Tag 2 – Jeanne d’Arc Museum

Am zweiten Tag morgens sind wir dann noch in das Jeanne d’Arc Museum in Rouen gegangen. Wir hatten das Museum am Abend zuvor in der Altstadt ausfindig gemacht. An der Rezeption hat man uns, als wir erwähnten, dass wir dem Museum einen Besuch abstatten wollten, einen Gutschein für eine Freikarte gegeben. Den nimmt man dann natürlich gerne. Letztlich war der Besuch natürlich Pflicht für uns – immerhin hat eine unserer Katzen den Namen der „Jungfrau von Orleans“ wegen Ihres Muts und Entschlossenheit im Angesicht des Feindes (in Gestalt unseres Katers Othello) getragen: Jeanny – Abkürzung für Jeanne d’Arc. Und sie ist an demselben Tag gestorben, an dem auch Johanna von Orleans starb: 30. Mai. Andere, traurige Geschichte 😥. Nicht abschweifen.

Jeanne d’Arc Museum in Rouen

Warum hat Rouen ein Jeanne d’Arc Museum? Relativ simpel – weil Sie von den Engländern, die die Normandie 1431 besetzt hielten, auf dem Marktplatz von Rouen als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Natürlich hatte das gar nichts damit zu tun, dass sie in den Monaten davor der Königstreuen Arme der Franzosen Mut gab und diese als Symbol der Freiheit von Sieg zu Sieg gegen die Besetzer aus England führte. Wie könnte man denn nur darauf kommen  … Sie wurde später rehabilitiert und noch später vom Pabst heilig gesprochen. Für die Franzosen ist sie DIE Nationalheldin. Das muss für den historischen Rahmen hier reichen. Zumal ich mir auch nicht so viel mehr gemerkt habe … 😊

Der Museumsbesuch findet in einer geführten Tour durch verschiedene Räume statt, die in Multimedialer Form das Leben und vor allem den ersten Ketzer-Prozess nachstellt und erzählt.
Da der Gebäudekomplex, in dem das Museum angesiedelt ist, relativ hoch ist, hatte man auch ein paar schöne Aussichten über die Stadt.

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