Sansa – unsere kleine, süße Zicke (Teil 1)

Sansa

Heute langweile ich Euch mit ein paar Geschichten von Sansa – unserem süßen Zickenmädchen. Ist mehr für uns selber – für die meisten reicht wohl das Lesen der „Überschriften“ und die Bilder aus😃. Vermutlich merkt man, dass ich teilweise über mehrere Wochen an so einem Post schreibe … 😊

Alle mögen Sansa – sie hat irgendwas von so einer „herben Schönheit“

Sansa ist echt eine Hübsche. Und sie zieht so gut wie jeden in Ihren Bann. Julika hat sich im Februar beim ersten Besuch in der Katzenhilfe direkt in sie „verliebt“ 😊. Jeder findet sie einfach süß, obwohl sie Menschen gegenüber sehr scheu ist. Dabei ist sie ein echter Wirbelwind.

Wildling

Draußen geboren und aufgewachsen ist sie Menschen gegenüber extrem scheu: Anfassen is‘ nicht!

Wie Gizmo ist Sansa ein echter Wildling. Sie ist ca. 2,5 Jahre alt und hat auch schon geworfen, bevor sie von der Katzenhilfe aufgegriffen wurde. Da sie gewohnt ist, sich draußen durchzuschlagen und den Menschen (zumindest anfangs) mehr so als notwendiges Übel akzeptiert 🙄, hat sie im Frühsommer sehr schnell den Umgang mit der Katzenklappe gelernt und jede Gelegenheit genutzt, die Welt da draußen zu erkunden.

Nachdem Gizmo verschwunden war 😢, ist sie immer länger weg geblieben – und immer weiter ins Feld und in Richtung Wald gelaufen 😟. Ich habe unsere Webcam auf dem Balkon montiert um herauszufinden, wo sie steckt und wohin sie läuft.
Sie hat zwar schon nach kurzer Zeit Leckerlis aus der Hand gefressen (Kochschinken findet sie super – ist aber nicht gerade gesund 😬), aber richtig gut klappte das nur, wenn Thorin dabei war. Dann fühlte sie sich offensichtlich sicher genug 😊. Aber an anfassen oder gar streicheln war nicht zu denken 🙄.

Streunerin

Sansa zieht es immer raus in Feld und Wald – wir mussten sie wieder ins Haus sperren

Als sie dann im Frühsommer zwei Tage am Stück nicht mehr nach Hause gekommen ist 😳, haben ich die Reißleine gezogen und beschlossen, dass wir sie bis auf Weiteres nicht mehr raus lassen. Zumindest solange, bis sie sich wirklich an uns gewöhnt hat, sprich sich auch anfassen lässt. Ich habe die Katzenklappe auf „Rein, aber nicht Raus“ gestellt 👍. Thorin lassen wir seitdem „manuell“ raus. Das klappt mit ihm ganz gut 😉. Er ist da auch sehr geduldig und jammert so gut wie nie. In den nächsten Wochen ist uns Sansa aber zweimal entwischt 😬 – und beides mal waren wir uns sicher, dass sie uns nicht durch eine Tür entkommen ist. Ich habe dann rausgefunden, dass sie es irgendwie schafft, die Katzenklappe über den Wiederstand nach außen aufzudrücken! Schlaues Biest! 🤨

OK – also habe ich mit Heißkleber die Klappe so „getuned“, dass sie drücken kann wie sie will. Was sie in den nächsten Tagen und Wochen auch ausgiebig und immer wieder versucht hat 🙄.

Unglücklich

Anfangs ist sie wirklich unglücklich eingesperrt zu sein – vor allem da Thorin raus darf

Die nächsten Wochen und Monate waren teilweise schon schlimm 😟. Sansa hat immer wieder wirklich laut gejammert, richtig geschrien. Das ging oft 10, 15, 20 Minuten. Einerseits ist das für das eigene Nervenkostüm nicht ganz einfach – aber vor allem tut einem die Kleine einfach auch unheimlich leid 😢. Besonders schlimm war es für sie, wenn sie gesehen hat, das Thorin raus durfte oder sie ihn draußen gesehen hat … Und entsprechend groß ist ihr Aufstand, wenn Thorin durch die Katzenklappe wieder rein kommt. Sie kennt das Geräusch ganz genau und kommt dann sofort mauzend angestürmt und begrüßt ihn stürmisch 😃. Das ist auch immer noch so 👍.

Langweile

Sie ist langweilt sich öfters, wenn sie alleine ist – dafür rauft sie gerne mit Thorin

Sansa langweilt sich im Haus oft. Zumal sie dann ja auch noch öfter alleine ist. Immerhin kommt Thorin in der Regel relativ schnell wieder rein. Vor allem jetzt, wo es kalt und ungemütlich ist 🙄. Die Kleine fängt oft an mit Thorin zu kabbeln, was echt witzig ist, wenn die halbe Portion auf den schweren -sagen wir- stämmigen 😊 Kater losgeht 😂. Da Thorin aber eher der gemütliche ist, hat er dann auch schnell die Schnauze voll und will seine Ruhe haben 🙄.

Bestechungsversuche

Wir versuchen sie mit verschiedenen Spielzeugen zu beschäftigen und mit Leckerlis zu locken

Deswegen haben wir Sansa verschiedene Spielzeuge hingestellt und ausprobiert – am besten kommt aber ein einfacher Weidenstock mit einem daran gebunden Schnürsenkeln an 😃. Das findet sie großartig.

Aber auch so ein Spielbrett, in das man Leckerlis legt, damit die Katze sie „rausfischen“ muss, steht hoch im Kurs:

Und nicht zu vergessen ein Kratz- & Spielbrett aus Pappe 👍 – in dem Karton sind Löcher, in die man Kugeln mit Glöckchen stecken kann – auch danach angelt der Vierbeiner dann wie nach einer Maus. Wie man sieht, nutzen die Vierbeiner das Kratzbrett ziemlich intensiv 😂:

Die große Frage war dann, wie wir sie besser an uns gewöhnen können. Mittelfristig soll sie ja schon wieder raus dürfen – aber sie muss halt uns bzw. das Haus als ihr Zuhause sehen und sich hier sicher fühlen 🙄.

Was von Anfang an sehr gut klappte war, sich z.B. auf die Treppe zu setzen und die Stubentiger mit Kochschinken zu locken 🙄. Den mögen sie alle sehr gerne. „Normale“ Leckerlis klappen auch super, aber ab und zu gibts halt mal was Besonderes 😊. Und zu den Gelegenheiten traut sich Sansa auch ganz nahe an uns ran – frisst aus der Hand 👍. Aber sobald wir nur die Leckerlis auf die geöffnete Hand legen, kommt sie zwar schnuppern, aber traut sich dann nicht mehr …

To be continued … hier in Teil 2 😜

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