoren und auch Reichweite) von je „bis zu 5%“. Nach Messungen verschiedener Nutzer (IOS/Android App ScanMyTesla), sind damit auch die Beschleunigungswerte des Wagens (in allen Modellen) verbessert worden. Tesla selber gibt für unser Modell (Größte Batterie, Dual Motor – kein Performance) für den für Vergleiche immer herangezogenen Sprint von 0-100 km/h 4,6 Sekunden an. Der Wert ist seltsamerweise auch nach den vorherigen Updates unverändert so auf der Website zu lesen 🤔.

Heute kam eine Email, dass für unser Modell (und das scheint zumindest aktuell auch das einzige zu sein) ein kostenpflichtiges Update angeboten wird: Beschleunigungsboost! 😃

Auch hier wird wieder von 4,6 Sekunden als Basis ausgegangen.
Im TFF-Forum (Tesla Fahrer & Freunde) gibt es verschiedene (teils sehr wilde – natürlich 😜) Spekulationen, wie das zusammen passt. Die zwei gängigen Meinungen scheinen zu sein:

  1. Keiner hat der Marketing Abteilung gesagt, dass es zwischenzeitlich bereits Software-Updates gab – is klar 🙄
  2. Aus irgendwelchen rechtlichen Gründen müssen sie „offiziell“ bei den ursprünglichen Werten bleiben, da es einfach nicht vorgesehen ist, einmal abgenommene Eigenschaften nachträglich zu verändern.

Zweiteres scheint mir persönlich logischer. Bei unserem ersten Porsche habe ich damals eine Leistungssteigerung bei einem Tuner durchführen lassen – was dann in die Papiere eingetragen wurde.

Die ersten Erfahrungsberichte sprechen von einer „deutlich spürbaren“ Steigerung – nicht nur in dem besagten Sprint, sondern vor allem auch bei Alltags-relevanten Situationen wie Überholvorgängen auf der Landstraße. Schauen wir mal … 😉

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