Tag 1 – Anreise in die Normandie

Dann versuche ich mal, ein wenig über unseren 2019er Sommerurlaub zu berichten – wenn auch mal wieder im Nachhinein. 🙄

Vorbereitungen

Den Wagen haben wir schon am Vortag soweit gepackt – erwartet haben wir eher so schottisches Wetter, nicht ganz so kalt und rau. Aber letztlich haben wir bis auf die schwere Regenkleidung alles eingepackt. Wanderklamotten und Utensilien und jede Menge Getränke haben wir im Model 3 verteilt. Irgendwie muss man ja die drei Kofferräume voll bekommen: Der vordere, der hintere und der hinten untere Kofferraum 😂 Vorne Wanderschuhe und Stöcke – die können da auch drin bleiben. Hinten unten (oder sagt man da unten hinten – ein echtes Problem 😎) die Getränke. Das wird am Ende der Berichterstattung noch von Bedeutung werden 😊.

Vorderer Kofferraum
Hinterer, unterer Kofferraum

Die Anreise nach Rouen

Wir haben uns für die nördliche Fahrtroute entschieden: Über Köln, an Aachen vorbei und durch Belgien nach Frankreich. Wir hatten für die Strecke nach Rouen zwei Tesla Supercharger Standorte rausgesucht, an denen wir laden wollten. Letztlich haben wir den ersten Stopp in Verviers (Belgien) dann einfach übersprungen, weil wir auch so bis Valenciennes gekommen sind. Also einfach nur ein Fahrerwechsel. Nähe Rouen gibts sowieso auch noch einen Supercharger Standort.

Was uns aufgefallen ist, dass die Standorte nicht wie in Deutschland direkt an Rasthöfen oder Raststätten liegen, sondern meistens muss man abfahren und die Ladestationen befinden sich dann auf dem Gelände von Hotels. 🙄 Da muss man dann oft durch die Schranke – tagsüber sind die offen, aber Nachts muss man dann wohl den Pförtner „nerven“. Ist halt ungewohnt, aber Probleme gab nie. Tesla scheint einen Vertrag mit der Ibis-Kette zu haben. Das haben wir öfters gesehen.

Natürlich darf man die Mautstellen in Frankreich nicht unerwähnt lassen. Da wir beide da bisher nicht wirklich Erfahrungen mit hatten, war das schon eine kleine Herausforderung, bis wir das System soweit verstanden hatten 🙄.

In welcher Reihe darf man sich anstellen, wo kann man mit Bargeld, wo mit Karte zahlen, welche Karten werden akzeptiert … an einigen Stellen zieht man erst eine Karte und bezahlt dann bei abfahren von der Autobahn (oder am Ende des Abschnitts), bei anderen Wegelagerer muss man direkt blechen ohne eine Karte … 😊.
Hätte man bestimmt alles vorher googeln können – haben wir aber keine Zeit für investiert – und ging auch so 😄.

Beim ersten und einzigen Stopp haben wir einen Kaffee in der Hotel-Bar getrunken – gibt schlimmeres 👍.

In Rouen, unserem ersten Stopp, haben wir ein Hotel am Rande der Altstadt gebucht, was schlichte, aber sehr schöne und moderne Zimmer hat – und eine Lademöglichkeit für E-Autos 👍.
Nachdem die Rezeption uns gesagt hat, dass wir lediglich den Stellplatz in der Tiefgarage zahlen müssen (Pro-Tipp: In Frankreich immer private Parkplätze nehmen, wenn irgendwie möglich🙄 – nicht am Straßenrand parken 😬), fürs laden aber keine Extra Gebühren anfallen, haben wir den Wagen auf einen der beiden aussergewöhnlich breiten Stellplätze für E-Autos gestellt. Angeschlossen, alles prima und am nächsten Morgen ist der Wagen wieder voll (sprich die üblichen 90% Akkukapazität um die Batterie zu schonen).

Rouen – schöne Altstadt

Nach einer kurzen Erholungspause sind wir dann losgezogen und haben uns die Altstadt von Rouen angesehen. Rouen ist ein sehr geschichtsträchtiger Ort – aber dazu im nächsten Post mehr 😉.

Die Stadt ist wirklich einen Besuch wert. Mittelalterliche Fachwerk-Häuser in rauen Mengen – alle sehr liebevoll gepflegt bzw. restauriert. Mehrere sehenswerte Kirchen. Überall verteilt kleine Plätze, an denen die Leute draussen sitzen und Kaffe trinken (Pro-Tipp 2: Kaffee kann der gemeine Franzose überhaupt nicht – unsere Erfahrung 😬) , sich unterhalten – oder natürlich Crepe essen 😉.

Wir sind einfach ein wenig durch die Stadt geschlendert, haben die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abgeklappert und haben uns treiben lassen. Dabei stößt man auch auf so manches Kleinod – zumindest für Katzenfreunde 😂. Und nur um das klar zu stellen – NEIN, wir haben Nix gekauft 😄:

Auffällig waren die vielen Bettler – nicht aufdringlich, aber schon sehr präsent. Vielleicht liegt das auch nur daran, dass wir das in dieser Art nicht gewohnt sind 🙄.
Abends – in der Dämmerung- haben wir uns dann in ein kleines Café gesetzt – Halt! Falsch natürlich! … VOR das Café gesetzt 😉 , das Flair der lebendigen Stadt auf uns wirken und den ersten Abend gemütlich ausklingen lassen. So geht Urlaub. Kann man machen 😄.

Ein Gedanke zu “Tag 1 – Anreise in die Normandie

Hinterlasse einen Kommentar